Aus spedijobs.com wird spedijobs.io: AI-First- Software soll Recruiting-Probleme in der Logistik lö

Aus spedijobs.com wird spedijobs.io: AI-First- Software soll Recruiting-Probleme in der Logistik lösen

ID: 2250124

Spezialisiertes Recruiting-Tool für Speditionen stellt auf KI-gestützte Prozesse um und will Abhängigkeit von externen Dienstleistern beenden




(PresseBox) - 60 Prozent aller ausgeschriebenen Stellen in der Transport- und Logistikbranche sind nach 30 Tagen immer noch unbesetzt. Der Fachkräftemangel macht Personalsuche in Speditionen zur Königsdisziplin. Das Recruiting-Tool spedijobs hat darauf reagiert: Unter dem neuen Namen spedijobs.io geht die Software mit einer vollständig neu entwickelten KI-Infrastruktur an den Start – und verspricht, Recruiting zu einer Kernkompetenz des eigenen Unternehmens zu machen, statt es auszulagern.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten haben Speditionen ihr Recruiting systematisch nach außen vergeben – an Zeitarbeitsfirmen, externe Dienstleister, Headhunter und klassische Jobbörsen. Die Gründe dafür sind struktureller Natur: Im operativen Tagesgeschäft fehlt schlicht die Zeit und oft auch das interne Personal für strategische Personalgewinnung. So wurde Recruiting vielerorts zur wenig beachteten Nebensache, um welche sich allenfalls die Assistenz der Geschäftsleitung kümmert.

Dabei sprechen allein schon die Kosten im Recruiting dafür, den Aufbau eigener Strukturen anzustreben: Die durchschnittlichen Kosten für eine Einstellung in Deutschland belaufen sich laut Branchendaten auf 4.425 Euro, bei Führungskräften auf bis zu 14.936 Euro. Eine freie Stelle bleibt im Schnitt 36 bis 42 Tage unbesetzt. Hinzu kommt: Wer Recruiting dauerhaft auslagert, baut keine eigene Bewerberdatenbank auf. Frühere Kandidaten, die für künftige Stellen bereits qualifiziert wären, sind nicht mehr abrufbar – jede neue Besetzung beginnt bei null. Und bei vermeintlich schnellen Lösungen zeigt sich bald die Kehrseite: Zeitarbeit verwandelt Fixkosten zwar in variable Kosten und entlastet kurzfristig – allerdings auf Kosten der Kontrolle über eine der wichtigsten Unternehmensressourcen, die „Human Resources“. Zusätzlich kennen externe Dienstleister zwar Personalrecht, aber nicht die Besonderheiten der Branche.

„Der beste Kandidat für die nächste offene Stelle sitzt oft schon in der eigenen Datenbank – wenn man eine hat. Die meisten haben keine."



— Andreas Rinnhofer, Geschäftsführer INN-ovativ GmbH & Co. KG —

Hier setzt spedijobs.io an. Der Wechsel von .com zu .io ist kein kosmetisches Rebranding, sondern ein technischer Systemwechsel. Während etablierte Anbieter KI-Funktionen nachträglich in bestehende Plattformen integrieren, wurde spedijobs.io von Grund auf neu entwickelt – mit einer eigenen KI-Architektur, die den Recruiting-Prozess nicht einfach nur unterstützt, sondern übernimmt.

Das Herzstück ist ein sogenannter KI-Concierge: Je nach Dringlichkeit und Umfang des Personalbedarfs erstellt er individuelle Maßnahmenpläne. Ein dringender Mehrbedarf an Fahrern wird anders priorisiert und bespielt als eine planbare Einzelbesetzung für eine Disponentenstelle. Anschließend übernimmt das System automatisiert: Erstellung von Stellenanzeigen in bis zu 13 Sprachen, Produktion von Social-Media-Videos, Performance-Tracking über mehr als 160 Medienpartner sowie die eigene Unternehmenswebseite in Echtzeit und Vorqualifizierung von Bewerbern anhand messbarer Kriterien.

Die moderne KI-Recruiting-Lösung ermöglicht eine bis zu dreimal schnellere Kandidatenprüfung mit einer durchschnittlichen Genauigkeit von 87 Prozent. Feedback nach Bewerbungseingang erfolgt 95 Prozent schneller als bei manuellen Prozessen. So ausgerüstet kann die Assistenz der Geschäftsleitung, die bislang nebenbei ein paar Portale betreut, zur vollständig ausgestatteten Ein-Personen-HR-Abteilung werden.

„KI im Recruiting bedeutet nicht, dass der Mensch verschwindet. Es bedeutet, dass die Assistenz der Geschäftsleitung nicht mehr 80 Prozent ihrer Zeit mit Copy-Paste verbringt, sondern mit dem, was zählt: dem Gespräch mit dem Kandidaten."

— Andreas Rinnhofer, Geschäftsführer INN-ovativ GmbH & Co. KG —

Ausgerichtet ist das Recruiting-Tool auf einen Verdrängungsmarkt: Die einzelne Spedition muss sich nicht gegen den Fachkräftemangel allgemein behaupten, sondern sie muss im regionalen Wettbewerb um verfügbare Kandidaten besser sein als der Mitbewerber. Wer dabei auf ein messbares, reproduzierbares und skalierbares Recruiting-System mit Bewerberdatenbank setzt, wird in drei bis fünf Jahren einen strukturellen Vorteil gegenüber Wettbewerbern haben. Wer sein Recruiting dagegen weiterhin externen Lösungen überlässt, steigert Abhängigkeit und Kosten.

spedijobs.io bündelt alle Recruiting-Aktivitäten zentral, misst Klicks und Bewerbungen kanalübergreifend in Echtzeit und reagiert automatisch, wenn einzelne Kanäle hinter den Erwartungen zurückbleiben. Darüber hinaus ermöglicht die Plattform den Aufbau einer eigenen Bewerberdatenbank – ein Vermögenswert, der bei vollständiger Auslagerung verloren geht.

Die INN-ovativ GmbH & Co. KG mit Sitz in Kiefersfelden (Bayern) entwickelt seit 2017 Softwarelösungen speziell für die Personalprozesse von Logistikunternehmen. Die Plattform digitalisiert den gesamten Mitarbeiter-Lebenszyklus – vom Recruiting über die Einarbeitung bis hin zu Weiterbildung und Mitarbeiterbindung. Statt isolierter Insellösungen setzt INN-ovativ auf ineinandergreifende Systeme aus einer Hand und schafft so echte Entlastung und Rechtssicherheit für seine Kunden – von der mittelständischen Spedition bis zum Konzern. Geschäftsführer ist Andreas Rinnhofer. Weitere Informationen unter www.inn-ovativ.com.

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Datum: 09.05.2026 - 09:11 Uhr
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