Auftakt zum 61. Bundesfinale von Jugend forscht bei Schaeffler in Herzogenaurach
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(ots) - Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher präsentieren vom 28. bis 31. Mai 2026 ihre innovativen Projekte
Start frei für den 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht: Heute beginnt in Herzogenaurach das große Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb. Beim Gipfeltreffen der besten Jungforscherinnen und Jungforscher bei Schaeffler treten 159 junge Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) mit insgesamt 116 spannenden und innovativen Forschungsprojekten in den wissenschaftlichen Wettstreit. Sie alle haben sich als Landessiegerinnen und Landessieger für das Bundesfinale 2026 qualifiziert. Die Veranstaltung wird gemeinsam ausgerichtet von Schaeffler als Bundespatenunternehmen und von der Stiftung Jugend forscht e. V.
"Die Welt von morgen wird durch die MINT-Fächer - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - geprägt. Wissenschaft und Forschung sind heute wichtiger denn je. Deshalb ist es entscheidend, dass junge Menschen früh die Freude am Forschen und Entdecken entwickeln und ihre Ideen mutig in die Tat umsetzen", sagte Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V. in Berlin anlässlich des Finalauftakts. "Genau dafür steht Jugend forscht in beispielgebender Weise: Junge Talente lernen hier, neugierig zu bleiben, kreativ Lösungen zu entwickeln und mit Ausdauer an ihren Ideen zu arbeiten. Damit leisten sie schon heute einen aktiven Beitrag zur Gestaltung der Zukunft unserer Gesellschaft."
Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG und Bundespatenbeauftragter, begrüßte alle Teilnehmenden, Jurymitglieder und Gäste zum Bundesfinale in Herzogenaurach: "Mit der Übernahme der Bundespatenschaft für Jugend forscht wollen wir auch ein Signal senden, wie wichtig Technologien und Innovationen für die Gestaltung der Zukunft unseres Landes und unserer Region sind. Nur wenn wir Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenbringen, Austausch und Vernetzung fördern und mit Optimismus und Zuversicht nach vorne schauen, wird es uns gelingen, weiter erfolgreich zu sein."
Beim Jugend forscht Bundesfinale präsentieren die jungen Forscherinnen und Forscher ihre Projekte in sieben Fachgebieten: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Zu den diesjährigen Finalistinnen und Finalisten zählt Debora Thanaraku (18) aus Gerolstein, die im Fachgebiet Chemie startet. Ausgangspunkt ihres Forschungsprojekts ist ein bekanntes Problem: Insulin muss gespritzt werden, da es im Magen abgebaut wird und seine Wirkung verliert. Die Jungforscherin ging der Frage nach, ob sich das Hormon so verpacken lässt, dass es die Magenpassage unbeschadet übersteht und in den Blutkreislauf gelangt. Als mögliche Schutzhülle identifizierte sie Liposomen - fettähnliche Vesikel. Mithilfe des Farbstoffs Rose Bengale B konnte sie spektroskopisch nachweisen, dass die Farbstoffmoleküle teilweise in die Membranen dieser Liposomen diffundieren, und damit ihre Durchlässigkeit. Ebenfalls für den Bundeswettbewerb qualifizierte sich Leon Kohr (18) aus dem bayerischen Windelsbach im Fachgebiet Physik. Er untersuchte, warum Käfer und Schmetterlinge scheinbar mühelos fliegen können - und was sich daraus für technische Fragestellungen ableiten lässt. Relevant sind dabei unter anderem die Luftströmungen um die Insektenflügel, die über stabilen oder chaotischen Flug entscheiden. Um sie zu erforschen, entwickelte der Jungforscher einen kleinen Windkanal, in dem feiner Nebel die Luftbewegungen sichtbar macht. Zusätzlich konstruierte er vereinfachte Insektenmodelle, die er sowohl im Segelflug als auch mit einem Mechanismus für bewegte Flügel testete. Beide Jungforschende stellen ihre Projekte stellvertretend für alle Teilnehmenden auf der heutigen Auftaktpressekonferenz vor.
Am Samstag, 30. Mai 2026, findet um 18:30 Uhr die Sonderpreisverleihung bei Schaeffler statt. Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien, Stiftungen und Wissenschaftsorganisationen überreichen zahlreiche hochwertige Sonderpreise wie Forschungspraktika und Studienreisen.
Siegerehrung - 31. Mai, 11:00 Uhr
Höhepunkt des 61. Bundesfinales ist die Siegerehrung mit Bekanntgabe der Bundessiegerinnen und Bundessieger am Sonntag, 31. Mai 2026, um 11:00 Uhr bei Schaeffler. An der Veranstaltung teilnehmen werden Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V. , Matthias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, und Georg F. W. Schaeffler, Familiengesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG, sowie weitere Ehrengäste.
Vertreterinnen und Vertreter der Medien können sich an allen vier Finaltagen über die herausragenden Leistungen des talentierten Forschungsnachwuchses informieren. Kurzbeschreibungen aller Projekte, Fotos und Videos, die virtuelle Wettbewerbsausstellung sowie weiterführende Informationen gibt es unter www.jugend-forscht.de.
Pressekontakt während des Bundeswettbewerbs (Pressebüro):
Dr. Daniel Giese, Stiftung Jugend forscht e. V.
Tel. 09132 828107, presse@jugend-forscht.de
Dr. Axel Lüdeke, Schaeffler AG
Tel. 09132 828901, axel.luedeke@schaeffler.com
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Datum: 28.05.2026 - 13:10 Uhr
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