Europäische Förderbank macht Legacy-Systeme mit PKS eXplain besser beherrschbar
Fundierte Sourcecode- und Impact-Analysen schaffen mehr Transparenz in den Mainframe-Kernsystemen und legen die Basis für die Entkopplung geschäftskritischer Anwendungen.

(PresseBox) - Geschäftskritische Mainframe-Systeme bleiben in vielen Banken ein zentraler Bestandteil der IT-Landschaft. Gleichzeitig werden gewachsene Anwendungen mit zunehmender Laufzeit schwerer nachvollziehbar, wartbar und veränderbar.
Eine der führenden europäischen Förderbanken setzt deshalb auf PKS eXplain, um Abhängigkeiten, Datenflüsse und Änderungsauswirkungen in ihren Legacy-Kernsystemen sichtbar zu machen. Die Analyseplattform der PKS Software GmbH schafft die Grundlage, um technische Schulden gezielt abzubauen, Anwendungen schrittweise zu entkoppeln und Modernisierung kontrolliert umzusetzen.
Die Organisation betreibt ihre bankfachlichen Kernsysteme weiterhin auf Mainframe-Technologie und verfolgt dafür einen kontrollierten Modernisierungsansatz. Im Fokus stehen eine bessere Developer Experience, die Entkopplung komplexer Anwendungssysteme, virtuelle Entwicklungs- und Testsysteme sowie eine schnellere Bereitstellung von Testdaten. Dafür brauchte die Förderbank ein Werkzeug, das gewachsene Strukturen verständlich macht und technische Entscheidungen im Entwicklungsalltag unterstützt.
Transparenz als Voraussetzung für sichere Veränderung
In historisch gewachsenen Systemlandschaften sind Abhängigkeiten, Datenflüsse und Aufrufketten oft schwer nachvollziehbar. Änderungen an einer Stelle können unerwartete Auswirkungen in anderen Bereichen haben. Für Banken entstehen daraus besondere Anforderungen: Systeme müssen stabil bleiben, regulatorische Anforderungen erfüllt werden und zugleich Raum für technische Weiterentwicklung schaffen.
„Unsere Legacy-Systeme sind funktional stark, aber technisch immer schwieriger zu pflegen. Mit eXplain schaffen wir die Transparenz, die wir brauchen, um technische Schulden gezielt abzubauen und uns systematisch zu entkoppeln. Für uns ist das ein echter strategischer Hebel“, sagt ein Technical Product Manager der führenden europäischen Förderbank.
Nach einem strukturierten Auswahl- und Proof-of-Concept-Prozess entschied sich die Förderbank für PKS eXplain. Ausschlaggebend waren die tiefgehenden Sourcecode- und Impact-Analysen, die auch dynamischen Code, Makros und Präprozessoren berücksichtigen. Hinzu kamen Clustering-Funktionen, mit denen sich gewachsene Systemstrukturen bewerten und fachliche Kopplungen besser einordnen lassen. Auch die Integration in bestehende Entwicklungsumgebungen und die begleitende Schulung der Entwicklerteams waren zentrale Faktoren.
Mehr Sicherheit für Entwickler, Architekten und Organisation
Im Entwicklungsalltag unterstützt eXplain die Teams dabei, Variablen über Systemgrenzen hinweg zurückzuverfolgen, Aufrufketten sichtbar zu machen und Datenbankzugriffe besser zu verstehen. Entwickler können dadurch die Auswirkungen geplanter Änderungen früher bewerten. Das reduziert unerwünschte Nebeneffekte, erhöht die Sicherheit bei Releases und erleichtert Refactoring-Maßnahmen.
Auch für die Architekturarbeit liefert eXplain eine belastbare Grundlage. Die Förderbank nutzt die Plattform, um Kopplungen zwischen Modulen und Domänen sichtbar zu machen und fachfremde Zugriffe zu identifizieren. Dazu zählen etwa schreibende SQL-Zugriffe über Domänengrenzen hinweg. Diese Erkenntnisse helfen dabei, technische Schulden gezielt zu priorisieren, Schnittstellen sauberer zu definieren und bestehende Systeme schrittweise zu entkoppeln.
Auf Organisationsebene unterstützt eXplain einen Modernisierungsansatz, der ohne Big Bang auskommt. Die Förderbank kann bestehende Systeme weiter produktiv betreiben und gleichzeitig konkrete Verbesserungen umsetzen. Dazu gehört zum Beispiel, direkte Schreibzugriffe perspektivisch in APIs zu überführen und Analyseergebnisse dauerhaft in Entwicklungsprozesse einzubinden.
„Uns war wichtig, dass ein Analyse-Tool wie eXplain fester Bestandteil unseres Entwicklungsalltags wird. Die Zusammenarbeit mit PKS war dabei lösungsorientiert. Wir konnten gezielt Transparenz schaffen und die Basis für viele weiterführende Maßnahmen legen. eXplain hilft uns heute, technische Entscheidungen fundierter und schneller zu treffen“, sagt ein Product Owner der führenden europäischen Förderbank.
Modernisierung braucht Werkzeug, Wissen und Verankerung
Ein zentrales Ergebnis des Projekts: Technische Analyse entfaltet ihren vollen Nutzen erst, wenn sie organisatorisch verankert wird. Die Einführung von eXplain wurde deshalb durch Schulungen, Sprechstunden, Kommunikation und begleitende Maßnahmen unterstützt. Entscheidend war außerdem die Unterstützung des Managements, etwa durch Sonderbudgets und die Freistellung technischer Expertinnen und Experten.
„Bei der europäischen Förderbank zeigt sich, was eXplain leisten kann: Es macht komplexe Systemlandschaften verständlich, auch dort, wo klassische Werkzeuge an Grenzen stoßen. Besonders wertvoll ist, dass die Plattform direkt im Entwicklungsalltag genutzt wird. So entstehen aus Analyseergebnissen konkrete Modernisierungsschritte“, sagt Bernd Butscher, Leiter eXplain Produktentwicklung bei PKS Software.
Für die Förderbank entsteht dadurch ein mehrfacher Nutzen: höhere Codequalität, mehr Änderungssicherheit, bessere Entscheidungsgrundlagen für Architekturmaßnahmen und weniger technisches Risiko bei der Weiterentwicklung. Zugleich bleibt Wissen über die Systemlandschaft im Unternehmen verfügbar. Das erleichtert die Einarbeitung neuer Entwicklerinnen und Entwickler und erhöht die Attraktivität der Arbeit an geschäftskritischen Systemen.
Über die Förderbank
Die Förderbank gehört zu den bedeutendsten Förderbanken Europas und engagiert sich seit Jahrzehnten für wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung. Im Jahr 2024 stellte sie ein Fördervolumen von mehr als 100 Milliarden Euro bereit.
Über die PKS Software GmbH
Die PKS Software GmbH ist Spezialist für die Modernisierung geschäftskritischer IT-Systeme. Seit über 30 Jahren unterstützt PKS Unternehmen dabei, Legacy-Anwendungen, insbesondere auf Mainframe, IBM i und im Java-Umfeld, nachhaltig weiterzuentwickeln und zukunftsfähige Architekturen aufzubauen.
Pressekontakt
Heidi Schmidt
Managing Director & CEO
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heidi.schmidt@pks.de
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Datum: 15.07.2026 - 11:45 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Natalia Hauber
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Kategorie:
Softwareindustrie
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