Klares "Ja" zum Local Content
-Wunsch erwächst nicht aus protektionistischen Zielen, sondern aus Realismus-Local Content-Strategie bringt Fairness zurück-Ansatz sollte breit, verbindlich, praxistauglich und strategisch ausgerichtet sein
„Local Content Reglements sichern Arbeit und Steueraufkommen für ein resilientes Europa“(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)(firmenpresse) - Düsseldorf/Hagen, 12. Feb. 2026. Ein klares "Ja" zum "Local Content" kommt vom Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). Der Verband, der sich stets für freien Handel eingesetzt hat, sieht angesichts internationaler Barrieren nur diesen Weg: "Auf die gegen die Europäische Industrie gerichtete Handelspolitik aus den USA und China müssen wir angemessen reagieren: mit breiten europäischen Local Content Regelungen - auch für den privaten Beschaffungssektor. Sie sichern Produktion und Wertschöpfung, Arbeit und Steueraufkommen für ein resilientes Europa", so Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer. Der Verband fordert die Regierung auf, sich in Brüssel für ein Rahmenwerk im Sinne von "Buy European" einzusetzen, das verbindlich, praxistauglich und strategisch ausgerichtet ist. Und die Fairness zurückbringt.
"Wenn andere ihre Märkte abschotten bzw. auf die europäischen Märkte drängen, gibt es für uns genau diesen Weg"
"Unser Wunsch erwächst nicht aus protektionistischen Zielen, sondern aus dem Realismus. Wir dürfen nicht naiv sein," so Vietmeyer. Der WSM sieht eine breite EU-Content-Vorgabe als einzige Lösung, solange EU-Produzenten global deutlich schlechtere Wettbewerbsbedingungen haben: "Wenn andere ihre Märkte abschotten bzw. auf die europäischen Märkte drängen, gibt es für uns genau diesen Weg", so die Vertreter von rund 5.000 mittelständischen Stahl- und Metall verarbeitenden Unternehmen. Faire Wettbewerbsbedingungen, eine gesicherte industrielle Wertschöpfung und die Unabhängigkeit von stark subventionierten Importen sind für die Industrie überlebenswichtig.
Prämien nur für E-Autos aus europäischer Fertigung
Mit Blick auf Local Content fordert der WSM auch, Prämien ausschließlich für E-Autos aus europäischer Fertigung zu geben. "Es macht wenig Sinn, dass andere Wirtschaften von Subventionen profitieren, die hiesige Steuerzahler finanzieren. Die Mittel sollten der europäischen Wirtschaft zugutekommen", so WSM-Präsident Ulrich Flatken.
Kein Rückzug aus globalem Handel - Mittel, um Marktverzerrungen entgegenzutreten
Der WSM versteht die Bedenken gegenüber Local Content hinsichtlich Umsetzung und potenzieller internationaler Handelskonflikte. Für den Verband ist eine moderne Local Content Strategie aber "kein Rückzug aus dem globalen Handel, sondern ein Mittel, um Marktverzerrungen entgegenzutreten und Innovationskraft in Europa zu halten. Der Ansatz sollte europäisch koordiniert und international eingebunden sein. Und dabei Liefer- und Wertschöpfungsketten schonen."Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Background WSM:
Die Stahl und Metall verarbeitende Industrie in Deutschland, das sind: rund 5.000 vorwiegend familiengeführte Betriebe, die mit über 500.000 Beschäftigten über 80 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Die Unternehmen beschäftigen im Durchschnitt 100 Mitarbeiter und sind mit Abstand die wichtigsten Kunden der Stahlerzeuger.
Die Branche zeichnet sich durch hohe Spezialisierung und Wettbewerbsintensität aus. Die Unternehmen fertigen für die internationalen Märkte der Automobil-, Elektro- und Bauindustrie, den Maschinenbau und den Handel.
Der WSM ist Dachverband für 13 Fachverbände. Zusammen bündeln sie die Interessen einer der größten mittelständischen Branchen in Deutschland und sind Sprachrohr für deren wirtschaftspolitische Vertretung auf Länder-, Bundes- und europäischer Ebene. Sie suchen den Ausgleich mit marktmächtigen Abnehmern und Lieferanten aus Industrie und Handel. Und sie fordern bessere Rahmenbedingungen für Wachstum, Dynamik und Wettbewerb - ob bei Steuern, Abgaben, Recht, Forschung, Umwelt, Energie oder Technik.
mali pr
Eva Machill-Linnenberg
Schlackenmühle 18
58135 Hagen
wsm(at)mali-pr.de
+49 (0) 2331 46 30 78
https://www.wsm-net.de/
Datum: 12.02.2026 - 14:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2231100
Anzahl Zeichen: 2916
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Christian Vietmeyer
Stadt:
Düsseldorf
Telefon: +49 (0) 211 95 78 68 22
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 271 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Klares "Ja" zum Local Content"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Düsseldorf/Hagen, 14. April. 2026. Entsetzt reagiert der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) auf die "Entlastungsprämie" der Koalition. Sie habe Entlastung angekündigt, aber Belastung geliefert: "Die Regierung verschleppt Wirtschaftsreformen weiter und verschieb
Umwelt-Omnibus 8: Das Paket "zur Vereinfachung" muss einfacher werden ...
Düsseldorf/Hagen, 31. März 2026. "Wir sind froh, dass der Omnibus kommt - aber die Fahrt Richtung Umweltschutz muss schneller gehen", sagt der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). "Aktuell erreicht er sein Ziel - Vereinfachung und Straffung bestehender Umweltrecht
Industriepolitik 2026: "Raus aus dem Jammertal, rauf auf den Lösungsweg" ...
Düsseldorf/Hagen, 13. Jan. 2026. Industrieunternehmen leiden - die Produktivität sei unter den veränderten wirtschaftspolitischen Bedingungen auf der Welt einfach nicht mehr gut genug, bestätigt der Kanzler. Zwei konkrete und kurzfristig umsetzbare Lösungsvorschläge liefert der Wirtschaftsverb
Weitere Mitteilungen von Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM)
Prismo Metals erhält Bohrgenehmigung: Startschuss für Silver King-Mine in Arizona! ...
Prismo Metals (CSE: PRIZ, FRA: 7KU, WKN: A2QEGD) hat vom zuständigen US-Forstdienst die Genehmigung erhalten, auf der Silver-King-Mine im US-Bundesstaat Arizona eigene Bohrungen niederzubringen - ein wichtiger Meilenstein für die Gesellschaft! Genehmigt wurden Bohrungen, die auf dem Gebiet der
CONSER GmbH startet strukturierte Investorensuche mit CONFIDEX ...
Die CONSER GmbH hat CONFIDEX mit der strukturierten Ansprache strategischer und finanzieller Investoren beauftragt. Ziel ist es, einen Kapitalpartner zu gewinnen, der die nächste Expansionsphase des Unternehmens nicht nur finanziell, sondern auch strategisch begleitet. CONSER entwickelt ein skal
GICON® ist neues Mitglied beim pro Brandenburg e.V. ...
GICON® ist im Oktober 2025 Ostdeutschlands ältester und angesehenster Wirtschaftsvereinigung, dem pro Brandenburg e.V., beigetreten. Der 1990 direkt nach der Wende gegründete Verein fördert die Zukunftsfähigkeit Brandenburgs durch die Unterstützung von Wissenschaft, Wirtschaft und Innovatione
Formation Metals-Volltreffer auf Goldprojekt N2: Mächtige Goldzonen nahe Oberfläche erbohrt! ...
Die kanadische Formation Metals (WKN A3D492 / TSXV FOMO) landet gleich mit den ersten Ergebnissen aus dem laufenden Bohrprogramm auf seinem Goldprojekt N2 einen Volltreffer! Denn die Zahlen zeichnen das Bild eines breiten, zusammenhängenden Systems mit starker Goldmineralisierung nahe der Oberfläc




