Vitamin C, Nasenspray, Händewaschen: Was schützt wirklich vor Erkältungsviren?
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(ots) - Der Herbst ist da - und mit ihm aktuell ideale Bedingungen für Krankheitserreger. Wie kann man vermeiden, sich anzustecken? Das Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" hat den Check gemacht und zeigt, was hilft - und was nicht.
Der Klassiker: gründliches Händewaschen. "Es gibt Erreger der oberen Atemwege, die stärker über Schmierinfektionen übertragbar sind, wo also der Handkontakt eine entscheidende Rolle spielt", sagt Prof. Dr. Siegbert Rieg, Leiter der Abteilung Infektiologie am Universitätsklinikum Freiburg. Eine gute Handhygiene schützt: mindestens 20 Sekunden mit Seife waschen, auch unter den Nägeln reinigen.
Auch bestimmte Nasensprays sollen vor Ansteckung schützen, Hersteller werben etwa mit Sprays mit Rotalgenextrakt. Allerdings: Belege aus großen Studien fehlen hier, "die Evidenz eher gering", sagt Prof. Dr. Nicole Rotter, Direktorin der Hals-Nasen Ohren Klinik der Uniklinik Mannheim. Ein antiallergisches Nasenspray mit dem Wirkstoff Azelastin könnte in Zukunft ein vorbeugendes Mittel sein. Dafür braucht es aber noch weitere Forschung.
Auch Vitamin C und Zink werden gerne genommen. Spätestens seit den 1970er-Jahren, als der Chemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling verkündete, dass Vitamin C Erkältungen verhindern und Symptome abmildern könne, wird es als vorbeugendes und behandelndes Mittel gegen Infektionen verkauft. Aber: Seine Behauptungen sind heute größtenteils widerlegt.
Beim Zink ist es ähnlich: Systematische Analysen konnten keinen Schutz vor Ansteckung feststellen. Immerhin: Die Einnahme von Vitamin C und Zink kann die Dauer von Erkältungssymptomen geringfügig verkürzen.
Möchte man in einer bestimmten Zeit auf gar keinen Fall krank werden, sind Abstandhalten, FFP2-Maske und Händedesinfektion die wesentlichen Maßnahmen. Trotzdem gilt leider: Eine Ansteckung komplett zu vermeiden, ist praktisch nicht möglich.
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Datum: 21.10.2025 - 08:00 Uhr
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