Geschäftsklima stabilisiert sich – Lage bleibt schwierig

Geschäftsklima stabilisiert sich – Lage bleibt schwierig

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(PresseBox) - Das saisonbereinigte ifo-Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie zeigt sich im Februar nahezu unverändert. Mit einem Wert von -13,7 Saldenpunkten liegt der Index minimal über dem Januarwert von -13,8 Punkten. Damit setzt sich die seit Jahresbeginn beobachtete Stabilisierung auf niedrigem Niveau fort.

Die Entwicklung innerhalb der beiden Teilindikatoren fällt dabei unterschiedlich aus. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage verbessert sich spürbar: Der Saldo steigt von -21,2 Punkten im Januar auf -18,8 Punkte im Februar. Dies deutet darauf hin, dass sich die Lage in einigen Unternehmen zuletzt etwas weniger negativ darstellt als noch zu Jahresbeginn. Gleichwohl bleibt die Bewertung insgesamt klar im negativen Bereich.

Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate trüben sich dagegen etwas ein. Der Erwartungssaldo sinkt von -6,0 Punkten im Januar auf -8,4 Punkte im Februar. Damit zeigt sich, dass die Unternehmen trotz der leichten Verbesserung der aktuellen Lage weiterhin mit einer verhaltenen Entwicklung im weiteren Jahresverlauf rechnen.

Die insgesamt zurückhaltende Stimmung dürfte auch damit zusammenhängen, dass die Auftragseingänge in vielen Bereichen weiterhin nur wenig Dynamik zeigen. Zwar stabilisieren sich einzelne Indikatoren, eine breitere Belebung der industriellen Nachfrage lässt bislang jedoch noch auf sich warten.

Hinzu kommt, dass die Umfragewerte noch vor der jüngsten militärischen Eskalation im Nahen Osten erhoben wurden. Die bisherigen Entwicklungen haben sich daher noch nicht in den Stimmungsdaten niedergeschlagen. Zwar zeigen sich bislang keine unmittelbaren wirtschaftlichen Auswirkungen, doch besteht das Risiko, dass steigende Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen energieintensive Zulieferbranchen künftig zusätzlich belasten könnten.

Auch auf europäischer Ebene stehen derzeit industriepolitische Konzepte zur Stärkung der Wertschöpfungsketten im Fokus. So verweist der Industrial Accelerator Act (IAA) im Annex 3 auf mögliche Union-Origin-Grenzwerte für Fahrzeuge, wenn staatliche Fördermittel zum Einsatz kommen. Allerdings liegt der Schwerpunkt der Diskussion bislang stark auf elektrischen Antrieben und Batterietechnologien. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, in welchem Umfang die breite industrielle Zulieferkette tatsächlich von diesen Ansätzen profitieren kann, da viele klassische Komponenten und Materialien entlang der Wertschöpfungskette bislang weniger im Mittelpunkt stehen.



Insgesamt verdeutlichen die aktuellen Zahlen, dass sich die Stimmung in der deutschen Zulieferindustrie zwar vorerst stabilisiert hat, von einer nachhaltigen Erholung jedoch noch nicht gesprochen werden kann. Die kommenden Monate werden entscheidend dafür sein, ob sich aus der derzeitigen Stabilisierung eine breitere konjunkturelle Belebung entwickeln kann oder ob die Branche weiterhin von einer Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau geprägt bleibt.

Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) ist eine Interessengemeinschaft, die rund 9.000 – vornehmlich mittelständisch geprägte – Zulieferunternehmen mit rund einer Million Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von 244 Milliarden Euro vertritt. Sie wird getragen von den Wirtschaftsverbänden:

• WirtschaftsVereinigung Metalle e.V., Berlin | www.wvmetalle.de

• Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e.V., Düsseldorf | www.guss.de

• Aluminium Deutschland e.V., Düsseldorf | www.aluminiumdeutschland.de

• Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V., Frankfurt a.M. | www.wdk.de

• Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V., Frankfurt a.M. | www.tecpart.de

• Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., Düsseldorf/Hagen | www.wsm-net.de

• Industrieverband Veredlung-Garne-Gewebe- Technische Textilien, Frankfurt | www.ivgt.de

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Datum: 05.03.2026 - 11:59 Uhr
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