Afrikanische Perspektiven in der zeitgenössischen Kunst
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Afrikanische Stimmen in der zeitgenössischen Kunst auf der ART INTERNATIONAL ZURICH 2026.
Banner/Logo of Art Fair Zurich(firmenpresse) - Die ART INTERNATIONAL ZURICH ist eine lebendige Plattform für zeitgenössische Kunst. Als internationale Messe bringt sie Galerien und Kunstschaffende aus aller Welt zusammen, die international aktiv sind. Sie präsentiert eine vielfältige Auswahl künstlerischer Stile und kultureller Perspektiven und fördert den Dialog zwischen künstlerischen Traditionen und zeitgenössischen Praktiken.
Einige der teilnehmenden Galerien konzentrieren sich speziell auf Werke von Künstlerinnen und Künstlern afrikanischer oder afro-diasporischer Herkunft. Sie zeigen Werke, die sich mit Themen wie Identität, Erbe, Spiritualität und den sich wandelnden sozialen Realitäten des Kontinents auseinandersetzen. Die sorgfältig kuratierten Ausstellungen bieten eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt und Dynamik der zeitgenössischen afrikanischen Kunst in einem internationalen Umfeld zu erleben.
Artgal.Online mit Sitz in Thundorf in der Schweiz ist eine virtuelle Galerie, die sich der Präsentation zeitgenössischer afrikanischer Kunst widmet und dabei einen besonderen Schwerpunkt auf Künstler aus Simbabwe legt. Als Schnittstelle zwischen dem afrikanischen Kulturerbe und einem globalen Publikum zeigt die Plattform eine kuratierte Auswahl an Gemälden, Skulpturen und Mixed-Media-Werken, die sich mit Themen wie Identität, Spiritualität und sozialem Bewusstsein auseinandersetzen. Durch ihre Aktivitäten führt Artgal.Online ein internationales Publikum an die künstlerischen Perspektiven des zeitgenössischen Afrikas heran und hebt gleichzeitig die Vielfalt und kreative Vitalität der simbabwischen Kunstszene hervor.
In Zusammenarbeit mit der Swiss-Zimbabwean Heritage Gallery präsentiert die Plattform Werke berühmter simbabwischer Künstlerinnen und Künstler wie Keith Zenda, Tonderai Mujuru, Florah Maphosa und Willard Mujuru. Diese Kunstwerke veranschaulichen das dynamische Zusammenspiel zwischen traditionellen afrikanischen Motiven und zeitgenössischem künstlerischem Ausdruck. Swiss-Zim Heritage engagiert sich seit Langem für die Unterstützung und Förderung afrikanischer Künstlerinnen und Künstler. Neben ihrer etablierten Galerie in Gweru hat die Organisation einen zweiten Ausstellungsraum in Harare eröffnet. Der neue Veranstaltungsort ist als Ort der Begegnung und des Austauschs konzipiert und spiegelt die kulturelle Vielfalt und das Ausdruckspotenzial der simbabwischen Kunst wider.
Keith Zenda ist ein mehrfach preisgekrönter Maler aus dem kleinen Dorf Chirumanzu. Inspiriert von der Philosophie des Ubuntu fängt er in seinen Werken die Essenz der afrikanischen Kultur und des afrikanischen Erbes ein.
Florah Maphosa ist eine Vertreterin der jüngeren Generation simbabwischer Künstler. Ihre Werke verbinden traditionelles Geschichtenerzählen mit einer auffälligen zeitgenössischen Ästhetik. Die aus Gweru stammende Künstlerin ist derzeit Artist-in-Residence in der Swiss-Zim Heritage Gallery and Studio in Domboshava bei Harare.
Willard Mujuru taucht in die Gefühlswelt der Kindheit ein und hält sie in Momenten der Neugier und Kontemplation fest. Seine Werke fangen sowohl die kindliche Unbefangenheit als auch die sie umgebenden sozialen Realitäten ein.
Tonderai Mujuru konzentriert sich hingegen auf das reiche Naturerbe Simbabwes und schafft ausdrucksstarke Darstellungen von Tieren, die deren Schönheit feiern und gleichzeitig auf die Fragilität natürlicher Ökosysteme aufmerksam machen. Er ist bekannt für seine Arbeiten in Pastell und Kohle und erweitert zunehmend seine Praxis um Ölmalerei, um tiefere Texturen und reichhaltigere Farbpaletten zu erforschen.
Die Brulhart Gallery in Genf widmet sich der Förderung von Künstlerinnen afrikanischer und diasporischer Herkunft. Bei der Kuratierung verfolgt sie einen feministischen und interkulturellen Ansatz. Die Galerie bietet eine Plattform für künstlerische Praktiken, die sich mit Themen wie Familie, Geschichte, Geschlechtsidentitäten, Migration und Gemeinschaft auseinandersetzen. Durch die Präsentation von Künstlerinnen, insbesondere von Women of Color, setzt sich die Galerie gegen deren Unterrepräsentation in Kunstsammlungen ein.
Ihr Programm besteht aus monografischen und Gruppenausstellungen mit Künstlerinnen afrikanischer Herkunft, wodurch sie ihr Engagement für den feministischen Kunstdiskurs bekräftigt. Die Galerie befindet sich im internationalen Viertel von Genf und ist Teil eines feministischen Kulturnetzwerks. Im Jahr 2023 gründete sie die Feminist Foundation for African Contemporary Art (FFACA), um Künstlerinnen afrikanischer Herkunft zu unterstützen und afrikanische zeitgenössische Kunst als wichtige kulturelle Kraft zu fördern.
Auf der ART INTERNATIONAL ZURICH 2026 präsentiert die Galerie Werke der folgenden Künstlerinnen:
Theresa Ankomah ist eine ghanaische Künstlerin, die für ihren interdisziplinären Ansatz bekannt ist. Dieser umfasst Installation, Skulptur, Weberei, Fotografie, Korbflechterei und Malerei. Mit recycelten Kenaf-Körben, die als Chalis bekannt sind und auf ghanaischen Märkten häufig zu finden sind, erforscht sie die Zusammenhänge zwischen Handwerk, Handel, Geschlecht und globaler Wirtschaft.
Amy Celestina ist eine senegalesische Künstlerin, die an der Nationalen Kunstschule in Dakar ausgebildet wurde. Sie kombiniert Malerei mit Collagen, recycelten Materialien und Näharbeiten, um poetische, visuelle Erzählungen zu schaffen, die vom Alltag und sozialen Veränderungen inspiriert sind.
Dr. Gindi ist eine deutsch-ägyptische Bildhauerin, die ihre Arbeit aus einer philosophischen Perspektive angeht. Dabei lässt sie sich von ihrem Hintergrund als Ärztin beeinflussen. Sie schafft Bronzeskulpturen, die sich mit Themen wie menschlicher Verletzlichkeit, Transformation und dem Vergehen der Zeit auseinandersetzen.
Aza Mansongi ist eine kongolesische Künstlerin, die in den Bereichen Skulptur, Installation und Video arbeitet. Nach ihrem Studium an der Akademie der Schönen Künste in Kinshasa widmete sie sich mehrere Jahre lang der Kunst in der Demokratischen Republik Kongo und in Kamerun.
Die französisch-ivorische Künstlerin Klervie Mouho kombiniert in ihren Arbeiten die Techniken der Zeichnung, Malerei und Fotografie. Dabei greift sie häufig auf persönliche und kollektive Erinnerungen an die politischen Unruhen in der Elfenbeinküste zurück.
Olga Yaméogo stammt ursprünglich aus Burkina Faso und lebt heute in Frankreich. In ihren Werken beschäftigt sie sich mit Themen wie Migration, Identität und Globalisierung. Sie porträtiert sowohl anonyme Menschenmengen als auch Einzelpersonen, die unsere Vorstellungen von Zugehörigkeit hinterfragen.
Die Jean Theiler Gallery liegt am Ufer des Brienzersees in der Schweiz. Durch ihr langjähriges Engagement für simbabwische Shona-Steinskulpturen und zeitgenössische Kunst aus dem südlichen Afrika bietet sie wertvolle Einblicke in diese Bereiche. Die Galeristen unterstützen seit vielen Jahren afrikanische Künstler und fördern den Dialog mit Schweizer Künstlern.
Shona-Steinskulpturen sind international für ihre reichhaltige Vielfalt an Farben, Texturen und symbolischen Formen bekannt. Die Künstler kombinieren traditionelle Schnitztechniken mit zeitgenössischen Themen und schaffen so Werke, die kulturell verwurzelt und dennoch künstlerisch innovativ sind.
Auf der Messe präsentiert die Galerie Werke von Lovemore Bonjisi, Beatrice Dauge, Tafadzwa Gwetai, Nonny Mate, Lloyd Mwarowa, Taylor Nkomo und Martin Umali.
Lovemore Bonjisi wurde 1985 in eine renommierte Familie simbabwischer Steinbildhauer geboren und begann im Alter von zwölf Jahren, das Handwerk zu erlernen. Seine Arbeiten verbinden Elemente der kulturellen Tradition der Shona mit zeitgenössischem künstlerischem Ausdruck. Sie wurden bereits international in Europa, Australien, Asien und den Vereinigten Staaten ausgestellt.
Eine weitere wichtige Persönlichkeit innerhalb der Bildhauertradition der Shona ist Taylor Nkomo. Er absolvierte ursprünglich eine Ausbildung als Maler und Grafiker, bevor er zur Steinbildhauerei wechselte. Seine künstlerische Vision ist stark von der Spiritualität der Natur und der zentralen Rolle der Familie in der simbabwischen Kultur geprägt.
Afrikanische Kunst ist ein komplexes Geflecht aus zahlreichen kulturellen Ausdrucksformen, historischen Kontexten sowie zeitgenössischen Interpretationen.
Diese vielfältigen künstlerischen Beiträge zeigen, wie die ART INTERNATIONAL ZURICH 2026 durch zeitgenössische Kunst Kulturen, Generationen und Perspektiven zusammenbringen kann. Durch die Zusammenführung von Galerien, Künstlern und Publikum aus verschiedenen Regionen der Welt schafft die Messe einen lebendigen Raum für künstlerische Entdeckungen und Diskussionen.
Sie fördert neue Wege des Umgangs mit künstlerischen Traditionen und ermutigt zu Offenheit gegenüber kultureller Vielfalt und Innovation. Damit bekräftigt die Messe die Bedeutung der Kunst als universelle Sprache, die Menschen über Grenzen hinweg verbindet und zu einem tieferen Verständnis unserer gemeinsamen Kulturlandschaft beiträgt.
ABBILDUNGEN UND DATEIEN
https://art-zurich.com/files/press/focus/artfairzurich-2026-presse-de-fokus-afrikanische-kunst.html
VERANSTALTUNG
ART INTERNATIONAL ZURICH 2026
28. Messe für zeitgenössische Kunst
08. - 10. Mai 2026
Puls 5 Giessereihalle Zürich, Schweiz
KONTAKT
E-Mail: info@art-zurich.com
Kontaktformular: www.art-zurich.com/kontakt
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MEDIENBEREICH
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AUSSTELLERINNEN UND AUSSTELLER 2026
Liste der Ausstellerinnen und Aussteller: https://art-zurich.com/2026
Kurze Ausstellerpräsentationen: https://art-zurich.com/aussteller
Messekatalog: https://art-zurich.com/katalog
Detaillierte Informationen zu den Ausstellerinnen und Ausstellern auf Fine Art Discoveries: fineartdiscovery.com
VERANSTALTUNGSORT
Puls 5 - Giessereihalle, Giessereistrasse 18, 8005 Zürich, Schweiz
Google-Maps: https://maps.app.goo.gl/1HZBATShqFtqYzxS7
Anreise: https://art-zurich.com/besuchen
VERNISSAGE
Freitag, 8. Mai: 18:00 - 22:00 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN
Freitag, 8. Mai: 11 - 22 Uhr (Vernissage ab 18 Uhr)
Samstag, 9. Mai: 11 - 21 Uhr
Sonntag, 10. Mai: 11 - 18 Uhr
EINTRITTSKARTEN
Tageskarte: CHF 20.- / Studenten: CHF 10.- / Vernissage: CHF 30.-
Kinder bis 16 frei (in Begleitung Erwachsener)
Freier Eintritt mit Einladungskarte
Vorverkauf: bei Ticketcorner.ch
ANREISE
Karte und Informationen: www.art-zurich.com/besuchen
Tram 51: Halt Technopark (am Turbinenplatz)
Tram 17: Halt Förrlibuckstrasse
Bus 33, 72 oder 83: Halt Schiffbau / S-Bahnen: Halt Zürich Hardbrücke
Parkhäuser: Puls 5 / Schiffbau / Pfingstweid
Die Halle ist barrierefrei zugänglich.
Weitere Infos: www.art-zurich.com/2026
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Churerstrasse 160b, 8808 Pfäffikon
Datum: 06.04.2026 - 16:50 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Monika Stern
Stadt:
Pfäffikon
Telefon: 0041763322436
Kategorie:
Kunst und Kultur
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