BAföG-Änderung muss in den Vermittlungsausschuss
ID: 225893
BAföG-Änderung muss in den Vermittlungsausschuss
Mit dem Gesetz verfolgt der Bundestag das Ziel, das BAföG weiterzuentwickeln. Neben der Erhöhung der Bedarfssätze und Freibeträge sieht er daher auch strukturelle Anpassungen an Entwicklungen in den Ausbildungsgängen der Schulen und Hochschulen vor.
Die Bedarfssätze sollen um zwei, die Freibeträge um drei Prozent steigen. Daneben soll die allgemeine Altersgrenze der Ausbildungsförderung von 30 Jahren für Masterstudiengänge auf 35 Jahre angehoben werden.
Der Bundesrat hatte zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung in seiner Sitzung am 4. Juni 2010 Stellung genommen und deutlich gemacht, dass angesichts der Finanzsituation der Länder die Ausweitung der Leistungen unter einen generellen Finanzierungsvorbehalt zu stellen ist. Die Länder hatten daher ihrer Erwartung Ausdruck verliehen, vom Bund im Bildungsbereich mit zusätzlichen Umsatzsteuermitteln unterstützt zu werden.
Bund und Länder haben auf dem Bildungsgipfel am 10. Juni 2010 jedoch keine Lösung der Finanzierungsproblematik gefunden.
Dreiundzwanzigstes Gesetz zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (23. BAföGÄndG)
Drucksache 359/10 (Beschluss)
http://www.bundesrat.de/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 09.07.2010 - 21:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 225893
Anzahl Zeichen: 1697
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 458 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BAföG-Änderung muss in den Vermittlungsausschuss"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesrat (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nur einen Tag nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat dem Vermittlungsvorschlag vom 14. Oktober 2015 zur Finanzierung des Regionalverkehrs zugestimmt. Das geänderte Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift zugeleitet und kann zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Es erhöht die
Stanislaw Tillich zum Bundesratspräsidenten gewählt ...
Der Bundesrat wählte am 16. Oktober 2015 aus dem Kreis der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder seinen neuen Präsidenten. Die Wahl erfolgte nach einer festgelegten Reihenfolge. Turnusgemäß übernimmt in diesem Jahr der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich das Amt von
Bundeszuschuss für Regionalzüge gesichert ...
In dem langjährigen Streit zwischen Bund und Ländern um die Finanzierung des Regionalverkehrs erzielte der Vermittlungsausschuss am 14. Oktober 2015 nach mehrstündigen Beratungen einen Kompromiss. Für das Jahr 2016 erhöht der Bund die so genannten Regionalisierungsmittel auf 8 Milliarden E
Weitere Mitteilungen von Bundesrat
Stipendien Hopp, BAfoeG Flop ...
Zu den Entscheidungen des Bundesrates zum Nationalen Stipendienprogramm und zur BAfoeG-Novelle erklaeren der stellvertretende bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz und die zustaendige Berichterstatterin Marianne Schieder: Stipendien Hopp, BAfoeG Flop: Das ist das miss
Stipendiengesetz - Wir halten Wort ...
Ab Herbst können nun auch deutsche Hochschulen an engagierte und leistungsstarke Studierende Stipendien vergeben Anlässlich der Zustimmung des Bundesrates zum Stipendiengesetz erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Kretschmer MdB, und der bildungspo
MEINHARDT: Bundesregierung macht ernst bei Stipendienprogramm und BAföG-Modernisierung ...
BERLIN. Zu den Beschlüssen des Bundesrates über das Nationale Stipendienprogramm und das 23. BAföG-Änderungsgesetz erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP im Deutschen Bundestag Patrick MEINHARDT: Das Angebot der schwarz-gelben Bundesregierung, das Nationale Stipendienprogramm im A
Schwarz-Gelb fördert Eliten und lässt Studenten warten ...
"Das Nationale Stipendienprogramm wird durchgepeitscht, die BAföG-Erhöhung verschoben. Schwarz-Gelb macht Bildungspolitik für die Eliten, die soziale Gerechtigkeit bleibt auf der Strecke", kommentiert Nicole Gohlke die bildungspolitischen Ergebnisse der heutigen Bundesratssitzung. Die




