Vom Portemonnaie in die App: girocard wandert in den digitalen Check-out

Vom Portemonnaie in die App: girocard wandert in den digitalen Check-out

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(ots) - girocard-System erschließt sich wachsendes Marktsegment * Günstige Entgelte und Zahlungsgarantie auch bei In-App-Zahlungen * Pilotierungsvereinbarung definiert Rahmenbedingungen für Handel und Finanzinstitute

Die girocard direkt in der Händler-App hinterlegen und damit zahlen? Diese neue Möglichkeit soll Kundinnen und Kunden in Zukunft ein noch flexibleres Einkaufserlebnis bieten - und Handels- sowie Dienstleistungsunternehmen einen zusätzlichen, kostengünstigen Bezahlkanal in ihrer eigenen App eröffnen. Mit der In-App-Zahlungsfunktion will das girocard-System ein wachsendes Marktsegment erschließen. Laut EHI-Studie* setzen 36 Prozent der befragten Handelsunternehmen Payment-Funktionen in ihren eigenen Apps ein oder pilotieren diese. Weitere 18 Prozent planen deren Einführung. Die girocard wird damit genau dort verfügbar, wo die Kundschaft zunehmend bezahlt. Denkbar ist der Einsatz in vielen verschiedenen Bereichen - ob klassisch an der Ladenkasse im stationären Einzelhandel, bei Click & Collect-Angeboten, bei Lieferdiensten, an Zapfsäulen oder auch bei der Buchung von Mobilitätsdiensten.

Handel profitiert: bewährte Konditionen, neuer Kanal

Viele Unternehmen verwenden ihre App bereits als zentralen Touchpoint für ihre Kundenbindung und personalisierte Angebote, etwa die Möglichkeit, Treuepunkte zu sammeln. Mit der girocard wird dieser Kanal um eine Bezahlfunktion erweitert. Deutschlands meistgenutztes Zahlungssystem wird damit noch breiter einsetzbar und folgt dem zunehmenden Wunsch von Handel und Kundschaft, Zahlungen zukünftig nicht nur über klassische POS-Terminals, sondern auch über digitale Kanäle anzubieten und abzuwickeln. Die Vorteile für die Akzeptanzpartner: Auch In-App-Zahlungen erfolgen innerhalb der bewährten und günstigen Entgeltstruktur des girocard-Systems. Die Nutzung der girocard in den Apps stationärer Akzeptanzpartner führt damit nicht zu deutlich höheren e-Commerce-Entgelten.

Schnell eingerichtet, reibungslos im Einsatz



Die Hinterlegung der girocard in der Händler-App ist für Kundinnen und Kunden denkbar einfach: Keine manuelle Dateneingabe, kein separater Registrierungsprozess - es genügen ein Online-Banking-Zugang plus Banking App und das dort gültige, gewohnte TAN-Verfahren des Kartenherausgebers zur Authentifizierung. Besonders relevant für den Handel: Über das sogenannte Whitelisting können Kundinnen und Kunden Handelsunternehmen als vertrauenswürdig einstufen. Anschließend entfällt die erneute Authentifizierung bei jedem Bezahlvorgang - ideal für zeitkritische Szenarien wie Scan & Go oder QR-Code-basierte Zahlungen an der Kasse. Jede In-App-Zahlung erfolgt dabei zu den gewohnt hohen Sicherheitsstandards und Regulierungsanforderungen der Deutschen Kreditwirtschaft.

girocard - fit für digitale Anwendungsbereiche

Die geplante Integration in Händler-Apps ergänzt die bewährten Einsatzbereiche der girocard, die aktuell hauptsächlich die klassische Zahlung an der Ladenkasse umfassen. Die Pilotierungsvereinbarung ermöglicht Händlerinnen und Händlern sowie Finanzinstituten nun, die Funktionalität zu implementieren und damit den Weg in den Pilotbetrieb zu ebnen. Interessierte können sich direkt an die EURO Kartensysteme GmbH wenden - für Informationen zu den Händlerbedingungen, den Sicherheitsanforderungen sowie den nächsten Schritten zur Implementierung.

* EHI Retail Institute: "Technologie Trends im Handel 2025"

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Datum: 24.06.2026 - 10:23 Uhr
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