The smarter E Europe 2026: encentive zeigt Software zur Flexibilisierung industrieller Energieverbräuche
ID: 2257383

(ots) -
- encentive stellt in Halle C5, Stand 678, seine KI-basierte Plattform "flexOn" vor.
- Die Software macht Energieflüsse sichtbar und steuert den Verbrauch automatisiert.
- Unternehmen können dadurch ihre Energiekosten um bis zu 20 Prozent und ihre CO2-Emissionen um bis zu 30 Prozent senken.
Das Hamburger Scale-up encentive präsentiert auf der The smarter E Europe 2026 in München seine KI-basierte Software-Plattform "flexOn". Die Lösung richtet sich vor allem an Unternehmen mit energieintensiven Betriebsprozessen, etwa in den Bereichen Kälte, Wärme, Speicher oder Ladeinfrastruktur. flexOn steuert die verschiedenen Anlagen so, dass Unternehmen Strom dann nutzen, wenn er grün und günstig ist. Dadurch lassen sich die Stromkosten um bis zu 20 Prozent und die CO2-Emissionen um bis zu 30 Prozent senken. Gleichzeitig gewinnen Unternehmen mehr Kontrolle über ihre Energiekosten und machen ihren Betrieb widerstandsfähiger gegenüber dem volatilen Energiemarkt.
So macht flexOn Flexibilisierungspotenziale nutzbar
flexOn analysiert Verbrauchsdaten, Marktpreise, Wetterdaten, technische Restriktionen und Betriebsanforderungen und erstellt auf dieser Grundlage einen Fahrplan für den Betrieb sämtlicher Verbraucher, Erzeuger und Speicher. Dabei werden flexible Verbrauchsanteile gezielt in Zeitfenster mit niedrigen oder negativen Strompreisen verschoben. So beziehen Unternehmen Strom dann aus dem Netz, wenn er günstiger verfügbar ist, und reduzieren zugleich Lastspitzen im laufenden Betrieb.
Im Vergleich zu herkömmlichen Energiemanagement-Tools geht flexOn über das Monitoring und Visualisieren von Daten hinaus. Die Plattform steuert Energieverbräuche automatisiert und greift direkt dort ein, wo Flexibilität entsteht, etwa bei Kälte, Wärme, Speichern, Ladeinfrastruktur oder anderen steuerbaren Verbrauchern. Besonders relevant ist das für energieintensive Unternehmen mit planbaren oder verschiebbaren Lasten, beispielsweise aus der Lebensmittelindustrie, Kühl- und Lagerlogistik, Chemie, Pharma, Metall- oder Holzverarbeitung.
Warum Flexibilisierung zunehmend zum Wettbewerbsfaktor wird
Für Industrieunternehmen wird Energieplanung immer anspruchsvoller. Strompreise schwanken und die Netzlast steigt. Flexibilisierung ist daher kein reines Effizienzthema mehr. Sie entscheidet darüber, wie gut Unternehmen mit Preissprüngen, Netzengpässen und unsicheren Marktbedingungen umgehen können. Software wie flexOn macht Flexibilisierungspotenziale im laufenden Betrieb nutzbar, ohne Produktionsprozesse zu gefährden. So wird aus vorhandenen Anlagen ein steuerbares System, das Kosten senkt und zugleich zur Versorgungssicherheit beiträgt.
Dass in deutschen Unternehmen bereits erhebliches Potenzial steckt, zeigt eine aktuelle McKinsey-Studie (https://www.mckinsey.de/news/presse/2025-06-16-flexibilisierung-stromnachfrage). Demnach kann eine stärkere Flexibilisierung der Stromnachfrage in Industrie und Gewerbe die Spitzenlast um 5 bis 7 Gigawatt senken, doch ein Großteil der Unternehmen nutzt die Flexibilisierungspotenziale noch nicht.
Auf der Smarter E 2026 zeigt encentive, wie Flexibilisierungsmaßnahmen in der Praxis aussehen. Das Team gibt Einblicke in bestehende Kundenanwendungen, erklärt typische Einsatzfelder und zeigt, wie sich industrielle Energieverbräuche optimieren lassen.
"Flexibilisierung entwickelt sich zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor für Industrieunternehmen. Wer Energieverbräuche intelligent steuern kann, senkt nicht nur Kosten und Emissionen, sondern gewinnt auch mehr Unabhängigkeit in einem volatilen Energiemarkt. Genau dabei unterstützt flexOn unsere Kunden", erklärt Torge Lahrsen, Mitgründer und COO von encentive.
Das encentive-Team freut sich auf den Austausch in Halle C5, Stand 678. Für einen Gesprächstermin vor Ort melden Sie sich gerne bei unserem Pressekontakt.
Über encentive:
Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg, Berlin und Neumünster und entwickelt KI-basierte Software zur Optimierung industrieller Energieverbräuche. Die Energiemanagement-Plattform flexOn automatisiert den Stromverbrauch, sodass Unternehmen Energie genau dann nutzen, wenn sie grün und günstig verfügbar ist. Als intelligente Steuerungsplattform stimmt flexOn Energieflüsse auf die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien am eigenen Standort sowie in den Energiemärkten ab und nutzt bestehende Speicher- und Flexibilitätspotenziale gezielt.
Pressekontakt:
Sophie Herrmann c/o BETTERTRUST GmbH
Luisenstraße 40
10117 Berlin
Tel: +49 (0) 176 40 90 53 10
E-Mail: s.herrmann@bettertrust.de
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Datum: 17.06.2026 - 07:30 Uhr
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