Austausch mit NRW-Umweltminister Oliver Krischer
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(PresseBox) - ZVO-Vorstandsvorsitzender Jörg Püttbach und ZVO-Leiter Politik Lukas Hanstein trafen sich am 25. Februar 2026 mit Umweltminister Oliver Krischer im Ministerium für Umwelt, Verkehr und Naturschutz in Düsseldorf zu einem intensiven fachlichen Austausch.
Zentraler Gesprächspunkt war die Umsetzung der novellierten Industrieemissionsrichtlinie (IED 2.0) auf Landesebene. Der ZVO betonte, dass es bei der nationalen und insbesondere landesrechtlichen Umsetzung auf eine 1:1-Übernahme ohne zusätzliche Verschärfungen ankommen muss.
Gerade im Vollzug – etwa im Rahmen der LAI-Auslegung und bei der Interpretation von BREF-Vorgaben – ist eine harmonisierte und praxisorientierte Anwendung entscheidend, um Wettbewerbsverzerrungen innerhalb Deutschlands zu vermeiden.
Im Zusammenhang mit der IED wurden auch die aktuellen Entwicklungen bei den BREF-Dokumenten diskutiert. Für die Oberflächentechnik – insbesondere im STM-BREF – sind diese Dokumente faktisch maßgeblich für Investitionsentscheidungen und Genehmigungsverfahren.
Der ZVO machte deutlich, dass technische Realitäten, unterschiedliche Anlagengrößen sowie mittelständische Strukturen stärker berücksichtigt werden müssen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die europäische PFAS-Debatte. Der ZVO sprach sich erneut für eine risikobasierte und differenzierte Regulierung aus. Pauschalverbote gefährden industrielle Wertschöpfungsketten, ohne automatisch zu besseren Umweltlösungen zu führen.
Gerade für funktionale Anwendungen in sicherheits- und technologierelevanten Bereichen ist Augenmaß erforderlich.
Neben den umweltrechtlichen Themen adressierte der ZVO die zunehmende bürokratische Belastung für mittelständische Industrieunternehmen. Dokumentationspflichten, Berichtserfordernisse und parallele regulatorische Prozesse führen zu erheblichem administrativem Aufwand.
Ebenso wurde die Frage wettbewerbsfähiger Energiekosten angesprochen. Für energieintensive Prozesse der Oberflächentechnik sind Planungssicherheit, Netzstabilität und eine bezahlbare Energieversorgung zentrale Standortfaktoren.
Das Gespräch mit Minister Krischer war konstruktiv und offen. Der ZVO wird den Dialog auf Landes- und Bundesebene weiter intensivieren, um eine praxisnahe Umsetzung europäischer Vorgaben sicherzustellen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Branche nachhaltig zu stärken.
Für Rückfragen oder weiterführende Informationen steht Ihnen die ZVO-Geschäftsstelle jederzeit zur Verfügung.
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Datum: 12.03.2026 - 08:30 Uhr
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