Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance
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(ots) - Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nicht. Das ist auch ein hoffnungsloses Feld für sie. Wir sind sehr klar zur AfD aufgestellt, da hätte sie keine Chance. Aber die Partei versucht, stärker in der Arbeitswelt Fuß zu fassen, allerdings bislang mit sehr bescheidenen Ergebnissen. Die Betriebsratswahlen sind ja fast durch - und in den Verdi-Branchen ist es keiner AfD-nahen, rechten Liste gelungen, Mandate zu erzielen. Ich weiß aber natürlich, dass Gewerkschaftsmitglieder AfD wählen. Mir ist auch klar, dass die AfD versuchen wird, Einfluss zu gewinnen. Im Osten erleben wir das schon. Wenn zum Beispiel in Ostdeutschland ein Krankenhaus geschlossen wird, gehören AfD-Politiker zu den ersten, die da auf dem Platz stehen. Die versuchen, solche Themen zu besetzen. Der Kampf um die Meinungshoheit in den Betrieben fängt gerade erst an. Obwohl Alice Weidel neoliberal und arbeitnehmerfeindlich bis in die Knochen ist, scheut die AfD keinen Sozialpopulismus. Das macht sie gefährlich."
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Datum: 30.04.2026 - 11:00 Uhr
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