Der ZBI im Kanzleramt: Weichenstellung für eine klimaresiliente und datenbasierte Stadtentwicklung
ID: 2211462
Der ZBI im Gespräch mit Staatsminister und BDB-Präsident im Kanzleramt zu Weichenstellung für eine klimaresiliente und datenbasierte Stadtentwicklung
Foto (v.l.n.r.): W. Grunau (ZBI), Staatsminister Dr. M. Meister, Ute Zeller (ZBI), Christoph Schild (BDB), BU: Bundeskanzleramt(firmenpresse) - Am 10. November gab es im Bundeskanzleramt ein wichtiges Gespräch von ZBI e. V.-/VDV-Präsident Wilfried Grunau, ZBI-Vizepräsidentin Ute Zeller sowie BDB-Präsident Christoph Schild mit dem Staatsminister im Bundeskanzleramt Dr. Michael Meister. Im Fokus: Weichenstellung für eine klimaresiliente und datenbasierte Stadtentwicklung.
Die Kerninhalte der Besprechung waren:
•Blau-grüne Stadtplanung als verpflichtendes Kriterium in der Städtebauförderung
•Verbindliche Leitplanung zur Klimaresilienz - integriert in die kommunale Wärmeplanung oder direkt anschließend umzusetzen
•Ein Förderprogramm des Bundes für Klimaresilienzstrategien nach Vorbild der kommunalen Wärmeplanung
Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Geoinformationswirtschaft: Geoinformation ist eine unverzichtbare Grundlage, um Klimaresilienz, Energiewende, Mobilitätskonzepte, Flächenmanagement und Katastrophenschutz wirksam zu planen. Strategische Maßnahmen aus dem Positionspapier der Geoinformationswirtschaft sind:
•Ausbau einer verlässlichen und interoperablen Geodateninfrastruktur Deutschland
•Sicherstellung eines nachhaltigen Erhebungs- und Aktualisierungsmanagements für amtliche Geodaten
•Standardisierte Datenzugänge nach dem Prinzip "Open by default"
•Stärkung der Datenkompetenz in Kommunen und Verwaltungen
•Klare Governance-Strukturen, damit Geoinformation als digitaler Rohstoff genutzt werden kann
Wilfried Grunau dazu: "Ziel ist es, Geodaten, ingenieurtechnische Expertise und eine wassersensible Stadtplanung konsequent zusammenführen - für widerstandsfähige, lebenswerte Städte in Deutschland."
Weitere Gespräche mit der Politik sind bereits in Planung - wir bleiben im Austausch, um die Umsetzung dieser wichtigen Themen konsequent voranzutreiben.
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Der ZBI - Zentralverband der Ingenieurvereine ist ein Spitzenverband im Bereich des Ingenieurwesens. Zu seinen Mitgliedern gehören Ingenieurvereine und Organisationen, die sich mit dem Ingenieurwesen befassen. Der ZBI bündelt die Interessen und Belange seiner Mitgliedsverbände mit über 40.000 Ingenieuren und vertritt sie gegenüber Politik und Gesellschaft. Der ZBI nimmt Einfluss auf die Gesetzgebung von Bund und Ländern und pflegt hierzu seine fachlichen und direkten Kontakte zu Politikern aller Parteien.
www.zbi-berlin.de
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Datum: 12.11.2025 - 11:40 Uhr
Sprache: Deutsch
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