Wissenschaftssymposium und Preisverleihung: Deutsche Stiftung Glücksspielforschung lädt am 13. Apr

Wissenschaftssymposium und Preisverleihung: Deutsche Stiftung Glücksspielforschung lädt am 13. April 2026 ins Literaturhaus München

ID: 2240448

(ots) - Interdisziplinäres Fachsymposium beleuchtet menschliches Risikoverhalten - Verleihung des Forschungspreises Glücksspielforschung 2026

Die Deutsche Stiftung Glücksspielforschung (DSGF) veranstaltet am 13. April 2026 im Literaturhaus München ein interdisziplinäres Fachsymposium zum Thema "Aspekte menschlichen Risikoverhaltens". Im Rahmen der Veranstaltung wird der mit 30.000 Euro dotierte Deutsche Nachwuchsforschungspreis Glücksspielforschung 2026 verliehen. Die Veranstaltung bringt geladene Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen.

Die Preisträgerin oder der Preisträger sowie die ausgezeichnete Arbeit werden im Rahmen des Wissenschaftssymposiums "Aspekte menschlichen Risikoverhaltens" im Literaturhaus München bekannt gegeben. Die Auswahl erfolgte durch den internationalen Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung in einem unabhängigen, mehrstufigen Begutachtungsverfahren.

Das Symposium ist als öffentliche Fachveranstaltung konzipiert und richtet sich neben etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausdrücklich auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs - Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs sowie Masterstudierende sind herzlich willkommen. Teilnahmeinteressierte wenden sich bitte an die untenstehenden Kontakte.

Fachsymposium "Aspekte menschlichen Risikoverhaltens"

Die diesjährige Preisverleihung ist eingebettet in ein interdisziplinäres Fachsymposium, das rechtswissenschaftliche, historische, ökonomische und verhaltenswissenschaftliche Perspektiven auf Risikoverhalten zusammenführt. Eine Veranstaltung dieser Art ist in Bayern bislang einmalig.

Referenten:


- Prof. Dr. Peter M. Huber, Bundesverfassungsrichter a.D., Thüringer Innenminister a.D., Staatsrechtsprofessor an der LMU München - zur Bedeutung empirischer Evidenz für Judikative und Legislative
- Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Ulrich Gumbrecht, Stanford University (emeritiert) und Hebrew University, Jerusalem - zu Risikodenken als Voraussetzung intellektuellen Fortschritts


- Prof. Dr. Andreas Rödder, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Professor für Neueste Geschichte - zu Wissenschaftsfreiheit und institutionellen Rahmenbedingungen
- Prof. Dr. Darren Dahl, Dean, Sauder School of Business, University of British Columbia - zu Neugier, Kreativität und Entscheidungsverhalten
- Prof. Dr. Jack Mintz, President's Fellow, School of Public Policy, University of Calgary - zu Besteuerung, Glücksspiel und staatlichen Zielsetzungen
- Prof. Dr. Marc Potenza, Steven M. Southwick Professor für Psychiatrie sowie Professor im Child Study Center und für Neurowissenschaften, Yale University - zu Lücken und zukünftigen Feldern der Suchtforschung.

Glücksspiel ist eine der am stärksten regulierten Freizeitaktivitäten in Deutschland - und zugleich eines der wissenschaftlich am wenigsten systematisch erschlossenen Verhaltensfelder. Die gesellschaftliche Relevanz reicht dabei weit über das Thema Spielsucht hinaus: Es geht um Risikoperzeption und Entscheidungsverhalten breiter Bevölkerungsgruppen, um Verbraucherschutz unter realen Marktbedingungen und um die Frage, welches Menschenbild staatlicher Regulierung zugrunde liegen soll. Eine evidenzbasierte Antwort auf diese Fragen erfordert interdisziplinäre Ansätze - aus Neurowissenschaft, Ökonomie, Psychologie, Soziologie und Rechtswissenschaft. Genau diese Perspektiven bringt das Symposium der Deutschen Stiftung Glückspielforschung im April in München erstmals gemeinsam an einen Tisch.

Über die Deutsche Stiftung Glücksspielforschung

Die Deutsche Stiftung Glücksspielforschung gGmbH mit Sitz in München fördert unabhängige Exzellenz-Forschung zu Glücksspiel, Risikoverhalten und Verbraucherschutz - mit dem Leitbild "Für Evidenz und Exzellenz im Verbraucherschutz". Die generierte Evidenz soll zur Erreichung der Ziele des Glücksspielstaatsvertrages beitragen. Die Stiftung vergibt den Deutschen Innovationspreis Glücksspielforschung (bis zu 200.000 Euro) sowie den Deutschen Nachwuchsforschungspreis Glücksspielforschung (30.000 Euro) - die weltweit ersten und einzigen Preise ihrer Art. Über die Preisvergabe entscheidet ausschließlich ein international besetzter, unabhängiger Wissenschaftlicher Beirat.

Pressekontakt:

Für nähere Informationen, Interviewanfragen, Akkreditierungen sowie Teilnahmeanfragen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler wenden Sie sich bitte an:

Katrin Strauch, G.R.A.L.GmbH
+49 89-386676-13
+49 176-13866766
katrin.strauch@gral-gmbh.de


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Datum: 25.03.2026 - 15:00 Uhr
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