Digitalisierung: Flexibilität als Erfolgsfaktor

Digitalisierung: Flexibilität als Erfolgsfaktor

ID: 2225315

Interview mit Werner Theißen, Geschäftsführer Konica Minolta Deutschland&Österreich.




(PresseBox) - Die Herausforderungen, vor denen der deutsche Mittelstand steht, werden nicht weniger. Starre Strukturen und langfristige Investitionsmodelle geraten dabei ebenso unter Druck wie isolierte IT-Lösungen.

Warum Flexibilität zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird, wie sich der Shift von Besitz zu Nutzung auf Geschäftsmodelle auswirkt und welche Rolle vernetzte Prozesse und intelligente Services für eine zukunftssichere Transformation spielen, darüber sprachen wir mit Werner Theißen, Geschäftsführer Konica Minolta Deutschland & Österreich.

Herr Theißen, Sie sagen „Flexibilität ist die neue Währung.“ Was bedeutet das genau und warum ist der Shift von Besitz zu Nutzung gerade jetzt so entscheidend?

Werner Theißen: Der deutsche Mittelstand steht aktuell unter enormem Druck. Die raschen Marktveränderung, denen die Unternehmen ausgesetzt sind, ist mit einem traditionellen „deutschen“ Geschäftsmodell, das heißt, mit langen Planungszyklen und starren Strukturen, schwer zu bewältigen. Flexibel agierende Unternehmen sind jedoch überproportional erfolgreich. Sie erwarten mit Blick auf IT-Lösungen im B2B ähnliche Anwendungsoptionen, die sie aus dem Consumer-Bereich kennen: Weg vom Besitz hin zum Nutzen. Kunden kaufen keine Maschinen mehr, sondern Druckleistung und Verfügbarkeit. Das klassische CapEx-Modell mit Kauf oder Leasing wird dabei vom OpEx-Modell abgelöst, das auf nutzungsabhängiger Bezahlung basiert.

Damit verändert sich auch die Angebotsstruktur in der IT-Wirtschaft: Unternehmen verlangen von ihren Technologiepartnern heute standardisierte Verträge, geringere Komplexität und Preismodelle, um flexibel auf Marktveränderungen reagieren können. Für uns als Anbieter von Print- und Dokumentenlösungen eröffnet das neue Chancen.

Wie sehen diese genau aus?

Werner Theißen: Wir haben beispielsweise eine Reihe standardisierter Managed Print Service-Modelle entwickelt, die von unseren Kunden als Abo-Modell entweder mit definiertem Druckvolumen oder als Flatrate gebucht werden können. An die Stelle von Langfristverträgen treten dabei kurze Laufzeiten und minimale Vertragsbindungen.



Konica Minolta betreut rund 21.000 Unternehmen in Deutschland und wurde mehrfach als Managed Service Provider ausgezeichnet. Was unterscheidet Ihren Ansatz von anderen großen IT-Dienstleistern?

Werner Theißen: Ein Service Provider kann nur dann erfolgreich sein, wenn er es versteht, sein Geschäft flexibel an den wechselnden Kundenanforderungen auszurichten. Aktuell entwickeln wir unser Services-Geschäft in Richtung der Applikationsunterstützung weiter. Dabei übernehmen wir beispielsweise die ganzheitliche Betreuung unterschiedlichster Cloudlösungen für Kunden. Neben ECM- und ERP-Anwendungen sind dies Digitalisierungslösungen aus der Microsoft Power Platform oder der gesamte Bereich der Microsoft 365-Lösungen.

In der Kundenarbeit fokussieren wir uns dabei auf zwei zentrale Handlungsfelder: die digitale Arbeitswelt mit modernen Arbeitsplätzen und effizienten Workflows sowie die intelligente Unternehmenssteuerung durch vernetzte Prozesse und eine zukunftssichere Transformation. Hier liefern wir eine Kombination aus IT-Expertise und Prozess-Know-how, verbunden mit einem ganzheitlichen Blick auf Dokumenten-, Informations- und Geschäftsprozesse als zusammenhängende Workflows.

Welche Rolle spielt intelligentes Output-Management und welche Sicherheitsaspekte müssen beachtet werden?

Werner Theißen: Intelligentes Output- Management ist Kern unserer Digital- und IT-Lösungen. Es sorgt dafür, dass Dokumente – unabhängig von Quelle, Format oder Endgerät – effizient, sicher und kontrolliert digital bereitgestellt und weiterverarbeitet werden. Unsere Multifunktionsgeräte sind dabei die Schnittstelle zwischen der analogen und digitalen Welt, indem sie Dokumente für digitale Prozesse nutzbar machen. Die technologische Klammer stellt für uns die Cloud dar und mit ihr die Möglichkeit intelligente Folgeschritte anzuschließen. Etwa indem ein eingescanntes Dokument gleich an ein relevantes System weitergeleitet und dort automatisiert weiterbearbeitet wird.

Mit dieser exponierten Rolle von MFPs geht einher, dass sie nur durch einen ganzheitlichen Sicherheitsansatz zuverlässig geschützt werden können. Das reicht von verschlüsselter Datenhaltung auf den Systemen, über eine erweiterte Benutzerauthentifizierung bis hin zu automatisierte Sicherheitsregeln.

Das vollständige Interview lesen Sie auf it-daily.net

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Datum: 20.01.2026 - 07:57 Uhr
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