Der notwendig gewordene Abschied vom ideologischen Konzept des platonischen Idealismus
Eine wesentliche Voraussetzung für die Rückkehr des Menschen zu einem gesunden biologischen Denken und Handeln ist der bewusste Abschied vom ideologischen Konzept des sogenannten Idealismus, der heute eine erhebliche Gefahr für alle Menschen geworden ist.
Der griechische Philosoph Plato war der Vater des idealistischen Konzeptes, wobei er von der Existenz von reinen göttlichen Ideen ausging, die allen weltlichen Erscheinungen auf der Erde zugrunde liegen. Da jedoch die irdischen Umsetzungen dieser göttlichen Ideen in der Regel unvollkommen und fehlerhaft sind, kann und muss sich der Mensch laut Plato den reinen göttlichen Ideen immer weiter annähern, um selbst so rein und so vollkommen wie nur möglich zu werden und sich schließlich auf eine perfekte Weise zu organisieren.
Dieses idealistische Konzept wurde von der Römisch Katholischen Kirche übernommen und durch eine übernatürliche Polarisierung derart intensiviert, dass dadurch das Himmlische zur Heimat des Guten und das niedrigere Irdische zur Heimat des Bösen im Weltbild des Menschen geworden ist. Die willkürlichen ideologischen Kunstgriffe von Plato und der Römisch Katholischen Kirche führen die Idealisten bis heute zu einem Streben nach dem Absoluten, Göttlichen, Perfekten als einem Gegensatz zu einer niedrigen irdischen, relativen Unvollkommenheit. Dadurch tendieren die Idealisten dazu, das praktische irdische Leben auf eine pauschale, oft unbemerkte Weise abzuwerten und zu denunzieren und das Streben nach „Perfektion“ zu verherrlichen und zu verabsolutieren.
Diese ideologische Unart drückt sich bis heute vor allem in den ideologischen Konzeptionen aus, welche der Mensch mit der Endung eines „ismus“ versieht; Konzepte, denen eine Göttlichkeit bzw. eine absolute Gültigkeit und Richtigkeit zugesprochen wird. Der Katholizismus, Evangelismus, Kapitalismus, Kolonialismus, Imperialismus, Materialismus und nahezu alle anderen „ismus“ Konzepte führen bis heute zu der auffälligen Unfähigkeit des Menschen, sich in den meisten Organisationsfragen und Beziehungsfragen auf einen nachhaltigen Konsens zu einigen, weil eine relative Freiheit und eine relative Ordnung nie gut genug sind und der Mensch dadurch ständig über alle konstruktiven biologischen Zielsetzungen hinausschießt. Dadurch ist der Idealismus seit der Jahrtausendwende zur Wurzel aller sozialen, biologischen und kulturellen Missstände geworden, die der Mensch bis heute wider besseres Wissen beibehält.
Wir finden den Idealismus heute nicht nur in der Form eines hartnäckigen Festhaltens des Menschen an seinen politischen und wirtschaftlichen Kulturkonzepten, sondern auch in vielen anderen einfacheren ideologischen und religiösen Konzeptionen wie z.B. der Esoterik, der Theosophie und der Sektenbildungen. Durch den Esoterik-Boom der 80er-Jahre ist deutlich geworden, dass viele Frauen auf eine besondere Weise zu einer Kultivierung von idealistischen Vorstellungen tendieren, da die Frau durch ihre natürlichen sozialen Neigungen eine in der Standeskultur regelrechte Sehn„sucht” nach „perfekten“ sozialen Beziehungsverhältnissen entwickelt, die bodenlos werden kann. Dadurch ist eine Neigung zu einem extremen Kitsch in der Kultur entstanden und der Hang, sich ein persönliches Wolkenkuckucksheim in der Art einer in sich geschlossenen ideologischen Echokammer zu schaffen.
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Wie und weshalb ich zu einem Autor für Anthropologie, Kulturgeschichte und Philosophie geworden bin:
Der Hauptgrund für diese Entwicklung bestand darin, dass ich in eine traumatisierte Großfamilie von Kriegsflüchtlingen hineingeboren wurde und mit 20 Jahren auf die Beziehungsverstrickungen innerhalb meiner Familie allergische Reaktionen entwickelt habe. Daher habe ich mich bereits frühzeitig mit der Frage beschäftigt, weshalb das menschliche Verhalten bisweilen unerträglich ist.
Nach 40 Jahren der intensiven Forschung habe ich eine zufriedenstellende Erklärung gefunden, wodurch ich meine in der Kindheit entwickelten ungeeigneten Überlebenskonzepte entscheidend verändern konnte.
In den letzten 25 Jahren habe ich jeweils in einer mehrmonatigen Winterpause die Forschungsergebnisse der Kulturgeschichte, der Anthropologie, der Ethnologie, der Soziologie, der Psychologie und weiterer Wissenschaften in Eigenregie studiert und habe dadurch viele Unstimmigkeit zwischen den Untersuchungsergebnissen der Wissenschaft und den politischen, wirtschaftlichen und kulturgeschichtlichen Darstellungen in den Gesellschaften erkannt.
Wolfgang Hauke
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Datum: 02.01.2026 - 20:05 Uhr
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