Betriebssicherheit in Windenergieanlagen erhöhen
ID: 2244177
BLADEcontrol® von Weidmüller ermöglicht die kontinuierliche Überwachung und Nachverfolgung von Mängeln
Der Windpark gehört zum Energiekonzern EDF Power Solutions. Das Unternehmen betreibt Anlagen zur Erzeugung von kohlenstoffarmen Energieformen in über 25 Ländern. Neben der Energieerzeugung entwickelt, baut und verwaltet EDF auch Stromübertragungslösungen. In über 20 Jahren Unternehmensgeschichte hat der Energiekonzern mehr als 700 MW grüne Energie erzeugt.
Seine Windkraftanlagen überwachte EDF Power Solution mittels Drohnen. Diese flogen die einzelnen Anlagen ab und scannten die Struktur auf Risse und Brüche. In Kalifornien stellten sie mit dieser Methode einen Mangel fest: einen H-förmigen Riss in der Nähe des Gravitationszentrums. Das stellt einen kritischen Fehler an der Anlage dar. Eine Beschädigung am Gravitationszentrum kann dazu führen, dass Rotorblätter abfallen oder knicken. Selten brechen auch Anlagen ein.
EDF Power Solutions handelte sofort. In einem ersten Schritt schalteten sie die Anlage ab. So konnten sie verhindern, dass die rotierenden Blätter eine zusätzliche Belastung auf den Riss darstellen. Im zweiten Schritt kontaktierten sie Weidmüller. Neben langjähriger Erfahrung in der Windbranche besitzt das Unternehmen ein umfangreiches Portfolio speziell für das Anlagenmonitoring von Windenergieanlagen. Gemeinsam entwickelten die beiden Unternehmen das weitere Vorgehen rund um den Windpark.
Die Experten von Weidmüller haben EDF Power Solutions das Produkt BLADEcontrol® empfohlen. Dabei handelt es sich um ein Zustandsüberwachungssystem, das zweiachsige Beschleunigungsmesser in den Rotorblättern verwendet. So erkennt es Veränderungen in den Rotorblattschwingungen, die meist mit Schäden und strukturellen Integritätsproblemen korrelieren. In einer Kombination mit WebVis werden die Messungen von BLADEcontrol® direkt im Browser angezeigt – und ermöglichen so die kontinuierliche Fernüberwachung der Anlage.
Nach der Installation von BLADEcontrol®, nahm EDF die Anlage wieder in Betrieb. Durch die stetige Überwachung der Windenergieanlage konnte das Unternehmen die Entwicklung des Risses gezielt nachverfolgen und die notwendige Reparatur optimiert einplanen. Über einen Zeitraum von einem Jahr überwachte BLADEcontrol® die Anlage hinsichtlich der Vibrationen. So konnte EDF nicht nur den Riss, sondern auch die Expansion des Schadens durchgängig kontrollieren. Nach der Reparatur zeigte BLADEcontrol® einen Rückgang der Vibrationen um das Vierfache. Damit bestätigte das Produkt von Weidmüller nicht nur, dass der Riss die Anlage in Mitleidenschaft zog, sondern auch die erfolgreiche Reparatur der Anlage.
BLADEcontrol® überzeugte mit seiner Leistungsfähigkeit, wie Phil Gauthier, Senior Manager Wind Technology Strategy bei EDF Power Solutions, bestätigt: „Weidmüllers BLADEControl® besitzt ein robustes Systemdesign mit soliden Gehäusen, hochwertigen Komponenten mit integrierten Schutzsystemen und umfassender Dokumentation. Obwohl die verkabelten Sensoren während der Installation spezielle Arbeiten im Inneren der Rotorblätter erforderten, war das Ergebnis ein System, das während des gesamten Testzeitraums hochpräzise Daten in Verbindung mit einer hohen Datenverfügbarkeit lieferte. Die ausgereifte Datenvisualisierungsplattform für die Datenüberwachung und Alarmierung ermöglichte es uns, die Entwicklung der Schäden während der gesamten Reparaturkampagne der Rotorblätter zu verfolgen.“
Dank BLADEcontrol® war es EDF Power Solutions möglich, die Anlage rund um die Uhr zu überwachen. Das verbesserte die Betriebssicherheit sowie die Wartungsvorgänge der Anlagen.
Weidmüller bietet ein umfangreiches Portfolio für die Betriebssicherheit von Windenergieanlagen. Neben BLADEcontrol® zählen dazu das Detektionssystem für Bolzenbrüche BOLTcontrol sowie der TwinCap-Sensoren. Ergänzt wird das Angebot durch leistungsfähige Elektronikkomponenten sowie Softwarelösungen für den zuverlässigen Betrieb von Windenergieanlagen.
Industrial Connectivity: Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung, elektrische Verbindungstechnik und erneuerbare Energien – Märkte, in denen Weidmüller zu Hause ist. Das 1850 gegründete Familienunternehmen ist in über 80 Ländern mit Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften vertreten. Als Global Player in der elektrischen Verbindungstechnik erzielte Weidmüller im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von über einer Milliarde Euro mit rund 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit – davon ca. 2.000 am Stammsitz in Detmold, inmitten von Ostwestfalen-Lippe.
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Industrial Connectivity: Elektrifizierung, Automatisierung, Digitalisierung, elektrische Verbindungstechnik und erneuerbare Energien – Märkte, in denen Weidmüller zu Hause ist. Das 1850 gegründete Familienunternehmen ist in über 80 Ländern mit Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften vertreten. Als Global Player in der elektrischen Verbindungstechnik erzielte Weidmüller im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von über einer Milliarde Euro mit rund 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit – davon ca. 2.000 am Stammsitz in Detmold, inmitten von Ostwestfalen-Lippe.
Datum: 14.04.2026 - 10:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2244177
Anzahl Zeichen: 5086
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Marc Landermann
Stadt:
Kalifornien, USA
Telefon: +49 (5231) 14-292322
Kategorie:
Energie & Umwelt
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