Marktplatz Würzburg - Stadtrat 2026 begrünung Idee Geli
Würzburgs Unterer Marktplatz soll wieder zum Lieblingsplatz werden.
Stadtrat Würzburg Marktplatz (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)(firmenpresse) - Grüner Marktplatz Würzburg: Schnell, bezahlbar und gemeinsam - Geli Stegerwald stellt neues Begrünungskonzept vor
Würzburg. Der Untere Marktplatz ist im Sommer heiß, grau und hart. Bürgerinnen und Bürger wünschen sich seit Langem mehr Grün - doch die Marktgarage unter dem Platz erschwert klassische Pflanzungen. Stadtratskandidatin Geli Stegerwald präsentiert nun ein praktikables Konzept, das den Marktplatz kurzfristig spürbar kühlt, die Aufenthaltsqualität steigert und zugleich Märkte und Feste schützt.
"Mein Ansatz ist einfach: Wir setzen auf mobile, leichte und kluge Lösungen - nicht auf teure Schwergewichte", erklärt Stegerwald. Statt ausschließlich auf große, sechs Meter hohe Bäume in tonnenschweren Kübeln zu setzen, kombiniert ihr Plan mehrere Bausteine: kleinere mobile Bäume, essbare Stadtbeete mit Sitzgelegenheiten, leichte Sonnensegel, Begrünung an Pergolen und öffentliche Trinkwasserstellen. Das Ergebnis: spürbarer Schatten und Klimaverbesserung ohne den Marktplatz lahmzulegen.
Herzstück sind 20 bis 24 mobile Baummodule. Die Stadtbäume - etwa Felsenbirnen, Zieräpfel oder Amberbäume, die als stadtklimafest gelten - stehen in robusten Kübeln mit integrierter Wasserspeicherung. "Diese Module sind leicht genug für das Parkdeck darunter und flexibel genug, um binnen Stunden für Feste, Märkte oder Bühnen umzusetzen", so Stegerwald. Ergänzt werden sie durch 12 bis 16 Hochbeete mit Kräutern und essbaren Pflanzen, teilweise kombiniert mit Sitzkanten. Gastronomiebetriebe können Patenschaften übernehmen: Sie gießen, pflegen und nutzen die Kräuter in ihrer Küche - ein kurzer Weg vom Beet auf den Teller. Für Würzburg
Für die heißen Tage schlagen Stegerwald und ihr Team 4 bis 6 helle Sonnensegel vor, die saisonal montiert und bei Bedarf eingezogen werden. Zwei Klimapergolen mit rankendem Grün und optionalem, sparsamem Sprühnebel sorgen punktuell für Abkühlung. Zudem sind drei Trinkwasserbrunnen vorgesehen sowie mobile Kühlstelen, die bei Hitzewellen eingeschaltet werden können. "So entsteht ein Klimamix: Schatten plus Verdunstung plus Wasser. Messbar wirksam, sichtbar schön und alltagstauglich", sagt Stegerwald.
Ein zentrales Element ist die Einbindung der Würzburger Gastronomie, des Handels und der Veranstalter. Patenschaftsmodelle sollen Pflege und Bewässerung sichern. Im Gegenzug können die Betriebe mit sichtbaren Patenschildern und reduzierten Sondernutzungsgebühren rechnen. Vor großen Festen koordiniert ein kleines "Grün-Ranger"-Team die Umstellung der Module, damit Fluchtwege frei und Blickachsen offen bleiben. Begleitende "Grün-Markt-Tage" mit Pflanzaktionen, Kostproben und Workshops laden die Bürgerschaft zum Mitmachen ein.
Finanziell ist das Konzept bewusst schlank aufgestellt: Mit einem Startbudget von 80.000 bis 120.000 Euro lässt sich die erste Ausbaustufe realisieren. Der kommunale Anteil kann durch Sponsoring-Pakete, Patenschaften und Förderprogramme für Klimaanpassung und Städtebau deutlich verringert werden. Für Unternehmen bietet sich mit dem Paket "Baum im Einsatz" (1.500 Euro je Modul) die Chance, Klimaschutz und Stadtqualität sichtbar zu unterstützen. Gastronomien und Händler können Beetpatenschaften übernehmen. "Jeder Euro wirkt doppelt: gegen Hitze und für die Attraktivität des Zentrums", betont Stegerwald.
Warum dieser Weg? "Weil Würzburg schnelle, wirksame Lösungen braucht", so Stegerwald. "Mit mobilen Grüntools schaffen wir spürbare Verbesserung in einem Sommer - und verbauen uns nichts für Märkte oder Feste. Das ist pragmatisch, kosteneffizient und lädt alle zum Mitmachen ein."
Die nächsten Schritte: In zwei Workshops mit Gastronomiebetrieben, Händlergemeinschaft und Veranstaltern sollen in den kommenden Wochen Standorte und Patenschaften festgelegt werden. Eine dreimonatige Pilotphase mit ersten Modulen ist noch vor dem Hochsommer geplant. Nach einer Auswertung wird der Ausbau abgestimmt. "Ich will, dass unser Marktplatz wieder ein Ort zum Durchatmen wird - nicht nur an zwei Tagen im Jahr, sondern jeden Tag", sagt Geli Stegerwald.
Kontakt für Patenschaften und Sponsoring: [info@geli-Stadtrat.de]
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Ich bin Geli Stegerwald, VON Greußenheim und seit über 20 Jahren mit Herzblut in unserer wunderschönen Stadt Würzburg zu Hause. Meine Wurzeln in Greußenheim sind mir wichtig - eine glückliche Kindheit und Jugend, sowie enge Freundschaften, die ich bis heute pflege, nicht nur durch meine Arbeit als Bestatterin, prägen mich. Doch Würzburg ist mein Lebensmittelpunkt geworden, wo ich in allen Stadtteilen unterwegs und bestens vernetzt bin, weit über den wirtschaftlichen ;-) Bereich hinaus. Viele kennen mich sicher auch über die Stiftung Natur & Mensch die ich ins Leben gerufen habe oder durch meine Arbeit als Bestatterin bei Welt-Bestattung.
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Datum: 02.03.2026 - 18:00 Uhr
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