Neuer Hightech-Computertomograph am Universitätsklinikum Gießen im Einsatz / Vorteil für Patiente

Neuer Hightech-Computertomograph am Universitätsklinikum Gießen im Einsatz / Vorteil für Patienten: Präzisere Bildgebung, weniger Strahlenbelastung, höhere Geschwindigkeit

ID: 2237114

(ots) - Seit Jahresanfang ist am Universitätsklinikum Gießen ein neuartiger Photon-Counting-Computertomograph (CT) im Einsatz, der die medizinische Diagnostik auf ein neues Niveau hebt. Das Gerät, das zu den modernsten weltweit gehört, ist eines von nur drei seiner Art in Hessen.

Der neue Photonen-CT Naeotom Alpha.Peak erlaubt eine hochpräzise Bildgebung bei deutlich reduzierter Strahlenbelastung. Durch seine Geschwindigkeit und Detailgenauigkeit eröffnen sich dabei neue Möglichkeiten in der Früherkennung und Verlaufskontrolle zahlreicher Krankheitsbilder und eine noch individuellere Patientenversorgung.

"Mit der Photonentechnologie schlagen wir in Gießen ein neues Kapitel auf. Damit setzen wir ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit und die dynamische Entwicklung unseres Standorts - zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten", sagte Dr. Gunther K. Weiß, Vorsitzender der Geschäftsführung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg.

Vorteile für die Patienten

Für die Patienten ergeben sich daraus viele Vorteile. Im Vergleich zu herkömmlichen Geräten ist die Strahlenbelastung deutlich reduziert, was deren Schutz und Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellt. Dazu trägt auch eine kürzere Untersuchungsdauer bei. Ein Komplettscan bei Notfallpatienten wird so beispielsweise bereits unter einer Sekunde möglich.

"Mit dem neuen System erreichen wir einen Quantensprung in der Diagnostik. Damit lassen sich selbst kleinste und mit herkömmlicher CT-Technik nur schwer bis gar nicht erkennbare Veränderungen darstellen. Das hilft uns, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und noch präzisere Diagnosen in kürzester Zeit zu treffen", sagt die Direktorin der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Prof. Dr. Gabriele A. Krombach. "Wir haben hier am Standort eine große Kinderklinik. Gerade unsere kleinsten Patienten werden profitieren, da wir nun die Strahlenexposition massiv verringern können, bei besserer Diagnostik. Auch Patienten, die in kurzer Zeit mehrfache Untersuchungen benötigen, können daher viel schonender betreut werden. Wir sind damit für die Anforderungen an eine zeitgemäße Diagnostik für die Zukunft bestens gerüstet" freut sich Prof. Dr. Tobias Struffert, Direktor der Abteilung Neuroradiologie.



Das neue System kann Röntgenphotonen direkt in elektrische Signale umwandeln, ohne den Zwischenschritt über die Umwandlung in Lichtsignale. Die damit erzeugten klinischen Bilder haben eine sehr hohe Auflösung ohne elektronisches Rauschen sowie einen verbesserten Kontrast im Vergleich zu herkömmlichen CT-Aufnahmen. Diese präzisen Informationen können ermöglichen, dass manch invasive Untersuchung vermieden werden kann, für Patienten eine gute Nachricht.

Der Naeotom Alpha.Peak wurde in Deutschland entwickelt und im oberfränkischen Forchheim gefertigt. "Über 20 Jahre hat Siemens Healthineers die photonenzählende CT-Technologie zur Marktreife entwickelt. Unser Ziel ist es, mit der neuesten Generation der Geräte den menschlichen Körper mit höchstmöglicher Präzision abzubilden, Krankheiten früher zu erkennen und personalisierte Therapien zu ermöglichen. Damit wollen wir das Leben hunderter Millionen Menschen verbessern. Mit dem Universitätsklinikum Gießen verbindet uns seit vielen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die wir weiter ausbauen werden", sagt Dr. Philipp Fischer, Leiter des Geschäftsbereichs CT bei Siemens Healthineers.

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Universitätsklinikum Gießen und Marburg
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