Vom Sammlerobjekt zum Kunstwerk: Topps inszeniert Sammelkartenkultur in der Chrome Gallery
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(ots) - Zum Launch der neuen Topps Chrome UEFA Club Competitions 2025-26 macht Topps die Faszination moderner Sammelkarten in London erlebbar - mit Kunstinstallationen, seltenen Karten und prominenten Gästen wie Robert Pires und Myles Lewis-Skelly. Als deutschen Beitrag steuert Sammler und Marker-Künstler Ivan Beslic u. a. ein Bild des deutschen Fußballtalents Lennart Karl zu der internationalen Ausstellung bei.
Limitierte Designs, hochwertige Materialien und eingearbeitete Trikotteile - Sammelkarten sind mittlerweile nicht nur Tausch- und Sammelobjekte, sondern haben sich zu einer künstlerischen Ausdrucksform der Sport- und Popkultur entwickelt. Diesen Trend hat Topps zum Launch des Topps Chrome UEFA Club Competitions 2025-26 aufgegriffen und am 7. und 8. Mai in London die Chrome Gallery veranstaltet.
Sammelkarten als Teil moderner Fankultur
Die kuratierte Ausstellung zeigte, welche Geschichten, Emotionen und kulturellen Bezüge hinter modernen Sammelkarten stehen. Kunstinstallationen, seltene Karten, erzählerische Räume und eigens entwickelte Artworks machten die Sammelleidenschaft in unterschiedlichen Facetten erlebbar - vom ersten Lieblingsspieler im Kinderzimmer bis zur limitierten Karte als begehrtem Sammlerstück.
Ivan Beslic interpretiert Rookie Lennart Karl als Beitrag aus Deutschland
Den deutschen Beitrag zur internationalen Chrome Gallery lieferte Ivan Beslic aus Düsseldorf. Der leidenschaftliche Sammler und Künstler war mit drei eigens für die Ausstellung geschaffenen Artworks vertreten. Seine Arbeiten interpretierten Spieler der Rookie Class, mit der Topps besondere Nachwuchstalente in den Fokus rückt. Zu sehen waren der deutsche Nationalspieler Lennart Karl, der brasilianische Dribbler Estêvão Willian vom FC Chelsea sowie das Logo der Rookie Cards. Die Arbeiten entstanden mit Markern auf Papier und sind visuell vom Hip-Hop der neunziger Jahre inspiriert.
"Es war nur eine Frage der Zeit, bis Sammelkarten es in eine Kunstgalerie schaffen und dort den richtigen Rahmen finden. Jede Karte ist ein Kunstwerk für sich - unabhängig davon, ob sie gemalt, in Programmen zusammengestellt oder aus Fotos erstellt wurde. Jede einzelne Karte hat ihr eigenes Design mit einer kreativen Quelle. Es ist schön, dass man auch in diese Richtung ein bisschen mehr fördert", erklärte Ivan Beslic. "Vor vier Jahren hat Topps das Projekt 2020 in die Welt gerufen, bei dem 22 Künstler insgesamt 220 Bilder gemalt haben. Solche künstlerischen Projekte sind großartig. Ich würde mir wünschen, mehr davon zu sehen. Und dabei geht es nicht nur um die Menschen, die die Bilder malen, sondern auch um die kreativen Köpfe hinter einer Karte, die man gerne näher kennenlernen würde."
Installationen schlagen Brücke zwischen Sammelkarten und Kunst
Neben den Nachwuchsspielern würdigte die Ausstellung weitere aktive und ehemalige Fußballer mit künstlerischen Ausstellungsstücken und interaktiven Elementen. Die Installation "Budapest at Night" ließ die Besucherinnen und Besucher beispielsweise die Stadt des Champions-League-Finals durch ein Teleskop erleben. Beim Blick hindurch konnten sie die Porträts verschiedener Stars der Champions League in den Nachtlichtern von Budapest sehen. Eine gespiegelte Kabine voller Chrome Cards übersetzte die Dynamik und Intensität der Sammelleidenschaft in ein räumliches Erlebnis. Ein großformatiges Deckengemälde im Anime-Stil griff Motive einer Design-Reihe von Chrome Cards auf.
Weitere Highlights waren seltene und einzigartige 1/1-Karten sowie "Chasing-the-Rainbow-Karten", die dasselbe Spielermotiv in unterschiedlichen Farben abbilden.
Vom Sammler zum Spieler mit eigener Karte
Zu den Gästen der Chrome Gallery gehörten unter anderem der Welt- und Europameister Robert Pires und der aktuelle Champions-League-Finalist Myles Lewis-Skelly vom FC Arsenal. Beide standen in besonderer Verbindung zur Installation "The Rookie's Bedroom", die den Ursprung vieler Fußballkarrieren und Sammelleidenschaften aufgriff: das Kinderzimmer, in dem junge Fans von großen Momenten träumen. Der deutsche Creator und Sammelfan Aaron Troschke hat die Chrome Gallery besucht und weiß, wie sich für viele Spieler später der Kreis schließt: "Viele Spieler haben früher selbst Karten gesammelt, ihre Idole gezogen und davon geträumt, irgendwann einmal auf so einer Karte zu sein. Und plötzlich sind sie dann Teil eines Chrome Sets. Das ist schon ein verrückter Full-Circle-Moment - vom Sammler zum Spieler auf der eigenen Karte."
Vom Kinderzimmer in die Kunstgalerie: Die Chrome Gallery von Topps zeigte, wie sich Sammelkarten von klassischen Fanobjekten zu kulturellen Sammlerstücken entwickelt haben. Zwischen Fußball, Kunst und Popkultur werden sie zu Motiven, Erinnerungen und Ausdrucksformen einer globalen Fankultur.
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Datum: 13.05.2026 - 13:37 Uhr
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