Exklusive Studie: ChatGPT und YouTube krempeln die Reisesuche um

Exklusive Studie: ChatGPT und YouTube krempeln die Reisesuche um

ID: 2261841

Der Google-Marktführer Holidaycheck taucht auf YouTube unter den Top-Anbietern nicht auf und der Kreuzfahrtanbieter Aida klettert allein über seine Videoreichweite im Gesamtranking auf Rang 4.



Quelle: Digitaleffects Search Insights (Stand: Juli 2026) (© Digitaleffects GmbH)Quelle: Digitaleffects Search Insights (Stand: Juli 2026) (© Digitaleffects GmbH)

(firmenpresse) - Sechs Monate nach der letzten Erhebung der Studienreihe fällt die Sichtbarkeit im deutschen Reisemarkt immer deutlicher nach Plattform auseinander. Erstmals misst die Studie auch die YouTube-Sichtbarkeit und dort stehen völlig andere Anbieter vorn als in der Google-Suche. Holidaycheck baut seine Google-Vormacht sogar aus und führt nun auch auf Googles KI-Oberflächen an, spielt auf YouTube aber keine Rolle. Umgekehrt springt der Kreuzfahrtanbieter Aida allein über seine Videoreichweite von Rang 11 auf 4, während Expedia über die KI-Kanäle hinweg an Marktanteil verliert und im Gesamtranking vier Ränge abgibt.

Gewinner und Verlierer gegenüber Januar 2026

Die größten Bewegungen im Gesamtranking gehen von den neuen Kanälen aus. Größter Aufsteiger ist Aida, das allein über seine kreuzfahrt-affine YouTube-Reichweite von Rang 11 auf 4 klettert. Am meisten verliert Expedia und fällt von 6,52 % auf 3,10 % zurück (vier Ränge), getrieben vom Rückgang in der KI-Sichtbarkeit (von 7,25 % auf 3,97 %) und im Google AI Mode (von 8,22 % auf 5,74 %). Über alle Plattformen hinweg am konstantesten präsent ist die Deutsche Bahn, die in ChatGPT und auf YouTube jeweils vorn liegt und im Gesamtranking auf Rang 2 vorrückt.

YouTube: eine ganz andere Reisewelt

Erstmals misst die Studie die YouTube-Sichtbarkeit. Vorn stehen fast durchweg Marken und Destinationen statt Buchungsportale: Kreuzfahrtanbieter wie Aida (10,89 % im Social-Ranking) und Mein Schiff, der Bahnreise-Spezialist Lernidee (9,02 %) sowie regionale Tourismusregionen wie Tirol (8,40 %), das Salzburgerland und Mecklenburg-Vorpommern. Die meisten Abonnenten hält bahn.de (17,87 %), die meisten Views tui.com (15,95 %). YouTube belohnt Marken- und Destinationsinhalte, nicht Portal-SEO.

ChatGPT konzentriert die Sichtbarkeit auf wenige Marken

In ChatGPT verschärft sich die Bündelung auf wenige große Mobilitäts- und Reisemarken. An der Spitze steht bahn.de mit 25,49 % (Januar: 19,67 %) und damit über einem Viertel der gesamten Sichtbarkeit, weit vor expedia.de (13,44 %) und holidaycheck.de (9,57 %). Auffälliger Aufsteiger ist dertour.de mit fünf gewonnenen Rängen.



Google-KI verschiebt sich Richtung Holidaycheck

Der auffälligste Wechsel spielt sich in den Google AI Overviews ab. Führten dort im Januar noch Tui und Dertour, steht jetzt Holidaycheck mit 12,16 % an der Spitze (Januar: 6,56 %). Tui (6,14 %, zuvor 8,62 %) und Dertour (6,15 %, zuvor 7,80 %) fallen zurück. Auch im Google AI Mode liegt Holidaycheck mit 15,23 % vorn. Auf Googles KI-Oberflächen ist der SEO-Marktführer damit nun auch der KI-Marktführer, eine deutliche Konsolidierung gegenüber dem Veranstalter-geprägten Januar-Bild.

Google-Suche: Holidaycheck baut die Dominanz aus

In der organischen Suche vergrößert Holidaycheck den Abstand von 21,81 % auf 25,74 % Marktanteil. Dahinter bleibt das Feld stabil mit bahn.de (7,95 %), tui.com (6,68 %) und expedia.de (5,32 %). SEO bleibt fest in der Hand großer Portale, an der Reihenfolge der Spitze ändert sich kaum etwas gegenüber Januar 2026.

"Sichtbarkeit erklärt sich immer weniger über ein einzelnes Google-Ranking", sagt Christian B. Schmidt, Gründer und Geschäftsführer der SEO-Agentur Digitaleffects GmbH. "Wer in der klassischen Suche vorn liegt, muss in ChatGPT oder auf YouTube längst nicht dominieren - und umgekehrt. Marken müssen eine ganzheitliche Strategie verfolgen, um im gesamten Such- und Antwort-Ökosystem zu dominieren."

Über die Studie

Für die Digitaleffects Search Insights hat die Berliner SEO-Agentur Digitaleffects GmbH 221 deutschsprachige Reisewebsites quantitativ untersucht. Erhoben wurden im Juli 2026 Sistrix-Kennzahlen und daraus abgeleitete Marktanteile für die Google-Websuche, die Google AI Overviews, den Google AI Mode und ChatGPT sowie die YouTube-Sichtbarkeit nach Abonnenten und Views, jeweils für deutschsprachige Kanäle mit mindestens einem neuen Video in den letzten 12 Monaten. Verglichen wird mit dem Ausgangswert Januar 2026. Im SEO-Ranking macht sich besonders ein starker Rückgang der Anzahl der Keywords über alle Domains hinweg bemerkbar. Der Grund ist eine Messumstellung bei Sistrix, kein realer Ranking-Verlust. Nachdem Google den gleichzeitigen Abruf von 100 Ergebnissen je Suchanfrage abgeschaltet hat, mussten SEO-Tools ihre Erfassung anpassen.
https://insights.digitaleffects.de/travel/
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Die Performance SEO-Agentur Digitaleffects GmbH wurde 2010 von Andreas Mauf und Christian B. Schmidt in Berlin gegründet. Mit dem Digitaleffects Search Flywheel macht die Berliner Agentur Unternehmen unübersehbar im Such- und Antwort-Ökosystem. Dabei liefern die Performance SEO-Experten echte Ergebnisse in Form von Leads und Umsatz statt bloßer Sichtbarkeit.



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Stefan-Heym-Platz 1, 10367 Berlin



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Datum: 13.07.2026 - 10:11 Uhr
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