NRW-Innenminister Reul zur Sicherheit der Infrastruktur: "vor lauter Transparenteritis alles öffentlich gemacht"
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"Da muss man ehrlich sein, das sagen wir auch seit Monaten. Wir haben eine Infrastruktur, die angreifbar ist. Die ist nicht sehr geschützt. Wir haben über viele, viele Jahre dieses Thema auch nicht ernst genommen. Wir haben sogar vor lauter "Transparenteritis" alles schön öffentlich gemacht: Wo welcher Knotenpunkt ist, wo welche Stromverbindung ist. Alles transparent und öffentlich. Und das liegt jetzt zur Verfügung denjenigen, die stören wollen.
Es braucht mehreres: erstens die Erkenntnis, dass es ein Problem gibt. Damit fängt es immer an: zugeben, es gibt ein Problem. Zweitens: einen Rahmen. Wir sind im Moment dabei, das Kritis-Dachgesetz in Berlin zu verabschieden. Das ist durch den Regierungswechsel liegen geblieben. Wir brauchen einen Rahmen, also: welche Infrastruktur ist kritische Infrastruktur. Und was muss dann an Auflagen erfüllt werden?
Dann werden die Betreiber alle selber auch Verantwortung übernehmen müssen. Genau wie einer, der teure Bagger im Hof stehen hat, eine Videoanlage aufbaut oder wie kluge Unternehmen sich auf Angriffe im Netz vorbereiten müssen, wird man das eben jetzt auch an solchen kritischen Stellen machen müssen.
Hundert Prozent Sicherheit wird es nie geben, das gehört auch zur Wahrheit dazu. Wenn sie sich allein die Bahnkilometer sich anschauen. Wir können nicht in jeder Stelle Polizisten hinstellen oder die Bahn irgendjemanden beauftragen."
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Datum: 05.01.2026 - 09:19 Uhr
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