KI-Richtlinie auch ohne KI-Einsatz: Warum eine Null-Richtlinie Unternehmen schützt

KI-Richtlinie auch ohne KI-Einsatz: Warum eine Null-Richtlinie Unternehmen schützt

ID: 2201744

Auch Unternehmen, die bewusst keine Künstliche Intelligenz einsetzen, sollten eine KI-Richtlinie vorhalten. Zu diesem Schluss kommen Experten angesichts der seit Februar 2025 geltenden EU-KI-Verordnung. Eine sogenannte Null-Richtlinie kann Unternehmen vor erheblichen rechtlichen und finanziellen Risiken schützen.



Eine Null-Richtlinie mag paradox erscheinen, bietet Unternehmen jedoch Sicherheit.Eine Null-Richtlinie mag paradox erscheinen, bietet Unternehmen jedoch Sicherheit.

(firmenpresse) - Keine formale Pflicht – aber praktische Notwendigkeit

Rechtlich gesehen besteht für Unternehmen ohne KI-Einsatz keine Verpflichtung zur Einführung einer KI-Richtlinie im Sinne der KI-Verordnung. Die EU-Regelung richtet sich primär an Anbieter, Nutzer und Inverkehrbringer von KI-Systemen. Dennoch empfehlen Fachleute aus mehreren Gründen eine klare Positionierung.

Mitarbeitende nutzen KI – oft ohne Wissen der Geschäftsführung

Das zentrale Problem: Mitarbeitende greifen zunehmend eigenständig auf KI-Tools wie ChatGPT, Copilot oder DALL·E zurück, häufig ohne offizielle Freigabe. Eine Null-Richtlinie stellt klar, dass der Einsatz solcher Tools untersagt oder nur nach expliziter Genehmigung erlaubt ist. Dies ist entscheidend für die rechtliche Absicherung, denn Unternehmenshaftpflicht- und Cyberversicherungen greifen in der Regel nur, wenn das Unternehmen nachweisen kann, dass Mitarbeitende über das Nutzungsverbot informiert waren.

Fazit: Vorsorge ist besser als Nachsorge

Eine Null-Richtlinie mag auf den ersten Blick paradox erscheinen, bietet Unternehmen jedoch wichtige Sicherheit. Sie sensibilisiert Mitarbeitende, dokumentiert Sorgfaltspflichten der Geschäftsleitung und schützt vor ungewollten Rechtsverstößen in einer zunehmend KI-durchdrungenen Arbeitswelt.


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Wiemer Arndt betreibt Büros in Berlin, Ruhr und Freiburg. Das Unternehmen entwickelt als Datenschutzbeauftragte Datenschutzkonzepte, erstellt datenschutzkonforme Websites und Shops, schult Ihre Mitarbeiter und unterstützt Sie bei der IT-Sicherheit.

Neben Online Schulungen über ein eigenes Portal bietet Wiemer Arndt auch Workshops und Präsenz-Schulungen zum Datenschutz und Online-Marketing in ganz Deutschland an. Mit hohem Praxisbezug vermittelt das Unternehmen durch seine Beratung, wie Sie Ihr Unternehmen datenschutzkonform führen und qualifiziert Ihre Mitarbeitenden.



PresseKontakt / Agentur:

Hermine Klehm
kontakt(at)wiemer-arndt.de
+49 (0)30.403 649 830



drucken  als PDF  Lebensversicherung unter Druck: Lebensversicherung unter Druck: „Wenn die Neo-Broker in die Altersvorsorge kommen, fressen sie uns auf.“
Bereitgestellt von Benutzer: Wiemer-Arndt
Datum: 30.09.2025 - 13:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2201744
Anzahl Zeichen: 1693

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Hermine Klehm
Stadt:

Berlin


Telefon: +49 (0)30.403 649 830

Kategorie:

Unternehmensberatung


Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 30.09.2025

Diese Pressemitteilung wurde bisher 328 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"KI-Richtlinie auch ohne KI-Einsatz: Warum eine Null-Richtlinie Unternehmen schützt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Wiemer Arndt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Einwilligung ist kein Auffangtatbestand: Wiemer Arndt veröffentlicht Teil 2 der Fachreihe zur Datenverarbeitung in der Kinder- und Jugendhilfe ...
Die Berliner Datenschutz- und Compliance-Beratung Wiemer Arndt hat den zweiten Teil ihrer dreiteiligen Fachreihe zur Einwilligung Minderjähriger in der Kinder- und Jugendhilfe veröffentlicht. Der Beitrag „Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung" räumt mit einem verbreiteten Missverstän

Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO: Vierteilige Praxis-Beitragsreihe jetzt vollständig verfügbar ...
Ein Auskunftsersuchen nach Artikel 15 DSGVO löst einen Prozess aus, der innerhalb eines Monats abgeschlossen sein muss. Doch in der Praxis stellt genau das viele Unternehmen vor erhebliche Probleme: Auskunftsverlangen werden nicht als solche erkannt, personenbezogene Daten verteilen sich über zahl

Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO: Warum die Personalabteilung nur der Anfang ist ...
Wenn eine betroffene Person ihr Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO ausübt, beginnt für Unternehmen ein Prozess, dessen Komplexität häufig unterschätzt wird. Die Datenschutzberatung Wiemer Arndt aus Berlin verdeutlicht in einem aktuellen Beitrag, warum eine vollständige Auskunft nur dann mög


Weitere Mitteilungen von Wiemer Arndt


Lebensversicherung unter Druck: "Wenn die Neo-Broker in die Altersvorsorge kommen, fressen sie uns auf." ...
Beim zweiten Life Insurance Innovation Circle von BearingPoint, HBA-Consulting, myPension, ODDO BHF und Vanguard wurde im Klartext über die Zukunft der Altersvorsorge gesprochen und wichtige Impulse für Reformen und Innovationen in der Lebensversicherung gegeben. Referenten aus Forschung und Wirts

Trench Group startet Trench Consulting / Beratungsdienstleistungen für die Energiezukunft ...
Die Trench Group erweitert ihr Leistungsportfolio um den neuen Geschäftsbereich Trench Consulting. Ab dem 1. Oktober 2025 wird das Unternehmen umfassende Beratungsdienstleistungen im Bereich Hochspannungstechnik für Netzbetreiber, Versorgungsunternehmen, Industrieunternehmen, OEMs und Infrastruktu

Trumps Handelskrieg eskaliert: Was das für deutsche Unternehmen bedeutet ...
Neue Zölle, politische Drohungen, Strafmaßnahmen – Donald Trump verschärft erneut den Ton gegenüber internationalen Handelspartnern. Vor allem die BRICS-Staaten stehen im Fokus, doch die Auswirkungen treffen längst auch deutsche Exporteure, Maschinenbauer und die Automobilindustrie. Wer int

Banken unter Druck: 40 Prozent der kleinen und mittelgroßen Händler erwägen Wechsel zu PayTechs ...
- Händler müssen aufgrund ihrer derzeit unzuverlässigen Zahlungssysteme mit bis zu neun Stunden Ausfallzeit pro Jahr rechnen, was die Attraktivität alternativer PayTech-[1] -Optionen erhöht - PayTechs gewinnen Innovationswettlauf: 60 Prozent setzen auf digitale Währungen und Stablecoins, g


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z