Workflow statt Warteschleife
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Kliniken investieren in digitale Technik, doch vielerorts bremsen Medienbrüche und getrennte Systeme den Alltag aus. Gerade Pflegekräfte verlieren dadurch wertvolle Zeit. Entscheidend wird deshalb die Frage, wie sich Geräte und Prozesse intelligent vernetzen lassen. Im Mittelpunkt stehen interoperable Systeme, mobile Kommunikation und digitale Identitäten, die Patienten sicher durch die gesamte Klinik begleiten. Im Mittelpunkt steht ein orchestrierter Workflow, bei dem Daten automatisch Folgeprozesse auslösen und nicht in Silos verschwinden. Das soll Fehler reduzieren und Abläufe beschleunigen. Wie Krankenhäuser solche Prozesse besser koordinieren können, zeigt Zebra Technologies mit vernetzten Scanner-, Kommunikations- und Healthcare-Lösungen. Darüber spricht Niels von Bothmer, Sr. Account Manager Healthcare Germany.
Woran scheitern klinische Abläufe heute besonders häufig?
Die größten Schwierigkeiten entstehen dort, wo Informationen zwar erfasst, aber nicht sinnvoll weiterverarbeitet werden. Viele Systeme arbeiten weiterhin isoliert nebeneinander. Wird etwa ein Medizinprodukt gescannt, muss die Information auch in Warenwirtschaft und Krankenhausinformationssystem hinterlegt sein. Fehlt diese Verbindung, bleibt der Vorgang ohne Nutzen. Genau an diesem Punkt entscheidet Interoperabilität über funktionierende Abläufe.
Weshalb bringen Digitalisierungsprojekte Kliniken noch nicht spürbar voran?
Viele Kliniken digitalisieren bestehende Abläufe, ohne Prozesse grundlegend neu zu denken. Ein Papierformular als PDF schafft noch keinen besseren Workflow. Gleichzeitig arbeiten Systeme häufig isoliert nebeneinander. Genau hier setzt Zebra an: Die Healthcare-Geräte verbinden Datenerfassung, Kommunikation und mobile Nutzung in einer Plattform. Pflegekräfte können sich per NFC anmelden und sofort arbeiten. Gleichzeitig lassen sich ältere Standards wie DECT durch WLAN- oder private-5G-Lösungen ersetzen. Messengerfunktionen erleichtern zudem die Abstimmung im Klinikalltag und sorgen dafür, dass Informationen schneller zwischen Pflege, Labor und weiteren Bereichen ausgetauscht werden können. Solange Krankenhäuser jedoch an alten Kommunikationswegen festhalten, bleibt die gewünschte Entlastung aus.
Wie lassen sich Verwechslungen und Fehler im Klinikalltag reduzieren?
Patienten benötigen vom ersten Moment an eine digitale Identität, die sie durch den gesamten Aufenthalt begleitet. Dadurch lassen sich Proben, Medikamente und Leistungen eindeutig zuordnen. Das reduziert Verwechslungen deutlich. Gleichzeitig entstehen belastbare Echtzeitdaten darüber, welche Leistungen tatsächlich erbracht wurden und welche Kosten pro Fall entstehen.
Was braucht es für einen wirklich orchestrierten klinischen Workflow?
Systeme müssen Informationen austauschen und automatisch Folgeprozesse auslösen. Wird beispielsweise ein Barcode erfasst, darf die Information nicht in einem Datensilo verschwinden. Ebenso wichtig ist eine möglichst einheitliche Hard- und Softwarelandschaft, damit Mitarbeitende problemlos zwischen Bereichen wechseln können. Genau auf diesen Ansatz konzentriert sich Zebra.
Mehr Informationen über ZEBRA TECHNOLOGIES GERMANY GmbH unter: www.zebra.com
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Datum: 25.06.2026 - 08:30 Uhr
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