LEBEN IM ALTER
Selbstbestimmt bis zum Ende im eigenen Haus und Garten
von Katrin Funke, MDR SACHSEN
Günter Busch ist auf dem Weg zu einem seiner Lieblingsplätze im Haus: zu seinem Schreibtisch samt Computer. Auch wenn er den Weg nicht mehr aus eigenen Kräften schafft - dorthin zieht es ihn täglich. "Man braucht auch ein bisschen die Verbindung zur Welt. Ich war es nun mal gewohnt, so ein bisschen in der Forschung- und Technologieentwicklung zu arbeiten", sagt der Professor für Umwelttechnik im Ruhestand. Seit einem Schlaganfall ist der 77 Jahre alte Dresdner so stark gehandicapt, dass er für beinahe jeden Handgriff Hilfe braucht. Deshalb ist Barbara Brzakalik rund um die Uhr an seiner Seite. Die Krankenschwester und studierte Psychologin im Ruhestand stammt aus Gliwice in Polen.
Folgen eines Schlaganfalls im Alltag
"Natürlich kann ich mich nicht bewegen, der Arm ist unbeweglich, die Hand, die linke auch, der linke Fuß kommt so langsam wieder durch die Unterstützung von Therapeuten, die ich hier habe. Ich könnte es aber nicht machen ohne eine tägliche Unterstützung", erzählt Günter Busch. Weil er der Herr im eigenen Häuschen bleiben will, teilt er es mit Krankenschwester Barbara. Damit die Pflege ganztags klappt, hat er eine kleine Wohnung unter dem Dach eingerichtet.
Ihr Tag beginnt morgens 6:30 Uhr und endet, wenn Günter Busch sich schlafen legt. "Er ist ja eine tolle Person, muss man schon sagen und wenn er wirklich etwas braucht, da meldet er sich bei mir. Später kommt er vom Bett aufs Toilettchen, Zähneputzen, waschen, anziehen und die Reise geht in die Küche zum Frühstück-Essen."
Ruheständler braucht Aufgaben zu Hause
Mit der 69-jährigen Barbara Brzakalik kommt Günter Busch auch jederzeit zu seinem zweiten Lieblingsplatz: in seinen Garten. Dort ist er trotz Handicap viel mehr als nur stiller Genießer. "Ich nehme durchaus im Garten mal eine Schere in die Hand und schneide was damit ab oder kümmere mich um die Bewässerung. Das sind ja alles Aufgaben, die man hat." Ohne Aufgaben in einem Pflegeheim, wo er alles gemacht bekäme, das würde ihm "keinen Spaß machen". Für Günter Busch wäre es auch undenkbar.24-Stunden-Pflege aus Polen Alternative zum Pflegeheim
Da kam ihm Gunnar Buß gerade recht. Er vermittelt im Auftrag einer Firma mit Sitz in Polen 24-Stunden-Pflegekräfte, die durchaus auch finanziell eine Alternative zum Pflegeheim in Sachsen sein können. "Im Endeffekt ist der Eigenanteil in Dresden und weiterer Umgebung bei rund 3.000 Euro im Monat. Mit unserem Modell können wir den Eigenanteil so um 2.000 Euro oder etwas geringer gestalten", sagt er.
Im Team weiter machen und zwar nach den eigenen Regeln - für Günter Busch ist das traumhaft. "Das ist einfach Heimat und Zuhause. Das ist wichtig, dass man sich wohl fühlen kann in den eigenen vier Wänden." Und Barbara Brzakalik bessert mit dem Lohn ihre polnische Rente auf. Sie sagt, sie nutze das Geld für Reisen. 26 Länder habe sie schon bereist.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 08.09.2025 - 09:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2196006
Anzahl Zeichen: 3549
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Gunnar Buß
Stadt:
Dresden
Telefon: +4915172510944
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart: Interview
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 08.09.2025
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