"Herbst der Reformen"? - Der Wirtschaftskreis Mitte e.V. sorgt sich um die wirtschaftspolitische Lage
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Laut Bundesregierung soll der "Herbst der Reformen" Verbesserungen für Unternehmen in Deutschland bringen - angesichts der anhaltend schlechten Wirtschaftslage muss das schnellstmöglich geschehen.
Der Wirtschaftskreis Mitte schließt sich den Sorgen um die Situation für mittelständische Unternehmen in Berlin und Deutschland an: "Die wirtschaftspolitische Lage bleibt im Land auch im Herbst 2025 angespannt. Energiepreise, Lieferkettenstörungen und weiterhin zunehmende regulatorische Anforderungen stellen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen vor große Herausforderungen", sagt Frank Henkel, Vorsitzender vom Wirtschaftskreis Mitte. "Die Berliner Landespolitik verliert sich weiter im Klein-Klein und auf Bundesebene ist man stolz, dass der Koalitionsausschuss zwischen CDU/CSU und SPD bescheidene Ergebnisse brachte."
So werde etwa das Bürgergeld abgeschafft, bei minimalen Einsparungen heiße das jetzt "Grundsicherung". Die Aktiv- und Frühstart-Rente solle suggerieren, dass sich Leistung wieder lohnt und durch Sonderschulden, die der Bund aufgenommen hat, werde jetzt auch ein geringer Teil in die Verkehrsinfrastruktur investiert. Frank Henkel dazu: "Mehr kam nicht dabei heraus. Wenn das der `Herbst der Reformen` war, dann ist das ziemlich ambitionslos und entspricht nicht ansatzweise dem, was unser Land eigentlich braucht. In Verantwortung für unsere über 150 Mitglieder im Wirtschaftskreis Mitte - vom kleinen Zeitungsladen bis zum großen Autohaus - liegt uns sehr viel daran, dass vor allem ein Bürokratieabbau stattfindet und die Energiekosten für Unternehmen gesenkt werden."
Im Berliner Abgeordnetenhaus stehe derzeit auch eine Ausbildungsplatz-Umlage zur Debatte. Der Gesetzentwurf solle zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen, stößt aber auf Kritik von Unternehmen wegen zusätzlicher finanzieller Belastungen. Der Fachkräftemangel bleibt ein drängendes Thema. Themen wie duale Ausbildung, Nachqualifizierungen und Weiterbildungsförderung sind deshalb politisch hoch im Kurs. Um Berlin bis 2030 als digitale Hauptstadt zu etablieren, hat der Senat eine Gigabit-Strategie aufgelegt. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist ein Schwerpunkt der Berliner Wirtschaftspolitik - mit Blick auf das derzeitige Innovations-Tempo bleibe aus Sicht des WKM zunächst die Skepsis.
Der 1998 in Berlin-Wedding gegründete Wirtschaftskreis Mitte e.V. macht sich als unabhängige, überparteiliche Vereinigung für die Belange der hier ansässigen Wirtschaftsunternehmen stark. Er bietet seinen Mitgliedern - Gewerbetreibende, Unternehmen, Selbständige, Freiberufler, Partnernetzwerke und Organisationen - für intensive Netzwerkarbeit spannende Veranstaltungen an. Dazu gehören Wirtschafts-Treffs, Politik-Talks, Unternehmensbesuche, Empfänge oder Diskussionsrunden. Alle Mitglieder des Wirtschaftskreises werden zu den Aktivitäten des Vereins mit regelmäßigen Newslettern bzw. Monatsbriefen informiert.
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Datum: 12.11.2025 - 12:10 Uhr
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