Mit KI die Zukunft der Luftfahrt gestalten
Vom Klemmbrett zur KI: Wie die Luftfahrtindustrie ihre Abläufe neu erfindet.
Im Gespräch mit Christian Ritter, Head of Product und Manuel van Esch, Geschäftsführer bei zeroG. Die Tochtergesellschaft der Lufthansa Systems entwickelt datengetriebene, KI- und maschinelle Lernlösungen in der Luftfahrt, die Airlines Wettbewerbsvorteile bringen, Kosten senken und Prozesse optimieren.
Herr van Esch, Herr Ritter, wo sehen Sie aktuell den größten Hebel, um die Bodenprozesse am Flughafen besser zu gestalten?
Van Esch: Viele Flughafenprozesse sind noch analog, vorhandene digitale Lösungen oft isoliert und nicht vernetzt. Der entscheidende Hebel liegt in der datengetriebenen Transparenz. Dazu kommt die KI, die Datenströme zusammenführt, Muster bzw. Musterabweichungen erkennt und so den Turnaround proaktiv steuern kann. Genau darauf baut unser Projekt „seer“ auf, lokal und einzigartig hier in Hessen entwickelt.
Ritter: Die seer Airport Intelligence Suite, die wir als Lösung zusammen mit dem Flughafen Frankfurt und der Lufthansa-Gruppe entwickelt haben, ist eine kamerabasierte Computer-Vision-Lösung, die KI nutzt, um Echtzeitdaten voll automatisiert von Flugzeugpositionen zu erfassen und zu analysieren. Jeder Schritt der Flugzeugabfertigung, vom Andocken der Fluggastbrücke bis zur Gepäckverladung und Betankung, wird von Kameras erfasst. Die KI versieht die Abläufe automatisiert mit Zeitstempeln, sodass ein einheitliches transparentes Lagebild aller Bodenprozesse entsteht. Digitale Assistenten ersetzen fehleranfällige Telefonketten, Ausnahmesituationen werden vorhergesagt und die Prozesssicherheit wird maßgeblich erhöht. Am Flughafen Frankfurt haben wir seer erfolgreich eingeführt und erwarten eine Einsparung von bis zu fünf Minuten pro Turnaround. Durch seer sind Flughäfen der Zukunft nicht mehr auf reaktive Lösungen angewiesen, sondern können operative Herausforderungen proaktiv behandeln und abmindern. Unsere Technologie erlaubt es, dass diese für jeden Flughafen, der seinen Turnaround-Prozess filmen kann – selbst unter suboptimalen Bedingungen, wie niedrig stehende Sonne, Nebel, Vereisungen, Schneefall und Starkregen, funktioniert.
Welche weiteren KI-Initiativen treiben Sie bei zeroG voran, um den Luftverkehr zukunftsfähiger zu machen?
Ritter: Neben Computer-Vision gibt es bei uns weitere Projekte, die sich mit dem Einsatz von KI in der Luftfahrt beschäftigen, wie im Ressourcenmanagement oder in der Netzwerkplanung zur besseren Auslastung der Flotte. Über moderne Technologien, wie Reinforcement-Learning-Modelle, schaffen wir Lösungen, um beispielsweise Bodenfahrzeuge, Crews oder Gate-Zuweisungen effizienter zu disponieren.
Van Esch: Heute arbeiten wir mit Observing AI, die Daten sammelt sowie Generative AI, die nicht nur beobachtet, sondern aus diesen Datenergebnissen neues Wissen zu schafft. Aktuell entwickeln wir eine Agentic AI System Intelligence, die den Menschen als Sparring-Partner unterstützt: Sie spielt Szenarien durch, bewertet Handlungsoptionen und setzt im Rahmen klarer Leitplanken eigenständig Entscheidungen um. Der Mensch behält jederzeit die Kontrolle – er kann eingreifen, Aufgaben delegieren oder bei komplexen Fällen gezielt Feedback geben. Mir ist wichtig zu betonen: KI bedeutet mehr als Kostensenkung. Ihr eigentliches Potenzial liegt darin, völlig neue Abläufe und Prozesse zu schaffen, die den Luftverkehr nachhaltig verändern können. Investitionen sollten daher nicht nur am ROI gemessen, sondern als langfristiger Gewinn für Kunden und Mitarbeitende verstanden werden.
Weitere Informationen unter: www.zerog.aero
Contentway ist eine führende, preisgekrönte Content-Marketing-Agentur, die spezialisierte medienübergreifende Kampagnen erstellt. Die Kampagnen werden mit den führenden Tageszeitungen sowie online auf unseren Nachrichten- und Partner-Webseiten verbreitet.
Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Inhalte unserer Kunden ihr Zielpublikum erreichen und beeinflussen. Um ein Maximum an Aufmerksamkeit und Ergebnissen zu erzielen, werden alle unsere Kampagnen von Grund auf mit einem hohen Maß an journalistischer Qualität und strengen redaktionellen Richtlinien erstellt. Alle Kampagnen werden von uns intern produziert und über führende europäische Medien wie Tageszeitungen, Zeitschriften und viele der führenden Nachrichten- und Branchen-Websites verbreitet.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Contentway ist eine führende, preisgekrönte Content-Marketing-Agentur, die spezialisierte medienübergreifende Kampagnen erstellt. Die Kampagnen werden mit den führenden Tageszeitungen sowie online auf unseren Nachrichten- und Partner-Webseiten verbreitet.
Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Inhalte unserer Kunden ihr Zielpublikum erreichen und beeinflussen. Um ein Maximum an Aufmerksamkeit und Ergebnissen zu erzielen, werden alle unsere Kampagnen von Grund auf mit einem hohen Maß an journalistischer Qualität und strengen redaktionellen Richtlinien erstellt. Alle Kampagnen werden von uns intern produziert und über führende europäische Medien wie Tageszeitungen, Zeitschriften und viele der führenden Nachrichten- und Branchen-Websites verbreitet.
Datum: 16.10.2025 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2205353
Anzahl Zeichen: 5678
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Mira Khanna
Stadt:
Hamburg
Telefon: +49 40 877 082 63
Kategorie:
Luft- / Raumfahrt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 169 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mit KI die Zukunft der Luftfahrt gestalten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Contentway GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Ein wesentlicher Teil davon ist bislang durch Parken gebunden – mit Auswirkungen auf die Entwicklungsmöglichkeiten urbaner Räume. Die zentrale Herausforderung moderner Stadtentwicklung liegt nicht im „Ob“ von Mobilität, sondern im „Wie“ ihrer Organisation. Denn auch in urbanen Räumen b
Wireless Charging wird zur zentralen Infrastruktur der nächsten EV-Generation ...
Die Diskussion über drahtloses Laden wurde lange vor allem unter dem Aspekt der Benutzerfreundlichkeit geführt: Kabel entfallen und der Ladevorgang wird einfacher. Im Jahr 2026 verschiebt sich diese Perspektive jedoch. Wireless Power Transfer (WPT) ist nicht länger nur eine benutzerfreundliche Fu
Wenn Minutenüber Millionen entscheiden ...
Wer zukünftig tausende Fahrzeuge gleichzeitig instand setzen will, braucht mehr als Werkstätten. Er braucht ein System. 470.000 beschädigte Fahrzeuge, rund zwei Milliarden Euro Schaden – allein 2023 in Deutschland. Was für Versicherer, Werkstätten sowie Flotten- und Leasinggesellschaften frü
Weitere Mitteilungen von Contentway GmbH
OTEC setzt neue Maßstäbe in der Luftfahrttechnik ...
Im Bereich der Luftfahrttechnik stehen Präzision und Sicherheit an oberster Stelle, insbesondere bei sogenannten Class-A-Teilen wie rotierenden Triebwerkkomponenten. Diese hochsensiblen Bauteile, deren Ausfall gravierende Konsequenzen haben können, fordern nicht nur eine außergewöhnliche Prozess
GA-ASI und Hanwha schließen endgültige Vereinbarung über die Produktion des Gray Eagle(R) STOL UAS ab ...
General Atomics Aeronautical Systems, Inc. (GA-ASI) und der südkoreanische Branchenführer Hanwha Aerospace unterzeichneten am 14. Oktober eine Vereinbarung über eine Partnerschaft bei der Entwicklung des unbemannten Flugzeugsystems (UAS) Gray Eagle® Short Take and Landing (GE STOL). Diese wegwe
Loar Holdings gibt Ernennung von Jeremy Halford zum Executive Vice President bekannt ...
Loar Holdings Inc. (NYSE: LOAR) („Loar“, „wir“, „uns“ und „unser/e“) gibt die Ernennung von Jeremy Halford zum Executive Vice President bekannt, der an Dirkson Charles, CEO und Executive Co-Chairman, berichten wird. Jeremy wird die betriebliche Leitung von CAV Systems (Consett, Groß
Rheinmetall beschleunigt Kampfdrohnen-Produktion– Kapazitäten deutlich ausgeweitet ...
Drohnen und Loitering Munition haben in den letzten Jahren an Bedeutung für die moderne Kriegführung gewonnen. Darauf hat auch Rheinmetall reagiert – sowohl, was den Einsatz dieser modernen Kampfmittel angeht, als auch deren Abwehr. Vor wenigen Monaten hat Rheinmetall eine Anlage zur Fertigung,




