Polarise baut Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz in Amberg - Unterallgäu (Großraum Augsburg)
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(ots) - Start Mitte 2027 mit 30 Megawatt - mit Skalierungspotential auf bis zu 120 Megawatt
Nach der erfolgreichen Umsetzung des ersten deutschen KI-Rechenzentrums in industriellem Maßstab im Münchener Tucherpark kündigt Polarise den Bau einer weiteren KI-Fabrik in Bayern an. In der Gemeinde Amberg im Unterallgäu, im Großraum Augsburg, entsteht ein speziell auf die Anforderungen von Künstlicher Intelligenz zugeschnittenes Rechenzentrum mit vorerst 30 Megawatt (MW) Kapazität - doppelt so viel wie das jüngst von Polarise umgesetzte Projekt in München. Hierfür wird Polarise das Sendegebäude auf dem Gelände des ehemaligen Kurzwellensenders Wertachtal sowie die angrenzende Fläche von der Eigentümergemeinschaft Stadtwerke Bad Vilbel und der lokalen Bürgerstiftung erwerben und anschließend zu einem KI-fähigen Rechenzentrum umbauen.
Klaus Minkel, Stadtrat in Bad Vilbel und Vertreter der Eigentümergemeinschaft, erklärt, dass die erforderlichen Beschlüsse umgehend nach der Kommunalwahl den zuständigen Gremien zwecks Zustimmung vorgelegt werden.
"Das geplante Rechenzentrum steht für Hightech und Nachhaltigkeit gleichermaßen. Es beweist, dass digitale Innovation und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können. Genau das ist der Weg in die Zukunft, den wir als Gemeinde hiermit entscheidend bereitet haben," sagt der Erste Bürgermeister von Amberg, Peter Kneipp.
Wie bereits an den Standorten München und Oslo kommen auch in Amberg die Polarise "AI Pods" zum Einsatz. Dabei handelt es sich um modulare, in bestehende Rechenzentren integrierte Einheiten, die als eigenständige Hochleistungsrechenzentren innerhalb einer vorhandenen Infrastruktur betrieben werden. Dieses Konzept ermöglicht die Bereitstellung von KI-Infrastruktur deutlich schneller und ressourceneffizienter als ein konventioneller Neubau. In München benötigte Polarise von der Konzeptphase bis zur Inbetriebnahme lediglich sechs Monate - statt der üblichen zwei bis drei Jahre, die für den Bau neuer Rechenzentren in der Regel veranschlagt werden.
Neben der schnellen Umsetzung spielt auch an diesem Standort erneut die Nutzung grüner Energie eine zentrale Rolle in der Strategie:
Auf einem Großteil der besagten Fläche betreibt der Partner sowie Energie- und Datacenter-Projektentwickler WV Energie AG (Sitz Bad Vilbel) Solarparks mit einer Gesamtleistung von 70 MWp sowie Batteriespeicher, die zur Deckung des Energiebedarfs des Rechenzentrums dienen sollen.
"Die Integration regenerativer Energien zeigt, dass Rechenzentren und Energiewende sich nicht entgegenstehen - im Gegenteil. Intelligent kombiniert belegt dieses Beispiel, wie sich beide Elemente gegenseitig befruchten können," erklärt Heinrich Bettelhäuser, CEO und Vorstand der WV Energie AG.
Ein weiterer PV-Park mit einer Leistung von bis zu 35 MWp sowie ein Windpark mit 21 MW sollen gebaut und ebenfalls in das Konzept integriert werden. Die Anlagen werden die KI-Fabrik künftig mit erneuerbarer Energie versorgen. Durch diese Maßnahmen kann die Energieversorgung in den kommenden Jahren auf bis zu 120 MW grüner Energie skaliert werden, unterstützt durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken.
"Wir bleiben auch mit diesem Projekt konsequent bei unserer Mission: Wir schaffen die KI-Infrastruktur, die Deutschland braucht, um beim Thema KI international wettbewerbsfähig zu bleiben," sagt Michel Boutouil, CEO von Polarise. "Das hier ist der nächste Schritt, aber bei weitem nicht der letzte."
Über Polarise
Polarise ist einer der wenigen deutschen End-to-End-Anbieter von KI-Rechenzentren und entwickelt und betreibt seine nachhaltigen, hocheffizienten KI-Fabriken (sog. "AI Factories") an Top-Standorten in Deutschland und Europa. Über die eigens entwickelte und betriebene Cloud-Plattform bietet Polarise Zugang zu souveräner KI-Rechenleistung, die so unkompliziert von Unternehmen integriert und genutzt werden kann.
Mehr Informationen unter: www.polarise.eu (https://polarise.eu/)
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Datum: 10.03.2026 - 10:03 Uhr
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