Olympia-Generalprobe
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(ots) - Rodeln: Olympic Test Event in Cortina / Erstes Qualifikationsrennen für Mailand-Cortina 2026
Das Olympische Test Event in Cortina d'Ampezzo, am Samstag, 29. November ab 9 Uhr und Sonntag, 30. November 2025 ab 9:30 Uhr wird als erstes offizielles Qualifikationsrennen für die Olympischen Rodelwettbewerbe von Mailand-Cortina im Februar 2026 ausgetragen.
Weitere Olympische Qualifikations-Bewerbe, sind die EBERSPÄCHER Weltcups Nummer zwei bis fünf im Dezember 2025 und Januar 2026 in Park City und Lake Placid (beide USA), im lettischen Sigulda und zum Abschluss in Winterberg (Deutschland).
Bereits ab Montag, 24. November 2025 trainieren rund 150 Athletinnen und Athleten aus 25 Nationen auf der 1730 Meter langen Olympiabahn in Italien. Am Wochenende finden dann die Wettbewerbe statt.
Zeitplan Olympic Test Event:
Samstag, 29. November 2025:
9:00 Uhr Herren und Damen Doppel, 1. Lauf
10:55 Uhr Herren und Damen Doppel, 2. Lauf
12:35 Uhr Damen Einzel, 1. Lauf
14:24 Uhr Damen Einzel, 2. Lauf
Sonntag, 30. November 2025:
9:30 Uhr Herren Einzel, 1. Lauf
11:20 Uhr Herren Einzel, 2. Lauf
12:55 Uhr Team-Staffel
Änderungen vorbehalten!
Das sagen die Rodler zur neuen Olympiabahn in Cortina d'Ampezzo:
Julia Taubitz (GER): "Die Bahn gefällt mir ziemlich gut. Sie ist sehr gefühlvoll, war in der Trainingswoche noch ein bisschen langsam und könnte noch ein bisschen schneller sein. Sie geht sehr flach. Die Kurve vier ist für uns ein entscheidender Punkt, an dem man gut treffen muss. Der Kurvenrhythmus ist sehr schön, und da der Eisausbau schon sehr gut war, gab es kaum Schläge. Das vergleichen wir dann immer so ein bisschen mit einer Badewanne. Wenn du da schön den Rhythmus hast, kannst du den Schlitten runtertanzen lassen. Dann macht es richtig Spaß. Ich bin oft mit einem Lachen im Ziel angekommen."
Merle Fräbel (GER): "Auf den ersten Blick mochte ich die Bahn, auf den zweiten dann erstmal wieder nicht. Die Kurve vier hat mir zu Beginn zu schaffen gemacht, und die ersten paar Läufe waren etwas holprig. Dann hatte ich es aber auch relativ schnell raus. Wir hatten anfangs nicht so eine schnelle Bahn - das ist für den Anfang immer gut, da denkt man sich: 'Okay, wir können jetzt schneller werden.' Unsere letzten zwei Einheiten, die zwei Qualifikationsrennen am Ende, waren dann schon flott. Wir hatten gute Bedingungen, und das macht natürlich auch Spaß. Da merkt man den Druck - man muss dann lenken, und das ist etwas, was wir in Deutschland gut können. Wir haben viele Strecken, auf denen man ordentlich lenken muss."
Lisa Schulte (AUT): "Es hat sich bestätigt, was sich bereits bei der Pre-Homologierung gezeigt hat. Auch wenn es sich nicht rasend schnell anfühlt und man kaum Feedback vom Schlitten bekommt, ist es grundsätzlich eine coole Bahn. Der obere Bereich ist eher flach, beinhaltet aber einige technische Schwierigkeiten, wie beispielsweise die Ausfahrt aus der Kurve vier. Ab der Kurve neun sorgt das Gefälle für mehr Geschwindigkeit, speziell in den großen und langgezogenen Kurven im unteren Bahnbereich kann man den Schlitten richtig gut laufen lassen. Mit der Ausfahrt aus der Kurve elf ist der erste Tiefpunkt der Bahn erreicht, es geht dann kurz flach dahin, anschließend folgt mit der Schikane in der 12/13 die erste von zwei Bergauf-Passagen."
Hannah Prock (AUT): "Die Kurvenprofile erinnern mich mit den langen Ein- und Ausfahrten teilweise an die asiatischen Bahnen. Die technischen Herausforderungen sind abgesehen der Kurve vier überschaubar. Was man oben verliert, ist unten raus aber nur noch schwer aufzuholen, da es ab dem Übergang 14-15 wieder bergauf geht. Ich denke man kann sich diese Bahn sehr gut erarbeiten, mir taugt sie."
Wolfgang Kindl (AUT): "Man hat im Vorfeld gehört, dass es eine sehr leichte Bahn ist, ich persönliche finde, dass sie durchaus ihre Tücken hat. Vor allem der obere Bereich ist technisch anspruchsvoll, in den ersten Kurven muss die Linie zwingend passen. Im unteren Bereich ist dann mehr Speed drinnen. Hier musst du dich richtig lang machen, die Aerodynamik muss am Punkt sein. Die Bedingungen haben bisher nicht allzu schnelle Fahrten zu lassen, ich hoffe schon, dass es noch schneller wird."
David Gleirscher (AUT): "Ich habe mir am Anfang etwas schwergetan, mich aber mittlerweile mit der Bahn gut anfreunden können. Es ist keine High-Speed-Bahn, die Herausforderung ist nicht das Runterkommen, sondern die Limits optimal auszureizen und schnell zu sein."
Armin Frauscher (AUT): "Die Bahn beginnt technisch anspruchsvoll und ist speziell unten raus gut zum Gleiten, es ist eine moderne und interessante Bahn, die sich alles in allem sehr fein rodeln lässt. Die drucklosen, langgezogenen Kurven kommen uns entgegen, wir wissen was zu tun ist, jetzt gilt es die Abstimmung voranzutreiben und sich die Ideallinie zu erarbeiten."
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Datum: 26.11.2025 - 10:00 Uhr
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