Verpflichtende ePA: Digitalisierung der Patientenversorgung verlangt sichere Arzneimitteltherapie

Verpflichtende ePA: Digitalisierung der Patientenversorgung verlangt sichere Arzneimitteltherapie

ID: 2202485

Langen, 2.10.2025: Seit dem 1.10.2025 ist die elektronische Patientenakte (ePA) für alle Arztpraxen in Deutschland verpflichtend. Damit beginnt eine neueÄra der digitalen Patientenversorgung, die auf Transparenz, Vernetzung und Effizienz setzt.



(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

(firmenpresse) - Die Einführung bringt neue Anforderungen mit sich - insbesondere im Bereich der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS).



Die strukturierte Erfassung und Bereitstellung medizinischer Informationen über die ePA ermöglicht es, Risiken in der Medikation frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Gleichzeitig steigt die Verantwortung für die sichere Verordnung von Arzneimitteln. Wechselwirkungen, Kontraindikationen und patientenindividuelle Faktoren wie Alter oder Nierenfunktion sind im Praxisalltag zuverlässig zu berücksichtigen - automatisiert und integriert in digitale Prozesse.



"Die ePA markiert einen entscheidenden Schritt in Richtung vernetzter Versorgung. Digitale Lösungen zur Unterstützung der Arzneimitteltherapie gehören fest in den Versorgungsalltag", sagt Marijo Jurasovic, Geschäftsführer der Vidal MMI Germany GmbH. "AMTS-Prüfungen sind ein integraler Bestandteil der Verordnungsprozesse und tragen zur Patientensicherheit und zur Entlastung der Praxisteams bei."



Technische Herausforderungen und Akzeptanz: Viele Praxen stehen aktuell vor technischen Hürden: Die notwendige Infrastruktur - etwa stabile Telematikverbindungen oder vollständig integrierte Praxisverwaltungssysteme - ist nicht flächendeckend verfügbar. Schulungen und Anpassungen der Arbeitsabläufe beanspruchen zusätzliche Ressourcen. Zudem nutzen bislang nur wenige Versicherte die ePA aktiv. Die Verfügbarkeit relevanter Daten bleibt dadurch eingeschränkt. Digitale Werkzeuge ergänzen vorhandene Informationen und gewährleisten Arzneimitteltherapiesicherheit unabhängig vom Umfang der ePA-Daten.



Haftungsfragen und Medikationsliste: Fehlerhafte oder unvollständige Einträge in der ePA werfen haftungsrechtliche Fragen auf. Die Unsicherheit im Umgang mit der neuen Technologie ist in vielen Praxen spürbar. Gleichzeitig schafft die elektronische Medikationsliste (eML) eine strukturierte Übersicht über die aktuelle Medikation und verbessert die Erkennbarkeit von Risiken.





Die verpflichtende ePA verändert die medizinische Dokumentation grundlegend und stärkt die Patientensicherheit. Digitale Unterstützung bei der Arzneimitteltherapie bildet einen zentralen Baustein - sowohl in der praktischen Umsetzung als auch in der gesundheitspolitischen Diskussion.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Vidal MMI Germany GmbH (Vidal MMI) bietet umfassende, relevante und unabhängig aufbereitete Informationen als Entscheidungsgrundlage für alle Beteiligten im Gesundheitswesen. Dabei legt Vidal MMI seinen Schwerpunkt nicht nur darauf, Informationen vollständig zu erfassen und konsistent aufzubereiten, sondern sie vor allem sinnvoll zu verknüpfen und überall zugänglich zu machen.

Vidal MMI Germany GmbH - mit Sitz in Langen - wurde 1970 gegründet. Mit der GELBEN LISTE PHARMINDEX machte sich das Unternehmen schnell einen Namen beim medizinischen Fachpersonal. Es folgten weitere Arzneimittelinformationssysteme, bildgestützte Nachschlagewerke und integrierte IT-Lösungen für den Einsatz in Arztpraxen und Kliniken. Vidal MMI ist Teil der VIDAL Group, einem führenden globalen Unternehmen im Bereich Gesundheitsinformatik und -informationssysteme mit Sitz in Paris. Seit 2016 gehört die VIDAL Group zu M3 Inc., einem an der Tokioter Börse notierten Unternehmen im Bereich der medizinischen Information und der neuen Technologien.



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Datum: 02.10.2025 - 11:20 Uhr
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