FSCM-Projekt liefert Ergebnisse für die Praxis: Digitale Materialfreigabe als Enabler der Circular

FSCM-Projekt liefert Ergebnisse für die Praxis: Digitale Materialfreigabe als Enabler der Circular Economy

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Das Projekt unterstreicht, dass hochwertige Rezyklate für die Serie nicht nur leistungsfähige Werkstoffe, sondern auch digitale Freigabe- und Nachweisprozesse benötigen.




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Technische Machbarkeit belegt: FSCM zeigt, dass hochwertige Rezyklate in der Automobilindustrie zunehmend serienfähig werden.

Daten und Nachweise werden entscheidend: Die industrielle Umsetzung erfordert eine gemeinsame digitale Daten- und Prozessbasis über die Lieferkette hinweg.

one bringt die Praxisperspektive ein: Das begleitende Video zeigt, wie digitale Materialfreigabe und strukturierte Nachweisführung konkret funktionieren können.

Das von der BMW Group geführte Forschungsprojekt FSCM zeigt, dass hochwertige Rezyklate für anspruchsvolle Automotive-Anwendungen technisch machbar sind. Für die industrielle Umsetzung wird damit eine zweite Frage zentral: Wie lassen sich Materialdaten, Prüfwerte und Nachweise über die Lieferkette hinweg digital beherrschbar machen? Genau hier setzt material.one an – und macht dies mit einem begleitenden Projektvideo konkret sichtbar.

Mit dem Abschluss des von der BMW Group geleiteten Forschungsprojekts Future Sustainable Car Materials (FSCM) wird deutlich: Kreislauffähige Werkstoffe rücken in der Automobilindustrie von der Forschung in die industrielle Realität. Das Projekt lief von 1. Oktober 2022 bis 30. September 2025 und wurde von der BMW Group gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung umgesetzt. BMW beschreibt FSCM als Konsortialprojekt zur Stärkung von Kreislaufsystemen für Metalle und Kunststoffe über die Automotive-Wertschöpfungskette hinweg.  

Besonders greifbar sind die Ergebnisse im Kunststoffbereich. Laut dem Fachmedium Produktion wurden im FSCM-Umfeld 64 Materialrezepturen für Exterieuranwendungen wie Stoßfängerverkleidungen entwickelt. Seriennahe Tests zeigten, dass Sichtteile aus Rezyklat technologisch darstellbar sind. Für sicherheitsrelevante Innenraumteile auf Basis naturfarbener PC+ABS-Rezyklate berichtet die Quelle zudem von +24 Prozent Schlagzähigkeit bei Raumtemperatur und +44 Prozent bei –30 °C; außerdem wurden Airbag-Funktionsprüfungen und der Kopfaufpralltest nach FMVSS 201 erfolgreich bestanden.



Damit verschiebt sich die Herausforderung: Nicht mehr nur die Materialentwicklung ist entscheidend, sondern die industrielle Beherrschung der dazugehörigen Daten. BMW und Evonik betonen im FSCM-Kontext die Rolle von Digitalisierung und Standardisierung ausdrücklich.

Genau an dieser Stelle setzt material.one an. material.one operationalisiert die Prozesse des FSCM in seiner Rolle als digitale Supply-Chain-Collaboration-Plattform für den standardisierten Austausch von Material-, Prüf- und Prozessinformationen zwischen OEMs, Lieferanten, Laboren, Behörden und Verwertern. Damit werden Rückverfolgbarkeit, Nachweisführung und Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette deutlich transparenter, strukturierter und effizienter.

Ein begleitendes Projektvideo macht diese Umsetzung jetzt konkret sichtbar. Es zeigt exemplarisch, wie digitale Anforderungen, strukturierter Datenaustausch und dokumentenbasierte Nachweise in einem durchgängigen Workflow zusammengeführt werden können. Damit wird aus einem Forschungsergebnis ein Praxisbild: Kreislauffähige Werkstoffe brauchen nicht nur belastbare Materialeigenschaften, sondern auch belastbare digitale Freigabeprozesse.

„FSCM zeigt, dass kreislauffähige Werkstoffe technisch bereits deutlich näher an der industriellen Anwendung sind als oft angenommen. Entscheidend ist nun, sie prozesssicher, nachvollziehbar und skalierbar in die Serie zu bringen. Genau hier setzen digitale Materialfreigabe und strukturierte Nachweisführung über Unternehmensgrenzen hinweg an.“

-Sven Feja, CTO, material.one -

Für material.one ist FSCM deshalb mehr als ein Forschungsprojekt. Es zeigt, wie Nachhaltigkeit, Materialqualität und Freigabeprozesse zusammenwachsen. material.one beschreibt diesen Ansatz als standardisierten, compliance-konformen Datenaustausch zu Material- und Werkstoffbemusterungen, Rezyklatanteilen, Zertifikaten und CO?-Footprint-Informationen.

Video-Hinweis

Das begleitende Projektvideo zeigt exemplarisch, wie digitale Materialfreigabe in der Praxis funktioniert – von der strukturierten Anforderung über den Datenaustausch bis zur nachvollziehbaren Nachweisführung - FSCM Video

Die material.one AG ist ein Unternehmen der adesso Group, einem der führenden IT-Dienstleister im deutschsprachigen Raum. material.one betreibt eine Supply-Chain-Collaboration-Plattform für digitalisierte Produkt- und Prozessfreigaben sowie ein industrielles Multi-Business-Network.

Die Lösung unterstützt global agierende Hersteller und Zulieferer in den Bereichen Qualitätsmanagement, Nachhaltigkeit und Produktzertifizierung. material.one hebt Prozess- und Unternehmensgrenzen auf, digitalisiert Produktanforderungen und bietet allen Beteiligten auf allen Ebenen des Liefernetzwerks Zugriff auf digitale Prüfpläne und Nachweise - für eine nahtlose Zusammenarbeit.

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Datum: 29.05.2026 - 10:28 Uhr
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