Innovationsindikator 2025: Jetzt muss es praktisch werden
Von Sebastian Seutter, Managing Partner DACH bei HTEC
Sebastian Seutter ist Managing Partner DACH bei HTEC. (Quelle: HTEC)(firmenpresse) - Der Innovationsindikator 2025 (https://bdi.eu/artikel/news/innovationsindikator-2025-deutschland-tritt-auf-der-stelle-wettbewerber-ueberholen) zeigt erneut eine der zentralen Herausforderungen der deutschen Wirtschaft auf: Deutschland ist Weltspitze, wenn es darum geht, Wissen zu erzeugen – und Mittelmaß, wenn es darum geht, daraus praktischen Wert zu gewinnen. Anders gesagt: Es hängt mal wieder an der Umsetzung. Eine weltweit führende Forschung trifft auf Strukturen, die eine effiziente Übersetzung in die Praxis schlichtweg behindern. Während Forschungserfolge etwa in den USA oder Asien rasch in handfesten Output übersetzt werden, bleibt Deutschland in der Transferzone zwischen Theorie und Praxis stecken.
Eine große Hürde dabei: Viele Unternehmen behandeln neue Technologien, allen voran KI, weiterhin als isolierte Projekte und nicht als Bestandteil ihrer DNA. Noch problematischer wird es dadurch, dass KI häufig als reines IT-Thema und losgelöst von der Geschäftsstrategie betrachtet wird, statt als zentraler Hebel für Wertschöpfung verstanden zu werden. Dieser Ansatz führt dazu, dass Projekte zwar als Pilotprojekte starten, aber kaum skalierbar sind, weil weder die nötige Finanzierung noch die Einbindung des C-Levels sichergestellt ist. Genau hier entsteht der Bruch, weil neue Lösungen zwar erforscht, aber nicht konsequent in Prozesse, Produkte und Entscheidungen integriert sind. Ohne diese grundlegende Änderung in der Haltung gegenüber KI & Co. bleibt jeder Innovationsimpuls Stückwerk.
Was ist jetzt also notwendig? Zum einen die strategische Neuausrichtung: schnellerer Technologietransfer, mehr Wagniskapital für Scale-ups und ein regulatorisches Umfeld, das Innovation ermöglicht. Zum anderen müssen Unternehmen aber auch den Mut aufbringen, sich von altbewährten Strategien zu lösen, Risiken zu akzeptieren und KI als integralen Bestandteil ihrer Infrastruktur zu verstehen – nicht als ein weiteres Experiment. Die nötige Geschwindigkeit dafür entsteht selten allein im eigenen Haus. Immer mehr Unternehmen haben daher bereits den strategischen Imperativ von starken Partnerschaften erkannt, um Fähigkeiten zu ergänzen und Produkte schneller marktfähig zu machen. Werden neue Technologien konsequent in die eigene Wertschöpfung integriert, kann aus hervorragender Forschung echte Wettbewerbsstärke entstehen. Die Chancen dafür sind vorhanden – es braucht die Entschlossenheit, sie auch zu realisieren.
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Zu den Kunden von HTEC zählen Start-ups und globale Konzerne aus Branchen wie Telekommunikation, Financial Services, MedTech, Automotive, Halbleiter sowie Enterprise Software and Platforms. HTEC hilft ihnen, komplexe geschäftliche und technologische Herausforderungen zu bewältigen, Risiken in der Produktentwicklung zu minimieren und Innovationen schneller auf den Markt zu bringen. HTEC beschäftigt etwa 2.500 Mitarbeiter und betreibt weltweit mehr als 20 Kompetenzzentren. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Palo Alto sowie Niederlassungen in Großbritannien, Deutschland, Spanien und auf dem Balkan.
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Datum: 10.12.2025 - 12:27 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 10.12.2025
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