UKG und KPMG: Fast 40 Prozent der Arbeitgeber verlieren jedes Jahr Millionen durch vermeidbare Fehle

UKG und KPMG: Fast 40 Prozent der Arbeitgeber verlieren jedes Jahr Millionen durch vermeidbare Fehler in der globalen Lohn- und Gehaltsabrechnung

ID: 2245673

Ein aktueller Report von UKG und KPMG zeigt: Unternehmen erleiden finanzielle Verluste durch Risiken in der Lohn- und Gehaltsabrechnung, arbeiten in isolierten Strukturen und haben Schwierigkeiten, Daten in umsetzbare Erkenntnisse zu verwandeln.



(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

(firmenpresse) - LOWELL, Massachusetts, 20. April 2026 - In den meisten großen Unternehmen entfallen 40 bis 60 Prozent der Betriebskosten auf die Gehälter der Mitarbeiter. Dennoch bleibt die globale Lohn- und Gehaltsabrechnung stark fragmentiert, chronisch unterfinanziert und schlecht gesteuert. Das führt jedes Jahr zu Verlusten in Millionenhöhe durch Verschwendung und sogar durch möglichen Betrug. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Forschungsbericht von UKG, einer weltweit führenden KI-Plattform für HR, Payroll und Workforce Management, und KPMG LLP, dem Wirtschaftsprüfungs-, Steuer- und Beratungsunternehmen.



UKG und KPMG befragten mehr als 300 Führungskräfte aus großen multinationalen Unternehmen. Teilnehmen konnten nur Vizepräsidenten oder C-Level-Executives mit direkter Entscheidungsbefugnis in der Lohn- und Gehaltsabrechnung. Ihre Unternehmen beschäftigen jeweils mehr als 10.000 Mitarbeiter und erzielen mindestens fünf Milliarden US-Dollar Umsatz. Fast zwei Drittel der Befragten (64 %) sind in bis zu 34 Ländern tätig. Mehr als ein Drittel (37 %) deckt bis zu 110 Länder ab.



Dem Bericht zufolge verlieren Unternehmen zwei bis vier % ihrer gesamten Personalkosten durch sogenanntes "Payroll Leakage". Darunter versteht man anhaltende, unbeabsichtigte finanzielle Verluste, die durch ineffiziente Prozesse, Systemgrenzen, Betrug oder andere Verschwendungsquellen entstehen.

Fast zwei von fünf Unternehmen (38 %) geben an, jährlich zwischen einer und fünf Millionen US-Dollar an Lohnkosten zu verlieren. Bereits ein Prozent verschwendeter Lohnkosten kann bei einem großen Unternehmen Verluste von bis zu 15 Millionen US-Dollar verursachen.



Trotz der finanziellen Bedeutung der globalen Lohn- und Gehaltsabrechnung zeigt die Studie, dass dieser Bereich im Vergleich zu anderen Unternehmensfunktionen wie Finanz- oder Personalwesen oft wenig Sichtbarkeit und Verantwortung auf Führungsebene hat. Obwohl Unternehmen manchmal Hunderttausende Mitarbeiter bezahlen, gaben nur 33 % der Befragten an, 50 oder mehr Vollzeitkräfte ausschließlich für die Lohn- und Gehaltsabrechnung einzusetzen. 23 % berichteten, dass ihr Team lediglich aus 15 bis 24 Mitarbeitern besteht.





"Die Vergütung der Mitarbeiter ist ein besonders wirkungsvoller Hebel für multinationale Unternehmen, um ihre finanzielle Stabilität zu stärken, die Mitarbeitererfahrung zu verbessern und weltweit selbstbewusst zu agieren", so Richard Limpkin, General Manager of Global Payroll Solutions bei UKG. "Teams in der Lohn- und Gehaltsabrechnung verfügen über viele umsetzbare Erkenntnisse, die Führungskräfte nutzen können, um schneller und klüger Entscheidungen zu treffen. Die Chancen sind enorm: Die globale Lohn- und Gehaltsabrechnung bietet wertvolle Informationen für Unternehmen, die den Schritt wagen, ihre Teams mit modernen Technologien zu stärken und effizienter zu machen."



"Die rasante Veränderung in der Art, wie Unternehmen ihre Gehaltsabrechnung organisieren, bietet eine einmalige Chance, komplexe Abläufe klar und verständlich zu gestalten", sagte Dimitri Papageorgiou, Leiter Payroll and Labor Strategy & Transformation bei KPMG. "Unsere Studien zeigen, dass Führungskräfte, die die Gehaltsabrechnung strategisch nutzen, bessere Einblicke in Personaltrends, finanzielle Leistungen und operative Widerstandskraft gewinnen. Mit neuen Rollen wie dem Chief Payroll Officer setzen zukunftsorientierte Unternehmen auf KI, Automatisierung und standardisierte globale Prozesse, um Mehrwert zu schaffen und gleichzeitig Risiken sowie Compliance-Anforderungen in einer sich ständig wandelnden Welt zu managen. Eine Aufgabe, die früher als untergeordnete Backoffice-Funktion im Personal- oder Finanzwesen galt, entwickelt sich heute schnell zu einem zentralen Treiber für Unternehmenswissen und Kostenmanagement."



Weitere Erkenntnisse und Herausforderungen für Unternehmen:



- Operative Reibungsverluste und Herausforderungen durch KI

Nur 47 % der befragten Führungskräfte auf oberster Ebene und leitenden Angestellten geben an, KI in produktiven Lohn- und Gehaltsabrechnungsumgebungen einzusetzen. Die Verzögerung bei der Einführung von KI in der Lohn- und Gehaltsabrechnung erklären sie mit Bedenken zur Datengenauigkeit (48 %), Integrationslücken (34 %) und fehlender Standardisierung. Gleichzeitig erwarten die Befragten, dass KI die Genauigkeit und Compliance verbessert (69 %), tiefere Einblicke liefert (68 %), Lohn- und Gehaltsabrechnungszyklen verkürzt (68 %), Trends in der Gehaltsabrechnung vorhersagt (56 %) und das Wachstum fördert (47 %).



- Datenreich, aber ohne Einblicke

Unternehmen verfügen über riesige Mengen an Mitarbeiterlohn- und Gehaltsdaten, haben aber nicht die richtigen Einblicke in Risiken, Kosten oder Personaltrends. Neun von zehn Befragten (89 %) nutzen automatisierte Tools, um aktuelle und frühere Abrechnungszyklen zu vergleichen, und 69 % überwachen die Genauigkeit der Gehaltsabrechnung. Nur 35 % messen jedoch die "First-Time-Right"-Rate, und weniger als die Hälfte erfasst die Kosten pro Gehaltsabrechnung oder die Bearbeitungskosten - Kennzahlen, die am aussagekräftigsten für Verluste und den ROI sind. Ohne die richtige Datentransparenz können Unternehmen keine fundierten geschäftlichen Entscheidungen treffen, die für den Fortschritt notwendig sind.



- Globale Gehaltsabrechnungsstrategien bleiben fragmentiert

Fast alle Befragten (92 %) geben an, eine globale Strategie für die Mitarbeitervergütung zu haben, doch nur 33 % setzen ein wirklich standardisiertes globales Modell um. Drei Viertel (74 %) nutzen mehr als zwei Anbieter für die Verwaltung der globalen Gehaltsabrechnung, und 34 % arbeiten sogar mit drei bis vier Anbietern, um externe Ressourcen zu koordinieren - was eine durchgehend einheitliche globale Strategie erschwert.



Weiterführende Ressourcen:

- Registrieren Sie sich unter für ein Webinar am 28. April 2026 um 13:00 Uhr EDT, moderiert von Dimitris Papageorgiou, Leiter des Bereichs Payroll and Labor Strategy & Transformation bei KPMG, mit Matteo Busanic, Director, Human Capital Advisory bei KPMG, und Richard Limpkin, General Manager of Global Payroll Solutions bei UKG.



- Hören und sehen Sie sich eine Podcast-Aufzeichnung mit Dimitris Papageorgiou, Partner und Global Payroll & Workforce Management Lead bei KPMG, und Julie Develin, Senior Partner für Human Insights bei UKG, an.



- Den vollständigen Bericht finden Sie unter diesem Link.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Über UKG
UKG ist eine weltweit führende KI-Plattform für Personalwesen, Gehaltsabrechnung und Workforce Management. Durch die Kombination preisgekrönter Lösungen mit der weltweit größten Sammlung von Personaldaten und einer "People-First"-KI liefert UKG unvergleichliche Einblicke in die heutige Belegschaft und hilft Unternehmen aller Branchen dabei, Daten in Entscheidungen umzusetzen, die Produktivität, Unternehmenskultur und Kundenerlebnis verbessern. Mehr als 80.000 Unternehmen in 150 Ländern vertrauen auf UKG, und Millionen von Mitarbeitern - von kleinen Betrieben bis hin zu globalen Konzernen - nutzen UKG täglich. Weitere Informationen finden Sie unter ukg.com.



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Datum: 20.04.2026 - 12:35 Uhr
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