Raus aus dem Gas: Was kostet der Umstieg für Eigenheimbesitzer wirklich? / Verband Wohneigentum startet eine Online-Befragung
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(ots) - Immer mehr Eigentümer und Eigentümerinnen wechseln von Gas auf klimafreundliche Heizsysteme. Dabei entstehen oft Zusatz-Kosten rund um den Gasanschluss, beispielsweise für die Stilllegung des Anschlusses, die Trennung vom Netz oder den Rückbau von Leitungen. Die Kosten variieren je nach Netzbetreiber.
Diese bundesweit uneinheitliche Praxis sieht der gemeinnützige Verband Wohneigentum kritisch. Um belastbare Daten aus Sicht von Verbraucher*innen mit eigenem Haus oder eigener Wohnung zu erhalten, hat der Eigentümerverband eine Online-Befragung gestartet: Wie hoch sind die Kosten im Einzelfall? Sind sie transparent? Fühlen sich die Verbraucher*innen gut informiert?
An der Befragung zu den Kosten teilnehmen - das dauert nur 2-3 Minuten.
Zusätzliche Bedeutung hat ein Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg (Az. 6 UKl 2/25). Das Gericht entschied, dass Gasnetzbetreiber nach der Niederdruckanschlussverordnung nicht berechtigt seien, Verbraucher*innen pauschal die Kosten für die Stilllegung eines Gasanschlusses aufzuerlegen. Gegen das Urteil läuft derzeit die Revision beim Bundesgerichtshof; es ist noch nicht rechtskräftig.
Verband-Wohneigentum-Präsident Peter Wegner erklärt: "Um Eigentümer und Eigentümerinnen beim Wechsel zum klimafreundlichen Heizen zu unterstützen, plädieren wir für bundesweit einheitliche faire Regeln, wie mit nicht mehr genutzten Gasanschlüssen umzugehen ist und wie die Kosten verteilt werden."
Der Verband Wohneigentum ist mit rund 310.000 Mitgliedsfamilien in 16 Landesverbänden der bundesweit größte gemeinnützige Verbraucherschutzverband für selbstnutzende Wohneigentümer und -eigentümerinnen. Er unterstützt Menschen bei Erwerb und Erhalt von familienfreundlichem, bezahlbarem und zukunftsfesten Wohnraum. Sitz des Verbands ist Bonn.
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Katrin Ahmerkamp I Anna Florenske
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Datum: 19.02.2026 - 14:10 Uhr
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