Berlin, 7. Februar: Freiheitsrally in Solidarität mit dem Aufstand im Iran
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In einem verzweifelten Versuch, seine Herrschaft zu retten, reagierte das Regime mit brutaler, tödlicher Gewalt - in einer Härte, die an die Massenhinrichtungen und Massaker der 1980er Jahre erinnert, als pro-demokratische Dissidenten mit genozidaler Absicht getötet wurden. Der Oberste Führer des Regimes, Ali Khamenei, hat eingeräumt, dass "mehrere Tausend" Demonstrierende massakriert wurden. Weitere 50.000 Menschen wurden verhaftet und sind nun in den Gefängnissen des Regimes von Hinrichtungen bedroht - wie 1988, als politische Gefangene in den Gefängnissen massenhaft ermordet wurden.
Khamenei ordnete den Sicherheitskräften und den Revolutionsgarden (IRGC) an, die Proteste "entschlossen" niederzuschlagen. Der Chef der Justiz zog nach und verlangte beschleunigte Verfahren und Hinrichtungen. Zur Rechtfertigung dieser brutalen Unterdrückung bezeichneten das Regime und seine Medien die Demonstrierenden als "Terroristen", "ausländische Agenten" und "Randalierer".
Doch die iranische Bevölkerung trotzte dieser mörderischen Repression und trieb den Aufstand durch ihre Widerstandseinheiten weiter voran - und erschütterte damit die Grundfesten der religiösen Diktatur.
Als sich die Dynamik vor Ort zugunsten der Menschen zu verschieben begann, trat der Sohn des ehemaligen Schahs - begleitet von massiver medialer Promotion - auf den Plan und versuchte, den Aufstand zu kapern und sich als zukünftiger Führer Irans zu präsentieren. Doch die Präsidentin der iranischen Hauptopposition Maryam Rajavi stellt fest: "Das iranische Volk will nicht in die Vergangenheit zurück und nicht von einer Diktatur in die nächste gehen. Es will eine säkulare, demokratische Republik auf der Grundlage der Stimme des Volkes."
Die Monarchie in Iran stand historisch für Diktatur und absolute Herrschaft. Anders als konstitutionelle Monarchien etwa in Großbritannien oder Schweden hat sie Reformen nie akzeptiert. Im Gegenteil: Sie wurde zunehmend despotischer, blockierte alle Wege des Wandels und trieb die Menschen schließlich in die Revolution. Unter der Pahlavi-Dynastie schufen chauvinistische und repressive Politiken tiefe Feindseligkeit bei Aseris, Kurden, Arabern, Belutschen und anderen iranischen Nationalitäten.
Trotz Modernisierungsrhetorik war die Schah-Diktatur ein Einparteienstaat, durchgesetzt durch die brutale Geheimpolizei SAVAK, durch Gefängnisse, Folter und Hinrichtungen. Die heutigen monarchistischen Vorschläge sind keine neue Alternative, sondern verfeinerte Varianten desselben autoritären Systems.
In Iran prägen derzeit zugespitzte Parolen wie "Dieses Jahr ist ein Jahr des Blutes; Seyyed Ali (der Oberste Führer) wird gestürzt" die Proteststimmung. Unterstützer der Bewegung verweisen zudem auf "Widerstandseinheiten", die in vielen Städten aktiv sein sollen. Im Kern richtet sich die Forderung vieler Demonstrierender gegen die klerikale Diktatur und zielt auf eine demokratische Republik - weder Schah noch Oberster Führer.
Um diese Forderungen öffentlich sichtbar zu machen, ist für den 7. Februar am Brandenburger Tor in Berlin eine Massenkundgebung angekündigt. Die Organisatoren verstehen sie als Solidaritätsaktion mit den Protesten in Iran und als Plattform, um auch auf die Lage von Inhaftierten und politischen Gefangenen aufmerksam zu machen.
Pressekontakt:
Martin Patzelt, ehem. Mitglied des Deutschen Bundestages
E-Mail: martin.patzelt.dsfi@gmail.com
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Datum: 27.01.2026 - 16:48 Uhr
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