Bauindustrie

Bauindustrie

ID: 2217052

Kunststoff baut Zukunft: Additiv, adaptiv, attraktiv



Faserverstärkte Kunststoffe bringen nicht nur mehr Sicherheit, sondern schonen auch die Umwelt. (Bildquelle: Plastic is Fantastic Association)Faserverstärkte Kunststoffe bringen nicht nur mehr Sicherheit, sondern schonen auch die Umwelt. (Bildquelle: Plastic is Fantastic Association)

(firmenpresse) - Kunststoffe spielen eine immer größere Rolle im modernen Bauwesen - ob innovativer Leichtbau oder 3D-Druck. Gegenüber klassischen Baumaterialien sparen sie Ressourcen, Kosten und verringern Emissionen. Zusätzlich überzeugen Kunststoffe mit multifunktionalen Eigenschaften und ermöglichen eine kreative Architektur.



Die Baubranche steht unter Druck: Sand und Kies werden knapp, in den Städten fehlt Wohnraum. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Eine Herausforderung.



Aus Kunststoff gebaut: schonender und leistungsfähiger

Laut einer aktuellen Studie des Wuppertal Instituts zählt die Bauwirtschaft zu den rohstoffintensivsten Branchen. Sie verursacht fast die Hälfte des globalen Rohstoffabbaus, verbraucht ein Drittel der Energie und ist für rund 32 Prozent der weltweiten CO-Emissionen verantwortlich. Beim Bau, Umbau und Abriss fallen zudem große Abfallmengen an - in der EU etwa 36 Prozent des gesamten Müllaufkommens. Die Konsequenz: Wachsende Städte brauchen Bauweisen, die mit weniger Material mehr leisten. Die Lösung: Kunststoffe.



Denn Kunststoffe sind leicht, belastbar und vielseitig formbar. Sie dämmen, leiten, schützen - dauerhaft. Herausragend ist ihre Materialeffizienz: Durch gezielte Faser-Verstärkung wird Kunststoff extrem stabil bei minimalem Volumen. Fensterrahmen, Rohre oder Dämmstoffe bestehen bereits mehrheitlich aus Kunststoff, zunehmend werden auch Kunststoff-Fassadensysteme eingesetzt. Der europäische Bausektor verbraucht dafür rund 10 Millionen Tonnen pro Jahr - 20 Prozent des gesamten Kunststoffbedarfs. Aufgrund der Vorteile: Tendenz steigend.



Leichtbauten vom 3-D-Drucker: schneller und effizienter

Vor allem der Leichtbau hat Zukunft: "Durch Leichtbau lässt sich in Städten dringend benötigter Wohnraum schaffen, indem auf bestehende Gebäude weitere Stockwerke aufgesetzt werden, ohne die Fundamente zu überlasten. Brücken in Leichtbauweise benötigen leichtere Fundamente und können schneller errichtet werden", sagt Prof. Dr. Markus Milwich vom Kompetenzzentrum Polymere und Faserverbunde der DITF.





Leichtbau bedeutet mehr als Gewichtsreduktion - er ist ein strategisches Prinzip für die urbane Transformation: von Wohnungsbau, Nachverdichtung und hybriden Konstruktionen über Infrastruktur, digitale Bauprozesse und funktionsintegrierte Fassaden. Der 3D-Druck mit Polymeren geht noch weiter. In den USA, den Niederlanden und China entstehen ganze Häuser aus der Düse - mit polymermodifiziertem Mörtel oder Granulat aus Recyclingkunststoff. Das spart Zeit, Material und Transportkosten. Keine Schalung. Kein Verschnitt. Ein Haus kann in nur 24 Stunden entstehen.



Nachhaltigkeit via Plastik-Mix: stabiler und zukunftssicherer

Durch Compounding und Faserverstärkung lassen sich Kunststoffe gezielt für den Bau optimieren - etwa durch den Einsatz von Glas- oder Carbonfasern. Die faserverstärkten Kunststoffe (GFK, CFK) sind besonders langlebig und stabil. Prof. Dr. Markus Milwich: "Wird beim Betonbau die Stahlbewehrung durch Matten oder Stäbe aus Carbon,- Glas-, Basalt- oder sogar auch Naturfaserverbunde ersetzt, können die Betonwand oder der Betonboden wesentlich dünner ausgeführt werden, weil die GFK/CFK-Bewehrungen nicht rosten. Das Rosten der Stahlbewehrung war die Ursache für den Einsturz der Brücken in Dresden und Genua." Der Einsatz faserverstärkter Kunststoffe bringt nicht nur mehr Sicherheit, er spart darüber hinaus Material, Kosten und schont die Umwelt.



Auch mit gebrauchten PET-Flaschen, welche wiederum zu Fasern verarbeitet werden, lässt sich Beton umweltfreundlicher und belastbarer machen. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat gezeigt: Bereits die Zugabe geringer Mengen oberflächenaktivierter PET-Kurzfasern steigert die Stabilität des Betons erheblich, so dass weniger davon verbraucht wird . Ein Gewinn für die Ökologie: Der geringere Bedarf an Zement senkt die hohen Emissionen bei der Betonherstellung und reduziert das Müllaufkommen.



Ob PET-, Glas- oder Carbonfaserverstärkter Beton, modulare Wandsysteme, steckbare Fassaden oder austauschbare Rohre - Kunststoffe sind flexibel, effizient und mit modernen Sortiersystemen weitgehend recycelbar. Auch Fahrplatten, Stallbodenauskleidungen, Schachtdeckel oder Gittersteine aus wiederverwertetem Kunststoff überzeugen: Die gewichtsreduzierten, wasserdurchlässigen und wartungsarmen Module lassen sich in kürzester Zeit verlegen. Fazit: Kunststoffe machen das Bauen leichter, schneller, günstiger und nachhaltiger - damit erfüllen sie die hohen Anforderungen künftiger Urbanisierung.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Bei "Plastic is Fantastic" geht es um die Beziehung zwischen dem Menschen und einem der elementarsten Bausteine der Zivilisation: Kunststoff. Die Initiative will mit sachlichen Beiträgen die Wertschätzung erreichen, die dem vielseitigen Material angemessen ist.

Mehr Informationen zu Plastic is Fantastic finden Sie hier: https://www.plasticisfantastic.info/de



PresseKontakt / Agentur:

yes or no Media GmbH
Claudia Wörner
Vor dem Lauch 4
70567 Stuttgart
presse(at)yes-or-no.de
+ 49 711 7585 8900
www.yesorno.de



drucken  als PDF  Privatverkauf oder Makler? Die wichtigsten Unterschiede und warum Diskretion zählt Luminea Home Control WLAN-Raumklima-Set TLS-100
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 05.12.2025 - 14:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2217052
Anzahl Zeichen: 4918

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dominic Fiel
Stadt:

Wien


Telefon: +43 5574602119

Kategorie:

Bau & Immobilien



Diese Pressemitteilung wurde bisher 322 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bauindustrie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Plastic is Fantastic Association (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Plastic is Fantastic baut globale Bewegung aus ...

Die Plastic is Fantastic Association (PiFA) intensiviert ihr Engagement in Asien und stärkt damit ihre Position als internationale Plattform für eine sachorientierte Diskussion über Kunststoffe. Sandy Lin übernimmt das Cluster Management und vera ...

Automobilbau ...

Die Autos von morgen werden anders aussehen, als wir sie heute kennen. Sie werden zu Erlebnisräumen mit organisch geformten Oberflächen, in denen Funktion und Design verschmelzen. Die entscheidende Innovation liegt im Material: Kunststoffe verände ...

Wirtschaftsperspektiven ...

Ökonomie, neu gedacht: Mit der Kreislaufwirtschaft wird linearer Verbrauch durch dauerhaft zirkulierende Materialien ersetzt. Mit enormem Potenzial: Laut McKinsey & Company könnte Europa damit bis 2030 einen Netto-Nutzen von bis zu 1,8Billionen ...

Alle Meldungen von Plastic is Fantastic Association


 

Werbung



Facebook

Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z