Wertschöpfung mit Hilfe von KI nach Deutschland zurückholen

Wertschöpfung mit Hilfe von KI nach Deutschland zurückholen

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Die CADFEM-Geschäftsführung im Interview mit dem"Digital Engineering Magazin"



Josef Overberg (links) und Matthias Hörmann sind die Geschäftsführer der CADFEM Germany GmbH (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)Josef Overberg (links) und Matthias Hörmann sind die Geschäftsführer der CADFEM Germany GmbH (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

(firmenpresse) - Grafing b. München, 19. Februar 2026 - Standardaufgaben in der industriellen Entwicklung und Produktion könnten sich in Zukunft mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) erledigen und entsprechende Aufgaben dadurch wieder nach Deutschland zurückholen lassen. Darauf weist der Geschäftsführer der CADFEM Germany GmbH, Josef Overberg, in einem Interview hin, das in Ausgabe 1/2026 des "Digital Engineering Magazin" - einer Publikation des WIN-Verlags - erschienen ist. "Bislang werden solche Dienstleistungen aufgrund der hohen Kosten in Niedriglohnländer verlagert", sagt Overberg. Der Einsatz von KI mache solche Standardaufgaben finanzierbar und entlaste zudem Ingenieure bei ihrer eigentlichen kreativen Entwickler-Tätigkeit.



Damit verlasse KI "zunehmend die Pilotprojekte und wird zu einem wichtigen Werkzeug in Produktentwicklung und Simulation", ergänzt im selben Interview Dr.-Ing. Matthias Hörmann, ebenfalls Geschäftsführer von CADFEM. Er betont weiter, dass neben KI der Einsatz von Simulation zunehmend in den Produktentwicklungsprozess integriert werde. "Digital Engineering ist längst kein Schlagwort mehr, sondern ein strategisches Thema, das Kunden wirklich voranbringt und den Entwicklungsprozess beschleunigt", so Hörmann.



KI und Simulation für alle anwendbar machen



Als nächsten Schritt wollen beide Geschäftsführer "die Demokratisierung der Simulation weiter vorantreiben". Dabei gehe es darum, Simulationssoftware intuitiver und leichter nutzbar zu machen, damit "auch weniger spezialisierte Anwender produktiv damit arbeiten können". Notwendig sei ein Wandel von Expertenwissen hin zu Anwendungswissen, bei dem "Simulations-Experten individuelle Lösungen schaffen, die dann simulationsferne Mitarbeiter nutzen".





Ein Anwender, der beispielsweise bewerten muss, ob sich eine bestimmte Konfiguration realisieren lasse, könne dafür spezialisierte Werkzeuge einsetzen, "die im Hintergrund Simulationsbausteine nutzen", erklärt Matthias Hörmann. Um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten, müsse er selbst keinerlei Simulationskenntnisse mehr haben. Demokratisierung der Simulation bedeute deshalb immer, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter "vom Simulationsergebnis profitieren, ohne sich mit einer CAE-Software oder Simulation auseinandersetzen zu müssen". Dies schaffe ganz neue Möglichkeiten.



Vor allem kleinere Unternehmen müssen umdenken



Dafür - so Josef Overberg - müsste in Unternehmen ein Umdenken stattfinden. "Viele haben immer noch dedizierte Entwicklungs- oder Simulationsabteilungen mit Experten, die Simulationsaufgaben lösen und die Ergebnisse zurückspielen." Diese Ansätze seien nicht mehr zeitgemäß. Die Experten sollten nicht tagtäglich Simulationen durchführen, sondern sich stärker darum kümmern, durch Automatisierung "Simulation für jeden im Unternehmen zugänglich zu machen". In Großunternehmen werde dies zu einem Teil schon umgesetzt, die kleinen und mittelständischen Betriebe müssten folgen, um die Kosten- und Wettbewerbs-Vorteile dieser Entwicklung nutzen zu können.



Gleiches gelte für den Umgang mit KI. Durch den Einzug von KI müssten sich jetzt auch kleinere Unternehmen Gedanken um ihre Daten machen, so Overberg. "KI benötigt saubere, strukturierte Daten - das zwingt die Unternehmen geradezu, über ihre Datenhaltung und Workflows nachzudenken."



Mehr internationaler Einsatz vor Ort in den Betrieben



Für CADFEM bedeute diese Entwicklung einen verstärkten Einsatz auf internationaler Ebene. "Aktuelle Trends wie Photonik, Halbleiter, Quantentechnologie, Industrial Metaverse oder digitale Zwillinge beherrschen wir am besten, indem wir in Europa stärker zusammenarbeiten", erklärt Matthias Hörmann. So könne man Ressourcen bündeln und Kunden vor Ort noch besser betreuen. "Dies ist ein wichtiger Aspekt, da sich viele unserer deutschen Kunden europäisch aufstellen."



Das gesamte Interview gibt es zum Nachlesen unter https://www.cadfem.net/fileadmin/user_upload/05-cadfem-informs/cadfem-newsroom/News/Presse/2026/SD_DE_2026_01_301_CADFEM_Online.pdf.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

CADFEM wurde 1985 in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Elite Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.



PresseKontakt / Agentur:

CADFEM / Claudius Kroker · Text & Medien
Claudius Kroker
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
CADFEM(at)ck-bonn.de
+49 (0)8092 7005-889
https://www.cadfem.net/



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Datum: 19.02.2026 - 10:05 Uhr
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