Lucky Bike: „Der Radmarkt kehrt in die Normalität zurück“ Interview mit Geschäftsführer Chri

Lucky Bike: „Der Radmarkt kehrt in die Normalität zurück“ Interview mit Geschäftsführer Christian Morgenroth über die aktuelle Lage und Trends im Fahrradhandel

ID: 2227478

Bielefeld, 28. Januar 2026 Nach sechs bewegten Jahren hat sich der deutsche Fahrradmarkt neu sortiert. Zwischen Boom, Überangebot und anhaltender Rabattschlacht sieht Christian Morgenroth, Geschäftsführer von Lucky Bike, nun wieder klare Strukturen und Chancen für nachhaltiges Wachstum. Im Gespräch erklärt er, warum 2026 das Jahr der Normalisierung werden könnte – und was Händler jetzt daraus lernen können.



Lucky Bike Geschäftsführer Christian MorgenrothLucky Bike Geschäftsführer Christian Morgenroth

(firmenpresse) - Wie beschreiben Sie die aktuelle Lage im Fahrradhandel?
Die letzten sechs Jahre waren wohl die turbulentesten, die unsere Branche je erlebt hat. Wir hatten in der Corona-Zeit einen regelrechten Nachfrageboom – jedes Rad fand sofort einen Käufer, Lieferengpässe machten es zu einem klassischen Verkäufermarkt. Dann kam der Umschwung: volle Lager, gesunkene Nachfrage, ein Überangebot und aggressive Preisaktionen. Diese Phase der Unordnung hat den Markt stark durchgeschüttelt. Aber jetzt sieht es anders aus: Nachfrage und Angebot befinden sich wieder im Gleichgewicht. Ich bin überzeugt, 2026 wird für den Fahrradmarkt ein Jahr der Stabilität.

Was bedeutet das für die Händler?
Solche Marktdellen haben auch ihr Gutes. Sie zwingen dazu, die eigenen Strukturen kritisch zu hinterfragen. Wer in den vergangenen Jahren seine Prozesse optimiert, Bestände im Griff behalten und in Kundenbindung sowie Service investiert hat, steht jetzt deutlich besser da. Erfolg haben jene, die mehr bieten als nur den besten Preis – etwa Leasinglösungen, Finanzierungsmöglichkeiten oder einen herausragenden Werkstattservice.

Wie stark beeinflusst die allgemeine Wirtschaftslage den Fahrradmarkt?
Deutlich stärker, als viele denken. Jobängste oder wirtschaftliche Unsicherheiten wirken sich unmittelbar auf Konsumverhalten und Leasingentscheidungen aus. Wenn Arbeitnehmende um ihren Arbeitsplatz bangen, wird kein Dienstrad geleast. Daher hoffen wir auf einen stabilen Arbeitsmarkt und gute konjunkturelle Rahmenbedingungen – die Prognosen für 2026 und 2027 sind da durchaus positiv.

Welche Trends bestimmen aktuell die Richtung?
Ganz klar: Der Trend geht zu leichten und smarten Bikes. Wir verlassen das Wettrüsten um immer größere Akkus und stärkere Motoren. Moderne E-Bikes sind filigraner, effizienter und oft kaum noch als solche zu erkennen. Das schafft neue Zielgruppen.
Ein Dauerbrenner bleibt das Gravel Bike – es steht für Lifestyle, Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit zugleich. Vor allem im urbanen Raum ist es ein Statement. Aber auch das klassische Rennrad erlebt eine kleine Renaissance, gerade im sportiven Freizeitbereich.


Technologisch tut sich viel: automatische Schaltungen, App-basierte Systeme wie Bosch Flow, smarte Anti-Diebstahl-Lösungen oder ABS-Systeme zeigen, wie digital und hochwertig die Branche inzwischen arbeitet.

Was bedeutet all das für Lucky Bike?
Wir gehen optimistisch ins Jahr 2026. Unsere Bestände sind sauber aufgestellt, das Preisniveau stabilisiert sich, und die Nachfrage passt. Das „New Normal“ mag weniger spektakulär sein als Boomzeiten – aber es ist gesund. Für Lucky Bike bedeutet das: weniger Ausnahmezustand, mehr Verlässlichkeit und damit beste Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Lucky Bike.de GmbH ist eines der größten Fahrrad-Handelsunternehmen Deutschlands. In aktuell über 40 Standorten und einem ausgezeichneten Onlineshop bietet der Händler auf über 130.000 Quadratmetern Verkaufs- und Lagerfläche mehr als 150.000 Markenräder an – Beratung, Serviceleistung und Teststrecken inklusive. Christian Morgenroth und Thomas Böttner haben das Unternehmen 1994 in Leipzig gegründet. Heute führen vier Geschäftsführer die rund 1.600 Mitarbeitenden. Der jährliche Umsatz liegt bei 280 Millionen Euro. Der Fahrradhändler mit Hauptsitz in Bielefeld lebt einen hohen Nachhaltigkeitsanspruch entlang der eigenen Wertschöpfungsstufen. Das oberste Ziel ist eine vollständige Klimaneutralität. Mit einer konkreten Nachhaltigkeitsstrategie befindet sich dieser Anspruch derzeit in der Umsetzung.
Lucky Bike wurde mehrfach für seine Unternehmensqualität, Kundenorientierung und Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Das DUP Unternehmer-Magazin kürte den Fahrradhändler zum „Arbeitgeber der Zukunft 2025“, während der DEUTSCHLAND-Test Lucky Bike bereits zum vierten Mal in Folge als „Unternehmen des Jahres“ ehrte. Auch die Welt zeichnete Lucky Bike als „Deutschen Champion 2025“ und als „Deutschlands besten Ausbildungsbetrieb 2025“ in der Kategorie Fahrradhändler aus. In den Jahren 2024 und 2025 erhielt das Unternehmen zudem die Titel „Begehrtester Fahrradhändler“ und „Vertrauenswürdigstes Unternehmen“ seiner Branche. Für seine Nachhaltigkeitsstrategie „Lucky World“ gewann Lucky Bike beim Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 den ersten Platz. Weitere Informationen unter www.lucky-bike.de. Darüber hinaus wurde Lucky Bike für seine herausragende Servicequalität geehrt – unter anderem mit den Auszeichnungen „Deutschlands bester Kundenberater 2025“, „Höchste Qualität 2025“ (F.A.Z.-Institut) und „Höchste Beratungsqualität 2025“. Focus-Money verlieh dem Unternehmen zudem den Titel „Unternehmen des Jahres“ in der Branche Fahrradhändler sowie die Auszeichnung „Service Value Branchensieger Kundenbewertung“.
Infos unter: www.lucky-bike.de



PresseKontakt / Agentur:

PR Büro Claudy
Mobil 0163 86 99 555
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Datum: 28.01.2026 - 10:38 Uhr
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