Energy Sharing– Gut gemeint, aber wirtschaftlich eher ein Nullsummenspiel-
Ein Kommentar von Michael Hett, SCM energy GmbH

(PresseBox) - Seit dem 1. Juni ist es offiziell: Das neue „Energy Sharing“ soll es privaten Photovoltaik-Betreibern erleichtern, überschüssigen Solarstrom unkompliziert an die Nachbarschaft zu verkaufen. Die bürokratischen Hürden, die Privatleute bisher wie gewerbliche Stromlieferanten behandelten, fallen weg. Das klingt im ersten Moment nach einer echten Revolution für die Energiewende. Doch wer die rosarote Brille abnimmt und nachrechnet, merkt schnell: Das Modell hat einen gewaltigen Haken.
In der Realität fließt der Strom nämlich nicht über ein simples Kabel über den Gartenzaun, sondern rein virtuell durch das öffentliche Netz. Und genau hier beginnt der bürokratische und finanzielle Dämpfer.
Trotz aller Erleichterungen müssen Betreiber und Nachbarn weiterhin Verträge schließen und sich mit dem lokalen Netzbetreiber koordinieren. Da die Sonne zudem selten genau dann scheint, wenn der Nachbar kocht oder wäscht, benötigt dieser ohnehin weiterhin einen regulären Reststromvertrag bei einem klassischen Versorger. Technisch setzt das Ganze zudem eine viertelstündliche Messung über intelligente Messsysteme (Smart Meter) auf beiden Seiten voraus. Zwar gibt es heute moderne Energiemanagementsysteme, die diese komplexen Datenströme im Hintergrund völlig dezent und vollautomatisch verwalten können – die Technik ist also bereit. Aber ist es auch die Wirtschaftlichkeit?
Ich wage das stark zu bezweifeln. Da der Strom über das öffentliche Netz geleitet wird, fallen dafür auch weiterhin Netzentgelte und Abgaben an. Der finanzielle Spielraum zwischen den Herstellkosten des Solarstroms und dem normalen Marktpreis ist dadurch extrem eng. Wenn man den immensen vertraglichen Aufwand, das Risiko und die Gebühren gegenrechnet, bleibt am Ende des Monats kaum ein nennenswerter Gewinn für den Anlagenbetreiber respektive eine attraktive Einsparung für den Stromabnehmer übrig. Für ein paar Euro Ertrag riskiert man im schlimmsten Fall noch Unstimmigkeiten mit dem Nachbarn.
Mein Fazit: Energy Sharing ist eine nette Idee der EU, wird sich in Deutschland aber vermutlich erst in Jahren – wenn überhaupt – etablieren. Wer finanziell und ökologisch das Maximum aus seiner PV-Anlage herausholen will, fährt heute deutlich besser damit, den Strom im eigenen Haus zu behalten. Über ein intelligentes System wie SCM NE³XT fließt die Energie viel wirtschaftlicher in die eigene Wärmepumpe oder das E-Auto, statt sie auf ein komplexes und kaum rentables Wagnis mit den Nachbarn zu verteilen. Echte Autarkie beginnt eben immer noch in den eigenen vier Wänden.
Wer mehr über das Thema erfahren möchte: SCM energy bietet in der Region Altmark & Wendland sehr interessante Info-Veranstaltungen an. Und das kostenlos und praxisnah.
Die SCM energy GmbH mit Sitz in Pretzier (Salzwedel) ist seit über 20 Jahren der führende Experte für ganzheitliche und intelligente Energiesysteme in der Altmark. Mit einer starken Mannschaft von knapp 100 spezialisierten Teamplayern begleitet das Unternehmen Eigenheimbesitzer und Gewerbebetriebe auf ihrem Weg in die energetische Unabhängigkeit – von der ersten Beratung über die fachgerechte Installation bis hin zum langfristigen Service.
Das Herzstück des Unternehmens ist der innovative Systemansatz SCM NE³XT. Statt auf klassischen Standard setzt SCM energy hierbei auf hochspezialisierte Systemelemente: Fortschrittliche Photovoltaik, lernfähige Batteriespeicher, hocheffiziente Wärmepumpen und konnektive Wallboxen werden zu einem perfekt abgestimmten Ökosystem vernetzt, bei dem Ökonomie und Ökologie klar im Fokus stehen. Das Unternehmen setzt dabei konsequent auf zukunftsfähige Qualitätsprodukte, wirtschaftliche Stabilität (zertifiziert durch das CrefoZert) und modernste Technologien wie VR-gestützten Service und eine überwiegend elektrische Fahrzeugflotte.
Mit dem neu errichteten Logistik- und Ausbildungszentrum in Pretzier sowie der eigenen Azubi-WG direkt am Standort investiert SCM energy massiv in die Fachkräfte von morgen und die regionale Infrastruktur. Als verwurzelter Partner steht das Unternehmen für das Versprechen: „Dein Haus. Deine Energie. Deine Regeln.“ – echte energetische Unabhängigkeit, umgesetzt von einem Team, das für die Energiewende brennt.
Weitere Informationen unter: www.scm-energy.de
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die SCM energy GmbH mit Sitz in Pretzier (Salzwedel) ist seit über 20 Jahren der führende Experte für ganzheitliche und intelligente Energiesysteme in der Altmark. Mit einer starken Mannschaft von knapp 100 spezialisierten Teamplayern begleitet das Unternehmen Eigenheimbesitzer und Gewerbebetriebe auf ihrem Weg in die energetische Unabhängigkeit – von der ersten Beratung über die fachgerechte Installation bis hin zum langfristigen Service.
Das Herzstück des Unternehmens ist der innovative Systemansatz SCM NE³XT. Statt auf klassischen Standard setzt SCM energy hierbei auf hochspezialisierte Systemelemente: Fortschrittliche Photovoltaik, lernfähige Batteriespeicher, hocheffiziente Wärmepumpen und konnektive Wallboxen werden zu einem perfekt abgestimmten Ökosystem vernetzt, bei dem Ökonomie und Ökologie klar im Fokus stehen. Das Unternehmen setzt dabei konsequent auf zukunftsfähige Qualitätsprodukte, wirtschaftliche Stabilität (zertifiziert durch das CrefoZert) und modernste Technologien wie VR-gestützten Service und eine überwiegend elektrische Fahrzeugflotte.
Mit dem neu errichteten Logistik- und Ausbildungszentrum in Pretzier sowie der eigenen Azubi-WG direkt am Standort investiert SCM energy massiv in die Fachkräfte von morgen und die regionale Infrastruktur. Als verwurzelter Partner steht das Unternehmen für das Versprechen: „Dein Haus. Deine Energie. Deine Regeln.“ – echte energetische Unabhängigkeit, umgesetzt von einem Team, das für die Energiewende brennt.
Weitere Informationen unter: www.scm-energy.de
Datum: 09.06.2026 - 08:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2255991
Anzahl Zeichen: 4675
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Michael Hett
Stadt:
Salzwedel/OT Pretzier
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 152 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Energy Sharing– Gut gemeint, aber wirtschaftlich eher ein Nullsummenspiel-"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
scm energy GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Energiewelt befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Wer heute auf Wärmepumpe, Photovoltaik und Stromspeicher setzt, kauft nicht mehr nur Technik, sondern wird zum aktiven Teilnehmer am Strommarkt. Zwei Meilensteine bestimmen aktuell, wie günstig Energie künftig genutzt werden kann: die d
SCM energy errichtet neues Logistik- und Ausbildungszentrum in Pretzier ...
(PresseBox) (Pretzier / Salzwedel, 15.05.2026) Die SCM energy GmbH setzt einen bedeutenden Meilenstein für die regionale Energiewende und die langfristige Fachkräftesicherung. Mit der Fertigstellung des neu errichteten Logistik- und Ausbildungszentrums am Hauptsitz in Pretzier (Salzwedel) erweiter
Weitere Mitteilungen von scm energy GmbH
Schrott als Privatperson abgeben: So entsorgen oder verkaufen Haushalte Altmetalle einfach und legal ...
In vielen Haushalten sammeln sich über Jahre große Mengen an Metallschrott an. Alte Fahrräder stehen in der Garage, ausgediente Heizkörper lagern im Keller und kaputte Geräte nehmen wertvollen Platz weg. Oft bleibt der Schrott lange liegen, obwohl er längst entsorgt oder verkauft werden könnt
KLM führt einen Demonstrationsflug mit in Deutschland hergestelltem synthetischem Kerosin durch und unterstreicht damit die Dynamik bei der zunehmenden Nutzung alternativer Flugkraftstoffe ...
Das Konsortium aus KLM, INERATEC, dem Flughafen Hamburg und MB Energy berichtet über Fortschritte bei synthetischem Kerosin - und den Weg bis zur großtechnischen Verfügbarkeit. Heute haben KLM Cityhopper, INERATEC, der Flughafen Hamburg und MB Energy gemeinsam einen Passagierflug zwischen Amster
Stromerzeugung im 1. Quartal 2026 mehrheitlich aus erneuerbaren Quellen ...
- Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien steigt um 13,9 %, konventionelle Stromerzeugung sinkt um 1,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal - Insgesamt 6,0 % mehr Strom ins Netz eingespeist als im Vorjahresquartal - Stromexporte steigen um 20,4 %, Stromimporte sinken um 15,5 % - Deutschland damit ers
Produktion im April 2026: +0,4 % zum Vormonat / Produktion in den energieintensiven Industriezweigen um 1,0 % gestiegen ...
Produktion im Produzierenden Gewerbe April 2026 (real, vorläufig): +0,4 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt) -0,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt) März 2026 (real, revidiert): -0,1 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt) -3,4 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)




