Politik und Industrie debattierenüber Mittelstand, Bau-Turbo und den Weg zur Klimaneutralität auf dem Branchenevent Feuerverzinken 2026
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Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit des industriellen Mittelstands
Im Mittelpunkt des ersten Panels standen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den industriellen Mittelstand in Deutschland. Gemeinsam mit Franziska Brantner, MdB (Co-Vorsitzende Bündnis 90/Die Grünen), Sebastian Roloff, MdB (wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundesfraktion), Ulrich Grillo (Geschäftsführer der Grillo-Werke AG) und Paul Niederstein (Geschäftsführender Gesellschafter der The Coatinc Company Holding GmbH) wurden die Auswirkungen der aktuellen geopolitischen Lage diskutiert. Insbesondere die anhaltend hohen Energiepreise setzen die Branche stark unter Druck. Die Panelisten beleuchteten politische und unternehmerische Lösungsansätze, um die internationale Wettbewerbsposition des heimischen Mittelstands nachhaltig zu stärken. Als wichtiger Faktor, um die heimische Wertschöpfungskette zu erhalten, wurden Local-Content-Bedingungen auf EU-Ebene identifiziert. Mehr dazu.
Bau-Turbo ja – aber nicht auf Kosten der Nachhaltigkeit
Über die notwendigen Maßnahmen zur Stärkung der Bauwirtschaft debattierten im zweiten Panel Esra Limbacher, MdB (stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion), Dr. Tillman Prinz (Geschäftsführer der Bundesarchitektenkammer), Tim-Oliver Müller (Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie), Christian Wurst (Geschäftsführender Gesellschafter der Wurst Stahlbau GmbH) und Dr. Holger Artelt (Geschäftsführer der Lichtgitter GmbH). Die Teilnehmenden der Diskussionsrunde unterstützten den von der Bundesregierung geplanten Bau-Turbo ausdrücklich. Gleichzeitig formulierte das Panel eine klare Erwartungshaltung an die Politik: Beschleunigte Verfahren dürfen nicht auf Kosten von Qualität und Klimaschutz gehen. Es wurde betont, dass auch bei vereinfachten Baugenehmigungen Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt werden müssen. Dazu zählt nicht nur der initiale CO2-Fußabdruck von Materialien, sondern ebenso die Lebenszeitbetrachtung und Kreislauffähigkeit. Mehr dazu.
Dekarbonisierung braucht verlässliche Rahmenbedingungen
Das Abschlusspanel widmete sich der Transformation hin zu einer klimaneutralen Industrie. Tilman Kuban, MdB (CDU, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestages), Daniel Rinkert, MdB (SPD, Mitglied im Umweltausschuss des Bundestages, Berichterstatter für ETS), Sandra Stein, MdB (Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestages), Kai Seppeler (Aufsichtsratsvorsitzender und Mehrheitsgesellschafter der Seppeler Holding & Verwaltungs GmbH & Co. KG) und Eva Schreiner (Leiterin des Hauptstadtbüros des Bundesverbands der Energie-Abnehmer) diskutierten die notwendigen Schritte zur Klimaneutralität. Der Bundesverband Feuerverzinken nutzte den Rahmen, um seine Dekarbonisierungs-Roadmap vorzustellen. Die Strategie zeigt auf, wie die Branche bis 2045 treibhausgasneutral werden kann. Damit dieser ambitionierte Transformationspfad gelingt, fordert die Industrie verlässliche politische Rahmenbedingungen, insbesondere den Zugang zu bezahlbarer grüner Energie und den Ausbau der nötigen Infrastruktur.
Der Mittelstand ist und bleibt Rückgrat unserer Industrie
Das machte Gitta Connemann, MdB (CDU, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung) in Ihrer Festrede zum Mittelstand deutlich. Mittelständische Industrieunternehmen brauchen in diesen angespannten Zeiten Luft zum Atmen. Das bedeutet bessere Planbarkeit von Investitionen durch gezielte Förderung sowie Rahmenbedingungen, die eine Transformation wirtschaftlich tragbar machen.
Der Bundesverband Feuerverzinken e.V. (BVF) ist die zentrale Interessenvertretung der deutschen Feuerverzinkungsindustrie und vertritt insbesondere mittelständisch geprägte Unternehmen mit insgesamt mehr als 35.000 Beschäftigten. Die rund 120 Mitgliedsunternehmen schützen jährlich knapp 2 Mio. Tonnen Stahl durch Feuerverzinken vor Korrosion oder stellen Zulieferer dar. Der BVF setzt sich wirtschaftlich, technisch und politisch für die Belange der Branche ein und fördert Innovation sowie Nachhaltigkeit.
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Der Bundesverband Feuerverzinken e.V. (BVF) ist die zentrale Interessenvertretung der deutschen Feuerverzinkungsindustrie und vertritt insbesondere mittelständisch geprägte Unternehmen mit insgesamt mehr als 35.000 Beschäftigten. Die rund 120 Mitgliedsunternehmen schützen jährlich knapp 2 Mio. Tonnen Stahl durch Feuerverzinken vor Korrosion oder stellen Zulieferer dar. Der BVF setzt sich wirtschaftlich, technisch und politisch für die Belange der Branche ein und fördert Innovation sowie Nachhaltigkeit.
Datum: 26.05.2026 - 12:48 Uhr
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