Vom Fallen und Aufstehen
Komm Trauma, wir gehen
Alles beginnt mit einer unbedachten und missverständlichen und selbstverständlich gut gemeinten Äußerung einer Ärztin gegenüber der Autorin, die damals noch nicht Tara hieß und gerade vier Jahre alt war, am Krankenbett ihrer an Brustkrebs erkrankten Mutter. Sie (das kleine Mädchen – gewissermaßen gerade erst im Leben eingetroffen) möge sich doch deswegen, also des Brustkrebses wegen, bitte später vorsehen. Was das Mädchen verständlicherweise als nichts anderes verstehen konnte, als sein eigenes Todesurteil in einer offenbar vorausbestimmten Zukunft. Beide Ereignisse, die kranke Mutter und die unbedachte Warnung, alles andere als ein Start in eine unbeschwerte und glückliche Kindheit, denn solche Dinge bleiben. Und natürlich tragen sie sich fort. In die Schule zum Beispiel, die ja von sich aus einen solchen Druck auf Kinder ausübt, alle Kinder, dass dort kaum Toleranz entstehen kann. Besonders nicht Ängsten gegenüber. Oder einem Anders-Sein, in welcher Form auch immer. Und dass auch die eigene Familie, ausgerechnet, nicht helfen kann, aus sehr unterschiedlichen Gründen, und alles in Teilen noch schlimmer macht, sehr viel schlimmer, lässt nicht mehr viel Boden, auf dem das nun mittlerweile jugendliche Mädchen stehen kann. Und wirklich besser wird ja alles zunächst noch gar nicht. Aber hier, irgendwo zwischen dem Mobbing in der Schule und dem Sich-gegen-alle-Wehren, dem Aussteigen und Abschalten – welches nie konsequent genug und damit endgültig ist – entsteht auch der Wille zu leben, etwas zu machen, Dinge zu erreichen, die Tara sich wünscht und die ihr die anderen einfach nie zutrauen wollten. Und das beginnt mit der Entscheidung Taras, eben diesen Namen für sich zu wählen, ihn zu tragen und den sie belastenden Kindheitsnamen hinter sich zu lassen. Genau genommen beginnt es sogar mit einer vielleicht letzten Entscheidung der Mutter für ihre Tochter, die diese genau an deren 17. Geburtstag zu einer mehrwöchigen Therapie in eine weit von zu Hause entfernte Reha-Klink bringt. Zitat: „Die Therapie wurde zu einer Art Wendepunkt für mich. Ich beschloss, die Gelegenheit zu nutzen, um einen Neuanfang zu wagen – einen echten, radikalen Neuanfang. Ich entschied mich, meinen Namen zu ändern. Mein Geburtsname Christina war für mich untrennbar mit dem sexuellen Missbrauch verbunden, den ich erfahren hatte. Jedes Mal, wenn ich ihn hörte, schien er mich zurück in diese dunklen Erinnerungen zu werfen. Also wählte ich den Namen Tara. Im Sanskrit bedeutet Tara Stern, und im Buddhismus gibt es 21 Manifestationen der Göttin, jede mit einer eigenen Bedeutung und Stärke. Dieser Name gab mir das Gefühl von Neubeginn und Schutz, etwas, das ich in meinem alten Namen niemals finden konnte. … Es war ein langer Weg, bis ich endlich meinen neuen Namen auch offiziell tragen konnte. Deshalb entschied ich mich, mir meinen Namen tätowieren zu lassen. Nicht nur als Zeichen des Neuanfangs, sondern auch als Erinnerung daran, wie viel Kraft und Entschlossenheit in mir stecken. Dieser Name war nicht einfach nur ein Wort – er war ein Teil meiner Seele, eine Essenz dessen, wer ich wirklich bin. Doch das Tattoo blieb nicht das einzige. Es war vielmehr der Beginn einer Reise, auf der ich begann, meine Geschichte unter meiner Haut zu erzählen – in Farben und Bildern, die meine inneren Kämpfe, Triumphe und alles dazwischen ausdrückten. … Rückblickend war die Therapie eine wichtige Erfahrung, die mir geholfen hat, bestimmte Aspekte meines Lebens in den Griff zu bekommen. Besonders die Aggressionen konnte ich besser kontrollieren, und ich fand den Mut, mit meinem Vater reinen Tisch zu machen. Doch mit der Zeit wurde mir klar, dass ich damals noch nicht bereit war, alles zu reflektieren, was mir widerfahren war. Viele Themen blieben unbearbeitet, und obwohl ich Fortschritte machte, fühlte es sich an, als hätte ich nur an der Oberfläche gekratzt.“
Natürlich geht auch ab da nicht alles geradeaus. Doch der Weg steht. Und Tara Ketelsen beschreibt, wie sie ihn geht, wie er ihr sehr oft hilft, wie es sehr hilft, mehr und mehr für sich selbst und sein Leben verantwortlich zu sein, wie kleine und große Erfolge den Dingen Stück für Stück die Kraft nehmen, die als dunkler Schatten so oft über allem standen. Und sie möchte es zeigen und weitergeben, mit diesem Buch, zeigen, dass man sein Trauma nehmen kann und gehen. „Heute bin ich frei. Frei von den Fesseln, die mich so lange festgehalten haben.“
´Komm Trauma, wir gehen´ erhalten Sie ab sofort für 19,90 € bei www.bücherfairkaufen.de oder im Buchhandel.
Honorarfreie Verwendung, Beleghinweis erbeten,
864 Wörter; 5524 Zeichen
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Der Verlag
Der I.C.H. Verlag setzt mit Autobiografien und Biografien oder Ratgebern auf ein durch und durch klares und ehrliches Programm. Schnörkellos, aber hilfreich und interessant. Und natürlich bezieht sich das Kürzel I.C.H. auf das was es auf den ersten Blick auch ist, das Ego. Denn das ist nun einmal der wichtigste Teil in einem Verlag, der ausschließlich nichtfiktive Bücher verlegt. Hoffentlich sehr erfolgreich.
Und trotzdem entstand dieses Kürzel aus einer englischen Redewendung. Vielleicht ist es auch nur ein einfacher Satz, ein Zitat. Wir wissen es nicht ganz genau. Der lautet wie folgt: Individuality causes humanity.
Rezensionen: http://einbuch-verlag.de/presse
Kontakt: Einbuch-Verlag/I.C.H. Verlag
EINBUCH Buch- und Literaturverlag Leipzig
Neichener Str. 19
04668 Grimma OT Nerchau
Tel.: 034382 730274
Web: www.einbuch-verlag.de
E-Mail: info(at)einbuch-verlag.de
Kontakt: Einbuch-Verlag/I.C.H. Verlag
EINBUCH Buch- und Literaturverlag Leipzig
Neichener Str. 19
04668 Grimma OT Nerchau
Tel.: 034382 730274
Web: www.einbuch-verlag.de
E-Mail: info(at)einbuch-verlag.de
Datum: 22.06.2026 - 09:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2258066
Anzahl Zeichen: 5670
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Patrick Zschocher
Stadt:
Grimma
Telefon: 017624661855
Kategorie:
Verlag
Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 21.06.2026
Diese Pressemitteilung wurde bisher 233 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Vom Fallen und Aufstehen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
EINBUCH Buch- und Literaturverlag Leipzig (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Jaqueline Ferry, genannt Jackie, Freundin, Muse und junge Geliebte des sehr wohlhabenden Bestsellerautors George Lindel, sonnt sich zu seinem offensichtlichen Vergnügen im knappen Bikini am Pool seiner Villa, beobachtet gelangweilt einen Schwarm Vögel, der über das Anwesen und das azurblaue Wasse
Weggang ...
Josef Scherer sitzt in einem Ohrensessel in einem Altenheim und denkt an seine erste kleine Wohnung, Spaziergänge in der Natur und den Duft seiner Frau Christine, von der er manchmal nicht recht weiß, dass sie tot ist, die er schmerzlich vermisst und nichts lieber möchte, als endlich wieder bei i
Summa summarum ...
Hans-Peter Hellmanzik, Autor des gerade im Leipziger I.C.H. Verlag erschienen Buches „Summa summa-rum“, Jahrgang 1944, Mensch, Ehemann, Vater, Theologe und heute Pastor i. R., wie man das Ausgeschie-den-Sein aus diesem Beruf, dieser Berufung kurz und nüchtern nennt, wird als Kleinkind kurz nach
Weitere Mitteilungen von EINBUCH Buch- und Literaturverlag Leipzig
30 Jahre Deutsches Ausschreibungsblatt digital: Kontinuierliche Innovation und KI ...
Düsseldorf, Mai 2026 – Das Deutsches Ausschreibungsblatt feiert im Jahr 2026 ein besonderes Jubiläum: 30 Jahre Deutsches Ausschreibungsblatt digital. Bereits 1996 wurde mit der bundesweiten, zentralen Auftragsplattform www.deutsches-ausschreibungsblatt.de (anfangs unter bundesausschreibungsbl
Reisen und neue Eindrücke sammeln! ...
Weite Landschaften, stille Höhen: Tibets beeindruckende Natur Wer nach Süd- und Westchina oder gar nach Tibet aufbricht, begegnet einer atemberaubenden Vielfalt an Landschaften: von subtropischen Reisterrassen über endlose Wüsten bis hin zu den majestätischen Höhen des Himalaya. Besonders



