Bauspartag 2026: Deutsche Bausparkassen fordern neue Impulse für Wohneigentum

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(ots) - Vor der für 15 Uhr erwarteten Rede von Bundesbauministerin Verena Hubertz beim Bauspartag 2026 in Berlin fordern die deutschen Bausparkassen neue Impulse für selbstgenutztes Wohneigentum. Im Mittelpunkt stehen aus ihrer Sicht Entlastungen bei der Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer, stärkere Anreize für den Eigenkapitalaufbau sowie verlässliche und praxistaugliche Förderbedingungen für die energetische Modernisierung.

Dass Handlungsbedarf besteht, zeigt auch eine aktuelle repräsentative forsa-Befragung zum Thema Wohneigentum und Altersvorsorge, die der Verband der Privaten Bausparkassen und die Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen in Auftrag gegeben haben. Demnach wünschen sich drei von vier Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung. Doch Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander: Nur jeder Vierte, der von den eigenen vier Wänden träumt, plant derzeit konkret einen Erwerb. 86 Prozent der 20- bis 49-Jährigen sind zudem überzeugt, dass Wohneigentum heute schwerer zu erreichen ist als noch vor wenigen Jahren.

"Das muss sich wieder ändern", sagt Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Privaten Bausparkassen. "Deutschland braucht das selbstgenutzte Wohneigentum, auch um den Druck auf den Mietwohnungsmarkt zu verringern." Mit dem Bauspartag wollen die Bausparkassen dem Thema mehr politische Aufmerksamkeit verschaffen. Hertweck: "Wohneigentum ist für viele Menschen ein zentrales Aufstiegs- und Sicherheitsversprechen. Damit es wieder erreichbar wird, braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen."

Stefan Siebert, Vorsitzender der Gruppe der Landesbausparkassen, betont: "Das fehlende Eigenkapital ist für viele Menschen die größte Hürde auf dem Weg ins Wohneigentum." Jüngsten Berechnungen zufolge verfügten zuletzt nur noch knapp 6 Prozent der jüngeren Mieterhaushalte über ausreichend Eigenkapital, um eine typische Immobilie an ihrem Wohnort finanzieren zu können. Hier sei auch die Politik gefragt, so Siebert. "Die Bausparkassen fordern, die Eigenkapitalhürde durch Erleichterungen für Selbstnutzer bei der Grunderwerbsteuer zu senken. Außerdem sollte die Bundesregierung mit einer Verbesserung der Wohnungsbauprämie die Eigenkapitalbildung für Wohneigentum stärker anreizen."



Auch die reformierte Förderung der privaten Altersvorsorge kann aus Sicht der Bausparkassen künftig einen Beitrag zur Wohneigentumsbildung leisten. Frank Demmer, Vorstandsvorsitzender der LBS NordWest sagt: "Die Bausparkassen setzen alles daran, dass gerade junge Menschen diese Chance erkennen und die Förderung für die Eigenheimrente nutzen." Das selbstgenutzte Wohneigentum sei nicht ohne Grund die beliebteste Form der privaten Altersvorsorge: "Die ersparte Miete ist bares Geld wert und erzeugt eine konkurrenzfähige Rendite."

Ein weiteres zentrales Thema ist aus Sicht der Bausparkassen die energetische Modernisierung im Bestand. Mike Kammann, Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall, betont: "Viele Wohneigentümer sind grundsätzlich bereit, in die energetische Modernisierung ihrer Immobilie zu investieren. Damit diese Bereitschaft erhalten bleibt, braucht es praxistaugliche, verlässliche und technologieoffene Förderbedingungen." Sanierungen erfolgten in der Praxis häufig Schritt für Schritt. Förderprogramme sollten diesen Weg deshalb besser abbilden.

Hinweis zur Befragung:

Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen forsa-Befragung im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen e.V. und der Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen. Befragt wurden vom 19. bis 25. März 2026 insgesamt 1.006 Bürgerinnen und Bürger im Alter von 20 bis 49 Jahren über das repräsentative Online-Panel forsa.omninet.

Pressekontakt:

Germaine Dahlmann
Leiterin Kommunikation
Verband der Privaten Bausparkassen e.V.
030-590091-534
dahlmann@vdpb.de


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