Produkte, die Halt geben / IKW-Trendstudie zur Zukunft von Schönheits- und Haushaltspflege
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(ots) -
- Körper und Zuhause werden zu Ankerpunkten: In Zeiten von Krisen, digitalem Tempo und gesellschaftlichem Wandel versprechen Körperpflege und Sauberkeit Stabilität.
- Jeder Trend erzeugt Gegentrends: KI-Schönheit trifft auf Natürlichkeit, Haushaltsroboter auf Achtsamkeitsritual, neue Rollenbilder auf Retro-Inszenierungen.
- Für die Branche entstehen neue Chancen: Produkte werden individueller, funktionaler, serviceorientierter und sorgen für mehr Komfort, Sicherheit und Wohlbefinden.
Reinigungsroboter im Wohnzimmer, KI-generierte Schönheitsideale auf dem Smartphone, neue Rollenbilder im Haushalt. Neue Technologien verändern unseren Alltag grundlegend - und erzeugen dabei immer auch ihre eigenen Gegentrends. Genau in diesem Spannungsfeld der gegenläufigen Dynamiken untersucht die Trendstudie "Transforming Lifestyles" im Auftrag des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW), wie sich Schönheits- und Haushaltspflege aktuell verändern. Die Studie, durchgeführt von The Future:Project AG, zeigt: Das eigene Zuhause und der eigene Körper werden für Menschen immer wichtiger - sie bieten in Zeiten eines tiefgreifenden Wertewandels Struktur und Identität.
Jenseits von Rollen und Retusche - Schönheitspflege als Ausdruck von Selbstbestimmung
"Transforming Beauty" identifiziert zwei gegenläufige Trends: KI-generierte Hyperästhetik weckt Erwartungen an das eigene Aussehen, auf der anderen Seite gewinnt ein ganzheitliches Verständnis von Schönheit an Bedeutung. Gefragt sind Produkte, die sich von Geschlechterrollen lösen und flexibel zur jeweiligen Lebenssituation passen. Morgens "Working Mom", abends "Partygirl" - das ist kein Widerspruch, sondern Ausdruck eines modernen Selbstverständnisses. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach "weniger ist mehr" und zeigt sich in Produkten, die sich auf eine wissenschaftlich erwiesene Wirkung reduzieren. Schönheitspflege wird zur gelebten Selbstbestimmung: unabhängig von Rollenbildern, angepasst an den Moment, reduziert auf das Wesentliche.
Mehr als sauber: Wie Haushaltsrituale Identität stiften
"Transforming Households" zeigt, dass sich das Zuhause zum multifunktionalen Lebensraum gewandelt hat: Die eigenen vier Wände sind heute Arbeitsplatz, Rückzugsraum und Bühne der Selbstdarstellung. Smarte Geräte, Apps und Reinigungsroboter entlasten im Alltag. Zugleich werden Putzen, Waschen und Ordnung als bewusste Routinen von Frauen und Männern neu entdeckt. Das kann in einem neuen Minimalismus münden, in dem alles klar und strukturiert ist, was sich in aufgeräumten Regalen mit stylischen Reinigungsprodukten widerspiegelt. Oder es zeigt sich in einer liebevoll gefeierten Unordnung voller bunter Schwämme und verspielter Reinigungshelfer. In beiden Fällen steckt dahinter dasselbe Bedürfnis: ein Zuhause, das sich nach einem selbst anfühlt - und das Orientierung gibt.
Die Zukunft lässt Extreme für Schönheitspflege und Haushaltspflege hinter sich
"Transforming Lifestyles" blickt in die Zukunft. Im Bereich Schönheit weichen extreme KI-generierte Bilder einer neuen Natürlichkeit - gleichzeitig wird Pflege durch Technologie noch personalisierter und stärker mit Gesundheit und Prävention verknüpft. Im Bereich Haushalt übernimmt Robotik die monotonen Aufgaben - idealerweise bleiben Pflegerituale mit Erlebnischarakter übrig, die zunehmend geschlechtsunabhängig und als Gemeinschaftsaufgabe gelebt werden. Balance statt Perfektion - das ist die Haltung, die beide Bereiche zunehmend prägt.
Thomas Keiser, Geschäftsführer des IKW: "Beauty- und Homecare ermöglichen Selbstwirksamkeit in einer immer komplexeren Welt. Sie geben Struktur und machen das Zuhause und den eigenen Körper zu Orten von Wohlbefinden und Selbstbestimmung. Sie geben Halt in einer ungewissen Zukunft."
Lena Papasabbas Studienleiterin und Co-Founderin von The Future:Project: "Beauty- und Household-Produkte sind weit mehr als Konsumgüter - Schönheits- und Haushaltspflege spiegeln zentrale gesellschaftliche Entwicklungen wider. In kaum einem anderen Bereich zeigt sich so unmittelbar, wie sich unser Alltag und unser Zusammenleben verändern"
Den Studienbericht finden Sie hier (https://www.ikw.org/fileadmin/IKW_Dateien/downloads/IKW-Allgemein/IKW_Studie_Transforming_Lifestyles_MAIN.pdf).
Pressekontakt:
Karen Kumposcht
Bereichsleiterin Kommunikation und IT
Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.
Mainzer Landstraße 55, 60329 Frankfurt am Main
T +49.69.2556-1331 / F +49.69.237631 / kkumposcht@ikw.org /
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Datum: 28.05.2026 - 08:00 Uhr
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