Rheinmetall schult britische Streitkräfte in autonomen Logistikoperationen im Vorfeld einer großen internationalen Übung
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Das Programm, welches über zwei Wochen bei der Combat Service Support Trials and Development Unit (CSS TDU) in Aldershot durchgeführt wurde, bereitete Angehörige der 8. Schwadron des 27. Regiments des Royal Logistic Corps (RLC) auf die Teilnahme am Projekt „Convergence Capstone 6“ (PCC6) vor. Dieses ist Teil des Projekts MAIA – einer Initiative der britischen Armee zur Erforschung und Bewertung autonomer Systeme für zukünftige Logistikoperationen.
Der erfolgreiche Abschluss des ersten automatisierten HX-Konvois im Vereinigten Königreich stellt einen wichtigen Meilenstein bei der Erforschung autonomer Fähigkeiten durch die British Army dar. Er zeigt, wie fortschrittliche Technologien die operative Effektivität steigern können, während Soldaten gleichzeitig die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen erwerben, autonome Logistikkonvois zu planen, zu leiten und zu betreiben.
Die Ausbildung erfolgte unter Einsatz des HX2-Entwicklungsfahrzeugs „White Pony“. Dieses war mit dem PATH Autonomous Kit (A-Kit) von Rheinmetall ausgestattet – einem plattformunabhängigen autonomen Fahrsystem, das es bestehenden Fahrzeugflotten ermöglicht, automatisiert zu fahren. Durch die Kombination aus fortschrittlichen Sensoren, KI-gestützter Navigation und Software zur Robotersteuerung ermöglicht das System den Fahrzeugen, sowohl eigenständig als auch im Konvoi zu fahren. Hierdurch konnte das Personal der britischen Armee wertvolle praktische Erfahrungen in realistischen Einsatzszenarien sammeln.
Im Rahmen des Programms wurden die Soldaten zunächst in den Rollen des Konvoi Verantwortlichen, des Fahrers des Führungsfahrzeugs und des Sicherheitsfahrers geschult, bevor sie zunehmend anspruchsvollere Übungen auf der Straße und im Gelände absolvierten. Zu den Trainingsszenarien gehörten gesperrte Strecken, liegengebliebene Fahrzeuge und dynamisches Konvoi-Management. Dabei wurden die Herausforderungen nachgestellt, die während des PCC6 in Fort Irwin, Kalifornien, zu erwarten sind.
Das Programm wurde gemeinsam von Rheinmetall-Teams aus Österreich, Großbritannien und Kanada umgesetzt und unterstrich damit die Stärke des internationalen Know-hows des Konzerns sowie dessen Engagement für die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Verteidigungsbranche bei der Entwicklung, Erprobung und Bereitstellung innovativer Fähigkeiten.
Christoph Müller, CEO von Rheinmetall MAN Military Vehicles, sagte:
„Autonome Technologien verändern die Zukunft der militärischen Logistik. Durch unsere Zusammenarbeit mit dem britischen Verteidigungsministerium und Kollegen aus dem gesamten Rheinmetall-Konzern unterstützen wir die Angehörigen der britischen Armee dabei, die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen zu entwickeln, die für den Einsatz autonomer Systeme der nächsten Generation erforderlich sind.
Dieser Meilenstein zeigt, was erreicht werden kann, wenn Innovation, Zusammenarbeit und operatives Fachwissen zusammenkommen, und wir freuen uns darauf, die weitere Entwicklung dieser Fähigkeiten im Rahmen von ‚Project Convergence Capstone 6‘ zu unterstützen.“
Im Rahmen des Projekts „Convergence Capstone 6“ werden internationale Partner zusammenkommen, um neue Technologien in realistischen Einsatzumgebungen zu evaluieren und so wertvolle Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie autonome Systeme die Logistik stärken, die operative Widerstandsfähigkeit verbessern und als Grundlage für die zukünftige Entwicklung von Fähigkeiten dienen können.
Der erfolgreiche Abschluss des Programms unterstreicht das Engagement von Rheinmetall, innovative Technologien bereitzustellen, die den sich wandelnden Anforderungen moderner Streitkräfte gerecht werden und die Zukunft der Militärlogistik mitgestalten.
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Datum: 14.07.2026 - 16:36 Uhr
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