Ungenutzter Urlaub vor Jahresende: Die Hälfte der Deutschen hat noch bis zu 20 Tage Resturlaub
ID: 2208949

(ots) -
- Auf der Jagd nach Bucket-List-Erlebnissen: 65 % der Deutschen möchten 2025 noch mindestens einen Punkt von ihrer Wunschliste verwirklichen, 27 % sogar mehrere
- Gen Z hat es eilig mit dem Resturlaub: 77 % beabsichtigen, ihre Wunschlisten-Erlebnisse innerhalb der nächsten acht Wochen umzusetzen - mehr als die Generation X (59 %)
- Ganz oben auf der Liste: Reisen zu einem Traumziel (36 %), der Besuch eines Weihnachtsmarkts (14 %), ein lang ersehntes Live-Event (11 %) oder neue Outdoor-Aktivitäten (5 %)
Eine aktuelle europäische Mastercard-Umfrage mit mehr als 20.000 Befragten ergab: Die Hälfte der Deutschen hat noch sieben bis zwanzig Urlaubstage übrig. In Ländern wie Zypern (69 %), der Schweiz (56 %) und Bulgarien (55 %) sind es sogar noch mehr. Diese freien Tage bieten die ideale Gelegenheit, persönliche Wünsche - etwa von der sogenannten Bucket List, also einer Wunschliste für besondere Erlebnisse - noch vor Jahresende in die Tat umzusetzen.
Jahresendspurt für besondere Erlebnisse
Drei von fünf Deutschen (65 %) hoffen, bis zum Jahreswechsel mindestens ein Erlebnis von ihrer Bucket List abzuhaken - 27 % planen sogar mehrere. Besonders entschlossen zeigt sich die Gen Z: 77 % wollen ihre Wünsche noch 2025 realisieren, gefolgt von den Millennials (75 %) und der Generation X (59 %).
Zu den beliebtesten Erlebnissen, die Deutsche noch in diesem Jahr verwirklichen möchten, gehören die Reise zu einer neuen Traumdestination (36 %), der Besuch eines Weihnachtsmarkts (14 %) oder eines lang ersehnten Live-Events (11 %) sowie das Ausprobieren einer neuen Outdoor-Aktivität (5 %).
Die größten Hürden: Zeit, Geld und Planung
Viele Deutsche haben sich ihre Ziele für 2025 schon zu Jahresbeginn gesetzt - doch die Umsetzung scheitert oft an begrenzter Zeit und Ressourcen. 17 % benötigen mehr Zeit, um Geld für ihre Vorhaben zurückzulegen, 15 % warten auf den "perfekten Moment" und 11 % finden neben Arbeit und Alltag zu wenig Zeit.
Hinzu kommt: Viele warten, bis Familie oder Freunde sie bei einem Bucket-List-Erlebnis begleiten können. Frühere Mastercard-Studien haben bereits gezeigt, dass 69 % der Deutschen in diesem Jahr verstärkt familienorientierte Aktivitäten planen. 35 % empfinden gemeinsame Erlebnisse als besonders bereichernd.
Erlebnisse statt Einkäufe: 2025 ist das Jahr der Bucket List
Für viele Deutsche sind besondere Erlebnisse die beste Investition - 2025 gilt für sie als das Jahr der Bucket List. Die große Mehrheit (80 %) ist überzeugt, dass Geld für Erlebnisse "immer oder meistens gut angelegt" ist. Damit diese besonderen Momente möglich werden, passen viele bewusst ihr Budget an und treffen gezielte Entscheidungen: 44 % geben weniger für Kleidung aus, 41 % sparen bei Restaurantbesuchen, 42 % verzichten auf Luxusartikel, 32 % auf Technik und Gadgets und 23 % auf Wohnaccessoires oder Renovierungen.
Mit Zuversicht ins Jahresende
Zuversichtlich stimmt, dass viele Deutsche optimistisch auf die verbleibenden Wochen des Jahres blicken: 69 % glauben, dass sie ihre letzten Bucket-List-Ziele noch erreichen können - oder sind sich sogar sicher. Weitere 38 % sind zwar motiviert, wissen aber nicht, ob sie es wirklich schaffen werden. Besonders hoch ist die Zuversicht in anderen europäischen Ländern: In Serbien (82 %), Schweden (72 %), Spanien (71 %) und Frankreich (71 %) geht die Mehrheit davon aus, mindestens ein Bucket-List-Erlebnis bis Jahresende umzusetzen.
"Für die meisten Deutschen sind besondere Erlebnisse die beste Investition - 80 Prozent sind überzeugt, dass Geld für Erlebnisse 'immer oder meistens gut angelegt' ist. Dafür passen sie bewusst ihr Budget an, verzichten auf bestimmte Ausgaben und setzen klare Prioritäten. Das zeigt: Die Bucket List ist nicht nur ein Trend. Sie ist Ausdruck eines Wertewandels, den wir bereits seit dem Ende der Corona-Pandemie beobachten: weg vom reinen Konsum, hin zu mehr Sinn, Qualität und gemeinsamen Erlebnissen", sagt Peter Robejsek, Geschäftsführer bei Mastercard Deutschland.
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Methodik
Die genannten Daten stammen aus einer Umfrage von Censuswide (Oktober 2025, 20.000 Befragte) und Dynata (Februar 2025, 15.000 Befragte) im Auftrag von Mastercard in 20 europäischen Ländern: Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien, Spanien, Tschechien, Vereinigtes Königreich und Zypern.
Über Mastercard (NYSE: MA)
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Philipp Brüchert
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philipp.bruechert@mastercard.com
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Datum: 03.11.2025 - 11:00 Uhr
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