FACE.COLOGNE 2026: Internationaler Kongress zur Gesichtsmedizin und Ästhetik in Köln
ID: 2247327
Experten aus aller Welt und allen Fachrichtungen +++ Zwei Tage Wissen, Praxis und Austausch +++ Fallbeispiel Säureangriff auf Dr. Bernhard Günther +++
Face.Cologne(firmenpresse) - Was Dr. Hüseyin Aral vor einem Jahrzehnt mit kleinen OP-Kursen als Lid.Cologne in Köln initiierte, hat sich längst zu einem internationalen spezialisierten Fachaustausch der Gesichtsmedizin etabliert: die FACE.COLOGNE. Rund 150 Fachärztinnen und Fachärzte kamen am 17. und 18. April für zwei Tage im KölnSKY zu einem medizinischen Fachkongress zusammen. Eine mit beachtlichen 37 Continuing-Medical-Education-Punkten (CME) zertifizierte Fortbildung, die der Kölner Augenarzt und Spezialist für ästhetische und rekonstruktive Lidchirurgie gemeinsam mit seiner Tochter Ayça Aral organisiert hat.
Interdisziplinär. Intensiv. International. 25 renommierte Referentinnen und Referenten aus Deutschland, aus New York, Beverly Hills, London, Taipeh, São Paulo und Kopenhagen trafen sich über den Dächern der Rheinmetropole, um ein hochkarätiges wissenschaftliches Programm zu präsentieren.
Zwischen Rekonstruktion und Ästhetik: Die ganze Bandbreite der Gesichtsmedizin
Ob onkologische Erkrankungen, Attentate, Unfälle, Entstellungen oder das Schönheitsideal - bei der individuellen Behandlung am Gesicht garantiert nur ein interdisziplinär gebündeltes Fachwissen eine hochwertige Medizin. Bei der FACE.COLOGNE 2026 stand der Wissenstransfer zwischen Dermatologie, Ophthalmologie sowie Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und plastischer Chirurgie im Fokus. Fortschritte und innovative Behandlungsmöglichkeiten wurden ebenso präsentiert wie die Grenzen der Medizin aufgezeigt.
Der Fall eines Säureattentats - Dr. Bernhard Günther
Besonders eindrucksvoll ragte im Reigen der einzelnen Fachvorträge der Fall des deutschen Managers Dr. Bernhard Günther hervor, der im Jahr 2018 bei einem Säureattentat vor allem am Gesicht schwer verletzt wurde. Was exzellente Medizin, interdisziplinäre Koordination, empathische Betreuung und menschliche Resilienz leisten können, zeigte der tragische Einzelfall beim diesjährigen Kongress für Gesichtsmedizin und Ästhetik im KölnSKY - exemplarisch vorgestellt von den behandelnden Ärzten Prof. Dr. Heinz-Herbert Homann (BG Klinikum Duisburg) und FACE.COLOGNE-Initiator Dr. Hüseyin Aral.
"Das Gesicht ist ein hochkomplexes medizinisches Feld, dessen Fachbereiche nicht getrennt voneinander betrachtet werden können", betonte Aral. "Gemeinsam denken, planen und behandeln", könnte insofern ein Motto der FACE.COLOGNE lauten.
Moderne Therapiekonzepte im Fokus
Im Mittelpunkt des Fachkongresses standen evidenzbasierte Inhalte, praxisrelevante Behandlungskonzepte und höchste Sicherheitsstandards. Zu den Ärzten, die ihre Expertise in der modernen Gesichtsmedizin und Ästhetik vertiefend darstellten, zählte u.a. Dr. Lonny Green aus Richmond (VA/USA), der klinisch relevante Midface-Konzepte sowie zentrale Entscheidungsprinzipien demonstrierte und die sichere Injektionsplanung im Stirnbereich durch Live-Aufzeichnungen präsentierte. Aber auch Koryphäen wie Dr. Mehryar (Ray) Taban, Beverly Hills, CA, USA präsentierten aufschlussreiche Vorträge über Blepharoplastik All-In " Oberlid, Unterlid & Browlift.
Vorgestellt wurden ferner moderne Kombinationskonzepte aus präziser Gesichtsmodellierung und biostimulativen Ansätzen zur harmonischen Gesichtsverjüngung und die Optimierung der Hautqualität als ein Megatrend. Zudem bot Dr. MJ Rowland-Warmann aus Liverpool einen zweistündigen Intensiv-Workshop zum Thema Ultraschall als aktivem Entscheidungsinstrument im akuten und subakuten Komplikationsfall.
Vielfältiges Themenspektrum mit internationaler Expertise
Die FACE.COLOGNE bot ein internationales Who's who der Gesichtsmedizin. Das Themenspektrum war dabei ebenso vielfältig wie aktuell: Ob präzise Haut- und Unterlid-Straffung mit Co2-Laser, Laserlipolyse im Gesicht, die Chirurgie bei Fazilialisparese, die optimierte Botulinumtoxin-Therapie, ophthalmologische Krankheitsbilder, komplexe Läsionen im Gesichtsbereich, moderne Techniken der Brauenhebung oder Tumorchirurgie im Gesicht und am Hals.
Auch psychosoziale Aspekte wurden thematisiert, etwa der Einfluss kultureller Ideale und gesellschaftlicher Trends auf ästhetische Behandlungswünsche und die ärztliche Kommunikation. Zur FACE.COLOGNE gehörte schlussendlich auch eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Lippenästhetik, mit Überbehandlungen und natürlichen Proportionen. All diese Facetten der Gesichtsmedizin wurden intensiv beleuchtet. "Es ist mein Anliegen, die bislang getrennten Kompetenzen der Gesichtsmedizin an einem Ort zu bündeln und den internationalen Fachaustausch zu fördern", erklärte Dr. Hüseyin Aral. Im nächsten Jahr soll es eine noch breiter aufgestellte FACE.VIENNA in Wien geben.
Über FACE.COLOGNE: FACE.COLOGNE ist ein spezialisierter Fachkongress für Gesichtsmedizin und Ästhetik, der Experten aus verschiedenen Disziplinen zu einem interdisziplinären Austausch zusammenführt. Im Mittelpunkt stehen evidenzbasierte Inhalte, praxisrelevante Behandlungskonzepte und höchste Sicherheitsstandards. Die Veranstaltung steht allen Ärzten und Interessierten offen, die ihre Expertise in moderner Gesichtsmedizin, Ästhetik oder Longevity vertiefen und sich international vernetzen möchten.
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FACE.COLOGNE ist ein spezialisierter Fachkongress für Gesichtsmedizin und Ästhetik, der Experten aus verschiedenen Disziplinen zu einem interdisziplinären Austausch zusammenführt. Im Mittelpunkt stehen evidenzbasierte Inhalte, praxisrelevante Behandlungskonzepte und höchste Sicherheitsstandards. Die Veranstaltung steht allen Ärzten und Interessierten offen, die ihre Expertise in moderner Gesichtsmedizin, Ästhetik oder Longevity vertiefen und sich international vernetzen möchten.
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Datum: 27.04.2026 - 13:30 Uhr
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