Kopenhagen launcht globales Modell DestinationPay für nachhaltigen Tourismus

Kopenhagen launcht globales Modell DestinationPay für nachhaltigen Tourismus

ID: 2216293

(ots) - Der kopenhagener Tourismusverband Wonderful Copenhagen hat heute auf der Hauptbühne des Europäischen Tourismusforums in Kopenhagen DestinationPay vorgestellt: Das Tourismusmodell lädt Städte weltweit dazu ein, den preisgekrönten CopenPay-Ansatz zu übernehmen, der Tourist:innen für nachhaltiges Verhalten belohnt. Mehrere Städte haben sich bereits angeschlossen, darunter Berlin.

Entwickelt vom Tourismusverband Kopenhagens, bietet das einsatzbereite Modell DestinationPay eine offene Plattform für den Erfahrungsaustausch, Leitfaden und Tools, mit denen Städte und Regionen ihre eigene Version der erfolgreichen CopenPay-Initiative aus Kopenhagen übernehmen können. Im Rahmen der 2024 erstmals gestarteten Tourismuskampagne CopenPay belohnt die Stadt Kopenhagen Tourist:innen für nachhaltiges Verhalten: Wer etwa mit der Bahn anreist oder während einer Kajaktour in den städtischen Kanälen Müll sammelt, erhält Vergünstigungen auf Attraktionen oder Museumseintritte. Im Februar veranstaltet DestinationPay ein kostenloses Online-Webinar, um Erkenntnisse, Erfahrungen und Daten aus zwei Jahren CopenPay weiterzugeben.

"Wir haben gesehen, wie viele unserer Besucher:innen nach anderen und sinnvolleren Erfahrungen suchen. Tourist:innen wollen nicht mehr nur eine Stadt sehen - sie wollen Teil davon sein. CopenPay hat ihnen diese Möglichkeit gegeben. Mit DestinationPay übertragen wir diese Denkweise auf die ganze Welt", sagt Søren Tegen Petersen, CEO von Wonderful Copenhagen. "Wir glauben, dass CopenPay zu wichtig ist, um es für uns zu behalten. Viele Reiseziele erwägen bereits die Einführung und Berlin war die erste Destination, die ihr eigenes DestinationPay, BerlinPay, geschaffen hat. Wir erlauben anderen nicht nur, das Modell zu nutzen - wir fördern es sogar und möchten alle unsere Erfahrungen und sogar die Herausforderungen, denen wir dabei begegnet sind, weitergeben."

Mit der heutigen Einführung von DestinationPay lädt Wonderful Copenhagen Reiseziele weltweit ein, sich der Bewegung anzuschließen und sich als zukünftige Partner zu registrieren. Das Ziel ist einfach, aber global: Wenn jedes Reiseziel auch nur einen Bruchteil seiner Besucher:innen für die Initiative gewinnt, kann dies insgesamt einen bedeutenden Mehrwert für die Reiseziele schaffen und zu einem besseren Tourismuserlebnis beitragen.



Berlin setzt auf DestinationPay

In Berlin laufen bereits die Vorbereitungen für die Einführung von BerlinPay, das direkt von CopenPay inspiriert ist.

"CopenPay zeigt, dass positive Veränderungen am besten funktionieren, wenn die Menschen sie aktiv erleben können. Es ist ein starkes Konzept zur Verbesserung des Tourismus, und wir würden uns daher freuen, wenn auch andere Städte diese Idee in Betracht ziehen würden. In Berlin prüfen wir derzeit in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern aus der Besucherwirtschaft die Entwicklung eines vergleichbaren, auf unsere Stadt zugeschnittenen Konzepts", sagt Sabine Wendt, zweite Geschäftsführerin von Visit Berlin.

Eine neue Tourismuswirtschaft

Da der weltweite Tourismus laut UN-Angaben bis 2030 voraussichtlich 1,8 Milliarden Ankünfte erreichen wird, ist ein neuer Ansatz dringend erforderlich. DestinationPay steht für einen Wandel von der Konsumwirtschaft des Reisens hin zu einer neuen Erlebniswirtschaft, in der der Wert einer Reise nicht nur anhand der Ausgaben, sondern auch anhand des Beitrags gemessen wird.

"Wir haben CopenPay von Anfang an unterstützt, weil es die Vision unseres Transition Pathway for Tourism widerspiegelt, bei dem Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Ich freue mich sehr, dass Kopenhagen diesen Ansatz nun mit DestinationPay auf die globale Bühne bringt - eine Lösung, die viele Reiseziele auf der ganzen Welt inspirieren kann", so Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus.

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.destinationpay.com und in diesem Video. (https://app.frame.io/reviews/cc662319-8891-430a-abcd-c11916a7197e)

Bildmaterial steht hier zum Download (https://platform.crowdriff.com/m/s-qeAZaq016RYCtDuw) bereit.

Über CopenPay

CopenPay ist ein innovatives Programm, das Reisende für nachhaltiges Handeln belohnt und seit seinem Start im Sommer 2024 bereits über 30.000 "Voluntourists" angezogen hat. Mehr als 100 Destinationen weltweit zeigen Interesse am Modell, und über 100 lokale Partner, darunter Hotels, Museen, Restaurants und Attraktionen, sind bereits eingebunden. Während der Laufzeit stiegen Fahrradverleihe um 59 Prozent, und sieben von zehn Teilnehmenden gaben an, ihr Verhalten auch zu Hause nachhaltig verändert zu haben; 98 Prozent würden CopenPay weiterempfehlen. Die Initiative verfolgt das Ziel, das Bewusstsein für verantwortungsvolle Entscheidungen auf Reisen zu stärken - ein Anliegen, das laut Booking.com dem Wunsch von sieben von zehn Menschen entspricht, Orte besser zu hinterlassen, als sie sie vorgefunden haben. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt 2024 wurde CopenPay im Sommer 2025 weiter ausgebaut.

Mehr Infos auf der offiziellen Website: www.CopenPay.com.

Über Kopenhagen

Kopenhagen gilt 2025 laut The Economist als die lebenswerteste Stadt der Welt und wurde zugleich vom Happy City Index zur glücklichsten Stadt gekürt. In der dänischen Hauptstadt prägen rund 750.000 Fahrräder das Stadtbild, und 62 Prozent der Einwohner:innen legen ihren täglichen Arbeitsweg per Rad zurück, wofür 382 Kilometer bestens ausgebaute Radwege zur Verfügung stehen. Auch die Wasserqualität überzeugt: Die Kanäle sind so sauber, dass sie Einheimische wie Gäste zum Schwimmen einladen. Zudem bezieht Kopenhagen bereits mehr als 70 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen.

Mehr Information über Kopenhagen und Nachhaltigkeit hier unter: https://www.wonderfulcopenhagen.com/press

Pressekontakt:

Amalie Frøkjær-Rubbås
PR-Agentur EHRENBERG SØRENSEN Kommunikation
E-Mail: Afr@ehrenbergsoerensen.com
Telefon: +45 26 83 36 61


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Datum: 03.12.2025 - 10:00 Uhr
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