Neueste Erkenntnisse aus der Influenza-Forschung: Bei Viren-Verbreitung macht Husten den Unterschied

Neueste Erkenntnisse aus der Influenza-Forschung: Bei Viren-Verbreitung macht Husten den Unterschied

ID: 2233685

(ots) - Bislang ging man davon aus, dass sich Influenzaviren bereits durch die reine Anwesenheit einer infizierten Person im selben Raum - also allein durch deren Atmen oder Sprechen - verbreiten und zu einer Ansteckung führen können. Eine neue kontrollierte Studie [1] mit infizierten Personen stellt diese Annahme nun differenzierter dar und lenkt den Blick auf einen entscheidenden Faktor: das Symptom Husten.

In der Untersuchung wurden gesunde Probandinnen und Probanden gemeinsam mit natürlich an Influenza erkrankten Personen in einer kontrollierten Umgebung untergebracht [1]. Die Forschenden analysierten unter anderem die ausgeatmete Luft, Oberflächenproben und Blutwerte. Zwar konnten bei normalem Atmen Viren in der Luft nachgewiesen werden, jedoch nur in vergleichsweise geringen Mengen. In einem gut durchlüfteten Umfeld reichten diese Konzentrationen offenbar nicht aus, um eine Infektion auszulösen - denn keine der Kontaktpersonen steckte sich im Rahmen der Studie an.

Husten treibt Viren-Verbreitung

Auffällig war jedoch ein weiterer Befund: Die infizierten Personen husteten nur selten. Frühere Untersuchungen hatten bereits gezeigt, dass beim Husten die Menge freigesetzter Viren sprunghaft ansteigt. Ein einzelner Hustenstoß kann mehr infektiöses Material in die Luft abgeben als mehrere Minuten ruhiges Ausatmen. Husten erzeugt hochkonzentrierte Aerosolwolken, die kurzfristig eine deutlich höhere Viruslast enthalten als die gleichmäßig verdünnte Atemluft im Raum. Genau diese "Viren-Spitzen" scheinen für die Übertragung eine zentrale Rolle zu spielen.

Die aktuelle Studie legt daher nahe, dass nicht allein das Zusammensein in einem Raum das entscheidende Risiko darstellt, sondern insbesondere das aktive Ausstoßen virushaltiger Partikel durch Husten. Bleibt dieses Symptom weitgehend aus, kann selbst bei einer nachgewiesenen Virenlast in der Atemluft eine Ansteckung unter bestimmten Bedingungen ausbleiben.

Richtig auskurieren und Ansteckungsgefahr reduzieren



Husten ist damit nicht nur ein lästiges Begleitsymptom, sondern möglicherweise ein wesentlicher Motor der Virus-Verbreitung. Wer hustet, sollte sich deshalb konsequent auskurieren und Kontakte reduzieren. Hustend zur Arbeit oder in die Schule zu gehen, bedeutet unter Umständen, große Mengen infektiöser Partikel in die Umgebung abzugeben und damit das Infektionsgeschehen zu verstärken.

Gleichzeitig unterstreichen die Ergebnisse die Relevanz einer aktiven Hustentherapie. Dabei kann eine Verkürzung der Hustendauer nicht nur das eigene Wohlbefinden verbessern, sondern auch die Phase verringern, in der besonders viele Viren freigesetzt werden.

Prospan® verkürzt Hustendauer

Eine effektive Behandlungsmöglichkeit bei akuten Atemwegsinfekten mit Husten bietet Prospan®. So konnte das pflanzliche Arzneimittel in Studien mit erwachsenen Hustenpatienten zeigen, dass es spürbar stark und nachgewiesen schnell bei Husten und Bronchitis wirkt [2,3]. Dafür sorgt der ganzheitliche Wirkansatz, dank dem Prospan® den Hustenreiz lindert, den festsitzenden Schleim löst und das Abhusten unterstützt. Die Bronchien werden erweitert, sodass man wieder frei durchatmen und der Schleim abtransportiert werden kann. Außerdem lindert Prospan® die Entzündung in den Atemwegen und bekämpft damit auch die Ursache der Erkrankung.

So kann die Behandlung des Hustens nicht nur die Genesung unterstützen, sondern auch dazu beitragen, das potenzielle Risiko einer Viren-Weitergabe zu reduzieren.

Quellen:


1. Lai J, Sobhani H, Coleman KK, et al. Evaluating modes of influenza transmission (EMIT-2): Insights from lack of transmission in a controlled transmission trial with naturally infected donors. PLOS Pathogens. 2026;22(1):1-24. doi: 10.1371/journal.ppat.1013153
2. Schaefer A. et al.,Pharmazie 2016; 71(9): 505-509.
3. Schaefer A et al., ERJ Open Research 2019; 5:00019-2019.



Pflichtangaben

Prospan® Hustensaft, Flüssigkeit zum Einnehmen. Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt, Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; akute Entzündungen der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten. Enthält Kaliumsorbat, 2,5 ml enthalten 0,963 g Sorbitol.

Prospan® Hustenliquid, Flüssigkeit zum Einnehmen. Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt. Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; akute Entzündung der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten. Enthält Levomenthol, Sorbitol und Natriumsulfit. 5 ml enthalten 2,55 mg Alkohol (Ethanol als Bestandteil des Aromas), entsprechend 0,05 % Alkohol (w/v).

Prospan® Husten-Lutschpastillen, Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt. Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; bei Erkältungskrankheiten der Atemwege. Enthält Maltitol, Sorbitol, Natriumsulfit, Mentholaroma, Orangenaroma.

Prospan® Hustentropfen, Flüssigkeit zum Einnehmen, Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt. Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; akute Entzündung der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten. Enthalten 389 mg Alkohol (Ethanol) pro ml entspr. 37,4 % Alkohol (w/v) und Natrium.

Prospan® Husten-Brausetabletten, Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt. Schleimlösendes Mittel bei produktivem Husten. Enth. Natrium, Lactose, Sorbitol u. Makrogolglycerolhydroxystearat.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Stand: 07/2025 Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG, 61138 Niederdorfelden; info@engelhard.de

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