Cyberangriff auf die Bahn: BSI-Chefin spricht im WDR-Interview von "unglaublich breitbandiger Attacke"
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Zu Spekulationen, Russland könne hinter der Attacke stecken, äußerte sich Plattner nicht konkret. Sie verwies allerdings darauf, dass seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine die Zahl solcher Cyberangriffe in Deutschland zugenommen habe. Ziel sei es, Propaganda zu verbreiten mit einer einschüchternden Botschaft. "Seht her, wir können euch jederzeit angreifen, bzw. eure Systeme angreifen".
Die BSI-Chefin betonte, dass die Bahnsysteme und Deutschland insgesamt aus ihrer Sicht gut aufgestellt seien, um Attacken abzuwehren. Es stimme nicht, dass das Land schutzlos sei. Auch im aktuellen Fall arbeiten die Behörden demnach eng zusammen mit den IT-Stellen der Bahn.
Bei einem Denial-of-Service-Angriff werden die attackierten IT-Systeme durch massenhafte Anfragen überlastet und vorübergehend lahmgelegt. Plattner sagte, der aktuelle Angriff sei so massenhaft angelegt, dass einige Server in die Knie gingen.
Die Attacke auf die Bahn wird nach Einschätzung BSI-Chefin vermutlich keine nachhaltigen Schäden bewirken. Wohl aber führe sie zu einer ernsthaften Einschränkung im Alltagsservice, der aber vorübergehend sei.
Die Bahn hatte am Vormittag erklärt, dass an den jüngsten Störungen im Auskunfts- und Buchungssystem ein Cyberangriff schuld ist. Inzwischen seien die Probleme behoben. Betroffen waren seit gestern Nachmittag der DB Navigator und die Internetseite der Bahn.
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Datum: 18.02.2026 - 15:43 Uhr
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