Streit um VDSL-Netz - Nicht nur Infrastruktur wichtig, sondern auch Angebote für Kunden
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Brüssel/Bonn, www.ne-na.de - Die Deutsche Telekom kann nach einer Entscheidung der EU-Kommission ihr Hochgeschwindigkeitsnetz VDLS nicht alleine nutzen, auch wenn das Telekom-Management weiterhin anderer Auffassung ist. Innovationsvorstand Bernd Kolb sagt, die Telekom mache bekannte Anwendungen mit ihrem neuen Netz massenmarktfähig. Dienste wie das Herunterladen von Spielfilmen aus dem Internet würden erst dann genutzt, wenn es nicht mehr wie bislang Stunden dauere. "Wir werden aus einer technischen Option einen Markt machen, nicht umgekehrt", so Kolb. Das sieht die EU-Kommission anders: Im Vergleich zu den Wettbewerbern der ehemaligen Staatsunternehmen in anderen EU-Staaten hätten Wettbewerber der Deutschen Telekom wegen des verzögerten Netzzugangs einen erheblichen Nachteil. Die Öffnung des Netzes für die Konkurrenz werde zu "besseren Angeboten und niedrigeren Preisen für den Internet-Zugang führen", erklärte EU-Medienkommissarin Viviane Reding. In der internationalen Rangfolge bei der Breitband-Durchdringung sei Deutschland in den vergangenen Jahren beständig zurückgefallen, kritisierte Reding.
Das Land habe einmal über dem Durchschnitt der EU gelegen, sei zum Jahresanfang aber sogar leicht hinter den EU-Schnitt zurückgefallen. Die Deutsche Telekom habe einen Anteil von 60 Prozent am Breitband-Markt, in anderen EU-Staaten hätten die Wettbewerber dagegen bereits einen Marktanteil von 50 Prozent erreicht. Zudem seien viele Angebote von Wettbewerbern reine Wiederverkaufs-Produkte der Telekom. Der Marktanteil von anderen Technologien als DSL sei in Deutschland im Gegensatz zu anderen EU-Ländern ausserdem vernachlässigenswert gering.
"Derzeit konzentriert sich der Streit zwischen EU-Kommission, Bundesnetzagentur, alternativen Anbietern und der Bundesnetzagentur vorwiegend auf den Infrastrukturwettbewerb und darauf, welche Anbieter den grösseren Vorteil aus dem Beschluss der EU-Kommission ziehen werden. Es bleibt aber abzuwarten, inwiefern die Infrastruktur - unabhängig ob eigene oder gemietete - den massgeblichen Wettbewerbsvorteil bringt. Letztlich entscheidend sind die Angebote, die über diese Infrastrukturen für Endkunden auf den Markt gebracht werden und welchen Nutzen sie dem Endkunden und damit den Anbietern bringen werden. Diese Diskussion hätte man voran stellen müssen", so die Bedenken von Sabine Sohn, Geschäftsführerin der Bonner Agentur nic.pr http://www.nic-pr.de.
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Datum: 31.08.2006 - 11:49 Uhr
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